Erfahrungsbericht: "Turbohanf"
Verfasst: Sa 15. Nov 2008, 11:23
Ich habe schon einige Erfahrungen gemacht mit Hanf. Mittlerweile kann man mich wohl auch als mehr oder weniger regelmässigen Kiffer bezeichnen. Somit kenne ich die Wirkung davon recht gut und (so dachte ich zumindest) kann es auch gut so dosieren, dass ich weis, in welchen Zustand ich mich begebe. Vor Kurzem habe ich von einem Kollegen ein bisschen Hanf gekauft. Er sagte mir schon, dass es starker Indoorhanf sei, ich habe aber auch schon mit sehr heftigem Indoorhanf Erfahrungen gemacht und dachte, ich weis, was mich erwartet. Ich habe dann noch am selben Abend einige wenige Züge aus meinem Chillum geraucht. Der Effekt war nicht sonderlich stark, eigentlich sehr angenehm. Er dauerte aber erstaunlich lange an, noch 3 Stunden danach spürte ich die Wirkung. Gestern abend füllte ich das Chillum fast bis oben (Es ist eine kleine metallene Pfeife. Füllt man das Ding, ist schätzungsweise etwa ein Drittel oder weniger dessen drin, was in einem Durchschnittsjoint drin ist.) und rauchte es auf dem Weg in unsere Dorfbar. Ich muss auch sagen, dass das Zeug extrem stark im Hals kratzt. Mich stört das mittlerweile normalerweise nicht mehr, aber bei dem Gras ist es anders. Es kratzt wirklich wie Sau!!! Auf jeden Fall hatte ich dann mein Chillum fertig und kam schon bald in der Bar an. Plötzlich ergriff mich aber etwas, als würde eine heftige Windböe mich fast zu Boden werfen. Auf einmal verzogen sich meine Gedanken auf sehr abstrakte Art und Weise. Ich wusste kaum mehr, was um mich herum passierte, ich fühlte mich, als würde mein Geist ein Stück aus mir herausragen. Das tönt jetzt alles sehr spacig und alles andere als nach Hanf, aber es war Hanf und nichts anderes, ich habe auch keinen Alkohol getrunken vorher. Ich kehrte dann sozusagen auf dem Absatz um, weil ich mich in diesem Zustand nicht in der Bar hätte blicken lassen können. Auf dem Rückweg wurde es immer heftiger. Meine Gedanken machten die wildesten Kabriolen und es entstanden Gedankenstränge, die ich die ganze Zeit versuche in eine Fassung zu bringen, in der man sie in Worten wiedergeben kann, was sich aber als sehr schwierig erweist. Das ganze hatte eine starke Ähnlichkeit mit meinem Woodrose-Versuch, die Panik war aber doch einiges weniger schlimm.
Ich versuche trotzdem mal aufzuschreiben, was sich da in meinen Gedanken abgespielt hat:
Ganz am Anfang ist wieder die Gewissheit gekommen, dass es eben genau so ist, wie ich es mir vorstelle. Also dass die Dimension von Raum und Zeit ein Konstrukt des Menschen ist. Dieser Gedanke war auch eines der stärksten mir gebliebenen Fragmente meines Woodrose-Versuchs und auch als ich mal stockbesoffen Indoorhanf geraucht habe, wurde ich in ein solches Gedankengebilde hinein gerissen. Also ich war mir plötzlich völlig sicher, dass es genau so ist, wie ich es mir vorstelle. Dann kam ein Gedanke auf, der mit der Gottwerdung des Menschen zu tun hat. Jeder Mensch ist ein Gott. Es entstand dann so ein Bild von vier völlig weissen Männern, die aussahen, als würden sie aus ganz glattem Schnee bestehen. Zu viert standen sie in einem Kreis und streckten die Hände in die Mitte des Kreises, wo sich die Erdkugel drehte. Mir war klar, dass ich einer der vier Typen bin. Später versuchte ich plötzlich instinktiv mit geschlossenen Augen zu sehen. Dabei entstand eine farbige Röhre, die sich in der Unendlichkeit zu verlieren schien. Die Röhre leuchtete innen ganz farbig. Das was leuchtete waren aber streng geometrisch angeordnete Vierecke. Dann entstand ein Muster das aussah wie ein etwa sechs-zackiges Kreuz, das ganz schnell die Farben wechselte, aber immer in einem pinkigen Farbspektrum blieb. Später tauchten plötzlich Gegenstände in meinen Gedanken auf, die keinen Sinn ergaben. Von der Form her sahen sie aus wie Kräne. Auf der Spitze war oftmals eine kleine Kugel. Unten standen sie auf Rädern. Die Gegenstände waren aber alle nur ca. 20 cm. hoch. Mir wurde dann bewusst, dass es Symbole sind für die Unendlichkeit...irgendwie. Auf jeden Fall gleichen die Dinger nichts, was ich jemals gesehen habe, darum fällt es mir auch so schwer, sie zu beschreiben.
