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Schoki für die Potenz und vieles mehr...

Verfasst: Di 20. Jun 2006, 11:05
von ChriSmoS
Schoki für die Potenz
Barry Callebaut macht auf Wellness

Wellness und Gesundheit könnten sich schon bald von ihrer Schokoladenseite zeigen. Der Schweizer Kakao- und Schokoladenkonzern Barry Callebaut behauptet jedenfalls, ein Verfahren entwickelt zu haben, mit dem gesundheitsfördernde Substanzen der Kakaobohne erhalten oder sogar verstärkt werden können.

Damit sollen die als süße Sünde verschrienen Schoko-Riegel auf Linie mit dem Ernährungsbewusstseins-Trend gebracht und schon bald zur Vorbeugung gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt werden. Der weltweite Branchenführer Barry Callebaut forscht außerdem auch an den Möglichkeiten einer potenzstärkenden Schokolade und eines stimmungsaufhellenden Riegels, welcher die Cannabis-ähnlichen Stoffe in der Kakaobohne nutzen soll.


Eine Tafel ist bereits auf dem Markt, der positive Wirkungen gegen Herzerkrankungen und für die Verbesserung der Gedächtnis- und Lernleistung zugeschrieben werden. "Das ist die erste funktionale Schokolade", sagt der Innovations-Chef des Unternehmens, Hans Vriens.

Die mit dem Acticoa-Verfahren produzierte Schokolade wurde im vergangenem Jahr zunächst in Deutschland lanciert. Nur mit dem Hinweis "reich an Antioxidantien" versehen, kam die Tafel unter dem Namen Sarotti Pur-Pur in die Regale und erreichte aus dem Stand - ohne jegliche Werbung oder Marketing - bei einem doppelt so hohem Preis wie normale Schokolade ein Verkaufsvolumen von über 100 Tonnen.

Bei dem speziellen Acticoa-Herstellungsprozess werden die in der Kakaobohne enthaltenden Polyphenole erhalten und die Schokolade ist so besonders reich an Antioxidantien. Die dienen unter anderem der Krebsprävention. Am vielversprechendsten sei aber, die Schokolade als Anti-Aging-Produkt für die Gedächtnis-Stärkung oder als Vorbeugung gegen die Volkskrankheit Nummer Eins - nämlich Herz-Kreislauf-Probleme - zu vermarkten, so Vriens.

Vielleicht noch dieses, spätestens aber nächstes Jahr will Barry Callebaut dann zusammen mit Kunden aus der Nahrungsmittelindustrie die mit dem Acticoa-Verfahren hergestellten Schokoladenprodukte weltweit lancieren.

Die allgemeine Gesundheits-Welle spricht für Barry Callebaut. "Funktionale Nahrung nimmt im Moment zwei Prozent des Regalplatzes ein. In zehn bis 20 Jahren werden das 20 Prozent sein", sagt Vriens. Die immer älter werdenden Menschen der westlichen Staaten sind zunehmend um Körper und Wohlbefinden besorgt. Nahrungsmittel-Konzerne wie Nestle fördern dies mit ihren Spezial-Joghurts zur Stärkung der Abwehrkraft oder Aloe-Vera-Wellness-Mineralwassern. Und auch Nestle forscht an Nahrung gegen Krankheiten wie Alzheimer oder Depressionen. Nicht zuletzt, weil dies neue Märkte erschließt, vor allem aber weil es deutlich höhere Gewinnmargen bringt.

"Es gibt einen bedeutenden Markt für funktionale Schokolade und es gibt niemanden, der ihn bedienen kann", sagt Vriens. Barry Callebaut selbst ist auf die Zulieferung von Kakao- und Schokoladenprodukten an die Industrie konzentriert, seine größte eigene Schokoladen-Marke Sarotti ist lediglich in Deutschland auf dem Markt. Der Konzern will sein Acticoa-Verfahren deswegen in Lizenz von weltweiten Nahrungsmittel- und Getränke-Herstellern geben. Die seien sehr interessiert und es werde gerade verhandelt, so Vriens. Es sei möglicherweise einfacher, die Leute zunächst für einen Gesundheits-Drink zu gewinnen, als für Gesundheits-Schokolade. Da Acticoa auf keine bestimmte Geschmacksrichtung ausgerichtet sei, könne es allen möglichen Produkten zugesetzt werden -von Soft-Drinks über Joghurt bis eben hin zu Schoko-Riegeln.

Es sei zwar noch offen, ob der Konzern einen Exklusiv-Vertrag abschließen werde, so Vriens. Barry Callebaut ziehe es eigentlich vor, mit möglichst vielen Firmen ins Geschäft zu kommen. Das Unternehmen hofft, dass das Acticoa-Label dabei auf der Packung erscheint und damit weltweit bekannt wird, wie bei Computern "Intel inside".

Für seine Umsatz- und Gewinnerwartungen bleibt jedoch Barry Callebaut auf dem Teppich. Der Konzern hält nach wie vor an seiner Drei-Jahres-Prognose fest.

Wer jetzt noch denkt, Schokolade macht dick, für den dreht sich das Innovations-Karussell bei Barry Callebaut weiter. Der Konzern hat nämlich zuckerreduzierte Schokolade entwickelt, die ohne künstliche Austausch-Stoffe auskommt. Der Zucker wird durch in der Kakaofrucht enthaltene, süßlich schmeckende Ballaststoffe ersetzt. Und das alles bei normalem Schokoladengeschmack. Im Laborstadium befindet sich noch fettreduzierte Schokolade, bei der die Kakaofette teilweise in gesunde Fettsäuren umgewandelt werden, die dann auch noch Cholesterin-senkend sein sollen.


hu-huii......shit da werded sich einigi Fraue freue... :-D

und weni da rechtig verstoh, cha mers au is bier inetue lol....... \:D/

Verfasst: Di 20. Jun 2006, 12:03
von funk0r
njamm njamm... i dem sinn... en guete!

Verfasst: Fr 23. Jun 2006, 11:28
von Schoggichopf
Schoggi macht dick und glücklich.

Verfasst: Mi 5. Jul 2006, 11:27
von zarina
schoggi rocks!