super schön wars!!!!!!!!!!!!!
leider schon wieder vorbei!
hier etwas ausführlicher...
das soundsystem war einiges besser als beim letzten mal - es gab keine
echos, der dancefloor war dieses mal eine bambus konstruktion - kam
man sich vor 2 jahren vor wie in "sience fiction" - so war dies mehr ein
retro style.
ich fands genauso gut wie letztes mal.
dafür war der chill out/ambient floor um einiges besser als vor 2 jahren -
ich fands den besten chillout überhaupt den ich bisher sah.
es war auch eine riesige bambus konstrukion in deren mitte der dj platziert
war und das party volk um ihn herum auf matten chillen konnte. war es
mittags dort sehr heiss rieselte wasser aus sprenklern von der decke.
dasselbe gabs natürlich auch beim dancefloor, wo natürlich auch die
bombeiros (feuerwehr) kräftig die tanzende meute abspritzte - somit war
es trotz der hitze kein problem auch den ganzen tag zu tanzen. wurde es
trotzdem zu warm sprang man eben mal kurz in see. 35 grad in portugal
sind im gegensatz zu der schwülen wärme bei uns relativ gut erträglich.
das food angebot war das was man für ein festival, zu dem besucher aus
allen ecken der welt kommen, erwarten konnte: spezialitäten aus brasilien
, frankreich, portugal, israel, indien, mexiko, veganisches und und und...
die preise waren verglichen mit der schweiz preiswert und verglichen mit
portugal eine frechheit: 0,5l wasser am ersten tag noch 1,5 euro wurde
aber auf 1 euro korrigiert - aber immer noch frech. selbst an der tankstelle
kostet 1l weniger als 1 euro. da man täglich mindestens 3liter wasser
trinken soll, ich denke auf einem festival bedeutend mehr, hätte einem das
gesundheitsbewusstsein täglich mindestens 9 euro gekostet und man
hätte 6 plastikflaschen in müll geschmissen... mindestens... also tankte
man eben seine 1l flasche an einer der wasserhähnen auf... schmeckte
übrigens richtig scheisse....
eine 0.33l bierdose kostete 2 euro - in idhana nova kostete ein frisch
gezapftes bier nur 50 cent... zwecks bio boom - hier wären pfand und
wiederverwendbare hartplatstikbecher angebrachter gewesen...
ein bisschen komisch erschien mir die die aktion der umwelt zu liebe:
anstatt plastikteller gab es bambusschalen die man gegen ein pfand
bekam, an sich ein gute idee, aber bestellte man an einem stand ein
menü und gab beim bestellen den bon für dene bambusteller ab, bekam
man das gericht auf dem bambus teller, das getränk im plastikbecher und
das dessert auf einem plastikteller und dazu besteck aus plastik...
die toiletten bei denen die exkremente in behältern aufgefangen wurden
mit baktieren oder sowasd drin, die das dann zu kompost umwandeln,
waren nach der hälfte der boom wohl "voll" und wurden dann nicht mehr
weiter betrieben...
na also das label bio-boom kann ich den veranstaltern nicht gerade geben
- eher den gästen, es lag nach der boom so gut wie kein müll aufm
boden.
wenn ich daran denke wie es z.b. nach der atmosphere am sonntag
nachmittag aussah... den boom veranstaltern muss ich zu gute halten,
dass es sehr viel mülleimer gab die regelmässig geleert wurden und am
eingang bekam man die zigi/joint-stummel behälter wie letztes mal.
dafür waren die sanitären einrichtungen für so ein festival wirklich okay, die
duschen funktionierten einwandfrei, die dixies wurden regelmässig
gereinigt und es gab genug wasserhähnen um wasserflaschen zu füllen
oder etwas zu waschen.
will die veranstalter nicht schlecht machen - das ganze festival war
ansonten super, einiges war besser als noch 2004 - aber es gibt eben
immer was zu verbessern...
gut war die brücke übern see, die es ja 2004 noch nicht gab, so konnte
man nen gutes stück weg abkürzen, wollte man z.b. vom chill out zum
sacred fire.
das angebot von filmen (bis vielleicht auf den eigenen boom film) war auch
recht gut... zumindest was ich davon in der täglichen boom- zeitung, dem
daily dragon, davon las... gesehen hab ich nur einen film... eine reportage
über ayhuasca.
dassselbe gilt für die workshops.
genial auch der grounding space für psychonauten die sich verflogen
haben an einem der ruhigsten stellen vom festival und trotzdem relativ
zentral gelegen indem sich 30 helfer um die opfer ihres selbst verdehten
bewusstseins kümmerten.
super auch das bei den toiletten fast nie das papier aus ging - wo gibts
denn auf einem festival eine "klo dame" die 24h stunden lang da sitzt und
toiletten papier rausgibt?
die performance:
am back to the roots floor oder wie man die location beim sacred fire
nenne möchte brachte mega coolen unplugged sound von ganga giri bis
higlight tribe und sonst einfach nur percussion, didge, djembe usw...
es gab lustige aus wegwerfartikel gemachte schwimmende instrumente
aufm see auf die die musikger hochklettern mussten um dann einen etwas
sehr schrägen aber lustigen sound machten...
es gab über den gesamten platz verteilt spacige deko und interessante
installationen - schaut euch einfach nur die bilder die es im web gibt an...
bei den visuals patzte diesesmal omananda - seine installation
funktionierte nur mal kurz am ersten abend - und wie mir schien auch da
nicht richtig, fand ich sehr schade, denn auf seine visuals hab ich mich
sehr gefreut...- dafür diente seine 3dimensional leinwand noch einer total
abgefahrenen freakshow!
eine projektion auf eine wasserfontäne war noch ziemlich schön -
ansonsten fand ich die visuals an der letzten boom in der mitte des
dancefloors um einiges besser. dafür sah ich ein paar super schöne
projektionen an der decke des chill outs...
jetzt zum sound - also ich gab mir die ersten beiden nächte komplett -
genauso wie an der ersten boom ist der sound in der nacht absolut nicht
mein fall - so was von dermassen hart, was ja noch ginge, aber irgendwie
war es teilweise nur noch ein bass gedresche auf das kein mensch tanzen
kann... rumzappeln wie auf einger gabber party war nur noch möglich.
keine ahnung was so ein sound auf einem psychedelischen festival zu
suchen hat.... es gab natürlich auch ein paar gute acts nachts - aber für
mich war ab dem dritten tag nur noch party bei sonnenschein angesagt -
tagsüber war der sound melodisch psychedelisch bis zu progessivem
sound zum abend hin. da ich die ersten nächte feierte verpasste ich
freakulizer & liquid soul - aber die seh ich ja sicherlich eher mal wieder wie
z.b. dj so aus japan oder dj rica aus brasilien....der sound lief dieses mal
von 22 bis 18/19uhr und am letzten tag durchgehend bis mitternacht - was
über 26 stunden waren!!! wer dann noch nicht genug hatte musste auf den
caravan-campingplatz... und am nächsten tag auf irgendeine after party...
dazu hätte ich noch bock gehabt aber leider musste ich gleich am näxten
tag nachhause - sollte es noch einmal ne boom in 2008 geben (eine
weitere boom wurde versprochen aber wann die sein wird sagten sie nicht)
werde ich wohl wieder hingehn und ich hoffe sie ist in 2008!
schon komisch - 6 tage in der anderen welt der boom gehn rum wie nix...
schade!