Dann entstand ein weiterer Gedanke: Wenn jemand die Unendlichkeit verkörpern würde (indem diese Person unendlich lange lebt oder unendlich fest daran glaubt dass sie unendlich lange lebt), dann würde diese Person trotzdem niemals ans Ende der Unendlichkeit kommen können oder sie sogar begreifen. Das Universum ist ja unendlich, es kann gar nichts anders sein. Mir kam dann aber wieder der Gedanke der vier weissen Typen, die plötzlich nicht mehr nur die Erde zwischen den Händen hielten, sondern das ganze Universum. Die Typen flössten mit ihren Händen dem Universum eine Energie ein, die es einem Wesen, das versuchen würde, aus dem Universum herauszukommen, dies verunmöglichen würde. Das funktioniert so, dass dieses Wesen am einen Ende des Universum ankommt, dieses durchdringt und am gegenüberliegenden wieder rauskommt.
Immer wieder leuchtete der Gedanke auf, dass ich ein Gott bin. Zeitenweise war dieser Gedanke aber auch sehr erschreckend, weil ich plötzlich ein Bild vor mir hatte, auf dem ich auf meinem Bett lag, festgebunden von dutzenden Bändern, an jeder Hand unendlich viele Fäden, mit denen ich die ganze Welt, das ganze Universum in Bewegung versetzte. Ich konnte aber nicht aufstehen und war für immer dazu verdammt, diese Fäden zu ziehen und die Welt zu steuern.
Und so weiter, ich könnte noch lange weiter schreiben.
Erschreckend war auch der Effekt auf meinen Körper. Manchmal hatte ich das Gefühl, in den Boden gedrückt zu werden, dann wieder als würde ich vom Boden weggezerrt. Manchmal war es, als würde jemand an meinem Arm ziehen. Zudem zitterte ich am ganzen Körper, hatte extrem Herzrasen, verspürte einen enormen Druck auf meinem Kopf. Ausserdem hatte ich mehrere Male angst, meine Zunge würde mir in den Hals rutschen, weil ich nichts mehr spürte in meinem Mund.
Auf jeden Fall hätte ich niemals gedacht, dass Hanf so heftige Trips auslösen kann!!!!! Hat irgend jemand hier schon ähnliche Erfahrungen gemacht?
