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Re: Unterschreibt die Petition! Nahrungsmittelpreise-Hunegrsnot

Verfasst: Mi 7. Mai 2008, 06:18
von Geckosio
Ich finde eigentlich solche Petitionen nicht schlecht, jedoch denke ich nicht, dass sich die UNO oder UN deswegen, anderst entscheiden würden.
Denn leider ist die UNO ein zimlich nutzloser Verein.
Von der Grundidee ist es sicherlich eine gutgemeinte Organisation, jedoch wird mit dem Vetorecht alles wieder über den Haufen geworfen. So kann man vieleicht 200'000 Stimmen sammeln, am Ende wird jedoch die USA ein Veto einlegen und wir sind wieder gleich weit.

Das Problem mit der Hungerkrise konnte man ja auch schon lange beobachten:
Dank der Globalisierung, wird die lokale Landwirtschaft vermindert bzw ganz ausgelassen, denn man kann ja auch seine Lebensmittel importieren. So macht am Ende ein Land den Nahrungspreis aus, welches am meisten exportiert.
Nun ist aber die Frage, welches Land soviel Lebensmittel erstellen kann, um 1. seine eigene Bevölkerung zu ernähren und 2. den übrig gebliebenen Teil zu exportieren.

Dies ist eigentlich erst der Anfang der Hungerkrise, denn sobal das Erdöl knapp wird, werden die Lebensmittel-Preise ins extreme steigen.Werden doch immer noch alle Lebensmittel per Schiff oder Flugzeug zu Ihrem Besteller gebracht.
Schätzungsweise würden wir in 30 Jahren für eine Banane aus Südamerika circa 10.-Fr zahlen.

Da wir dies uns aber nicht leisten (werden/können), sitzen die Südamerikaner auf tausenden von Bananen, welche sie niergends exportieren können (ausser die Preise fallen, aber was dies bewirkt wissen wir alle; Menschen werden noch schlechter bezahlt, können sich daher die eigenen Lebensmittel nicht mehr kaufen).

Ich sehe für dieses Problem im Moment gar keine Lösung, denn einfach Nahrung in die betroffenen Länder schicken ist kontraproduktiv. Welcher Landwirt kann schon mit gratis Lebensmittel mithalten? So kann dieser seine Lebensmittel nicht mehr verkaufen und ein weiterer Arbeitsloser wird geboren.

Ausser die Idee mit Kleinkrediten für Landwirte und Dörfer, finde ich eine gute Idee. So müssen die betroffenen Menschen selber dafür arbeiten, dafür können sie sich nacher selbst versorgen (ohne die Hilfe der UNO etc)