Ich versuche trotzdem mal aufzuschreiben, was sich da in meinen Gedanken abgespielt hat:
Ganz am Anfang ist wieder die Gewissheit gekommen, dass es eben genau so ist, wie ich es mir vorstelle. Also dass die Dimension von Raum und Zeit ein Konstrukt des Menschen ist. Dieser Gedanke war auch eines der stärksten mir gebliebenen Fragmente meines Woodrose-Versuchs und auch als ich mal stockbesoffen Indoorhanf geraucht habe, wurde ich in ein solches Gedankengebilde hinein gerissen. Also ich war mir plötzlich völlig sicher, dass es genau so ist, wie ich es mir vorstelle. Dann kam ein Gedanke auf, der mit der Gottwerdung des Menschen zu tun hat. Jeder Mensch ist ein Gott. Es entstand dann so ein Bild von vier völlig weissen Männern, die aussahen, als würden sie aus ganz glattem Schnee bestehen. Zu viert standen sie in einem Kreis und streckten die Hände in die Mitte des Kreises, wo sich die Erdkugel drehte. Mir war klar, dass ich einer der vier Typen bin. Später versuchte ich plötzlich instinktiv mit geschlossenen Augen zu sehen. Dabei entstand eine farbige Röhre, die sich in der Unendlichkeit zu verlieren schien. Die Röhre leuchtete innen ganz farbig. Das was leuchtete waren aber streng geometrisch angeordnete Vierecke. Dann entstand ein Muster das aussah wie ein etwa sechs-zackiges Kreuz, das ganz schnell die Farben wechselte, aber immer in einem pinkigen Farbspektrum blieb. Später tauchten plötzlich Gegenstände in meinen Gedanken auf, die keinen Sinn ergaben. Von der Form her sahen sie aus wie Kräne. Auf der Spitze war oftmals eine kleine Kugel. Unten standen sie auf Rädern. Die Gegenstände waren aber alle nur ca. 20 cm. hoch. Mir wurde dann bewusst, dass es Symbole sind für die Unendlichkeit...irgendwie. Auf jeden Fall gleichen die Dinger nichts, was ich jemals gesehen habe, darum fällt es mir auch so schwer, sie zu beschreiben.
Dann entstand ein weiterer Gedanke: Wenn jemand die Unendlichkeit verkörpern würde (indem diese Person unendlich lange lebt oder unendlich fest daran glaubt dass sie unendlich lange lebt), dann würde diese Person trotzdem niemals ans Ende der Unendlichkeit kommen können oder sie sogar begreifen. Das Universum ist ja unendlich, es kann gar nichts anders sein. Mir kam dann aber wieder der Gedanke der vier weissen Typen, die plötzlich nicht mehr nur die Erde zwischen den Händen hielten, sondern das ganze Universum. Die Typen flössten mit ihren Händen dem Universum eine Energie ein, die es einem Wesen, das versuchen würde, aus dem Universum herauszukommen, dies verunmöglichen würde. Das funktioniert so, dass dieses Wesen am einen Ende des Universum ankommt, dieses durchdringt und am gegenüberliegenden wieder rauskommt.
Immer wieder leuchtete der Gedanke auf, dass ich ein Gott bin. Zeitenweise war dieser Gedanke aber auch sehr erschreckend, weil ich plötzlich ein Bild vor mir hatte, auf dem ich auf meinem Bett lag, festgebunden von dutzenden Bändern, an jeder Hand unendlich viele Fäden, mit denen ich die ganze Welt, das ganze Universum in Bewegung versetzte. Ich konnte aber nicht aufstehen und war für immer dazu verdammt, diese Fäden zu ziehen und die Welt zu steuern.
Und so weiter, ich könnte noch lange weiter schreiben.
Erschreckend war auch der Effekt auf meinen Körper. Manchmal hatte ich das Gefühl, in den Boden gedrückt zu werden, dann wieder als würde ich vom Boden weggezerrt. Manchmal war es, als würde jemand an meinem Arm ziehen. Zudem zitterte ich am ganzen Körper, hatte extrem Herzrasen, verspürte einen enormen Druck auf meinem Kopf. Ausserdem hatte ich mehrere Male angst, meine Zunge würde mir in den Hals rutschen, weil ich nichts mehr spürte in meinem Mund.
Auf jeden Fall hätte ich niemals gedacht, dass Hanf so heftige Trips auslösen kann!!!!! Hat irgend jemand hier schon ähnliche Erfahrungen gemacht?
