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Leben nach deinem Kopf oder Leben für die Arbeit?

Verfasst: Do 24. Jan 2008, 23:31
von he
Vorgeschichte:

Im Juni 2006 habe ic mein Abitur gemacht (Dutschland 2,9) seit dem Zeitpunkt habe ich mich auf ein BA Studium beworben (Studium im dualen System der Berufsakademie-3 Jahr bis zum Bachlor-im 3 monats Takt arbeiten bzw studieren http://www.ba-loerrach.de) vorerst wollte ich Tourismus studieren, da ich mich schon immer sehr für Eventmanagemet interessiert habe und dies ein Hauptfach im Tourismus sein kann. Ich hab auf rund 30 Bewerbungen ein Praktikumbekommen…welches ich unentgeltlich 4 Wochen absolvierte…es hat sehr viel Spaß gemacht und das Studium für Oktober 2007 war so gut wie sicher. Am 21 September 2006 ging ich nach Australien. Von dort aus habe ich rund 60 weiter Bewerbungen mit Hilfe meines Vaters (Deutschland) versendet. Da ich in der Entscheidungsphase (Januar – März) nicht in Deutschland war hab ich den Anschluss verpasst. Im Mai 2007 kam ich zurück nach D- habe mich sofort bei der Stelle gemeldte, bei der ich das unentgeltliche Praktikum absolvierte-sie gaben mir Hoffnung und sagten, dass die Entscheidung in 2 monaten fällt. Nach mir haben Sie weiter 16 Praktikanten für 4 Wochen arbeiten lassen. Leider habe ich die Stelle nicht bekommen. Natürlich beworb ich mich weiter. Unter anderem auch für eine „normale“ Ausbildung als Eventmanagerin oder Berufsbezeichnug D Kauffrau für Freizeit und Tourismus. Am 15 August 2007 bekam ich ein Vorstellungsgespräch bei Leidhold Reisen. Ich hatte nie ein so geniales Gespräch. Der Chef triumphierte mit seinen Erfolgen-er würde neben dem normalen Reisevermittlungen noch Reisen organisieren und könnte mich in 4 Wochen zur Projektmanagerin ausbilden- haha- das ich nicht lache- nach dem Gespräch war ich super froh-juhu ich hab nen ausbildungsplatz-zwar kein BA Studium aber aus ner normalen Ausbildung mit Abi kann man immer noch was machen…Der Chef wollte lieber mit einem EQJ anfangen (Einstiegsqualifizierung Jugendlicher…das Arbeitsamt zahlt monatlich 192 € - also Ersparnis für das Büro- man kann das Praktikumsjahr als 1. Ausbildungsjahr anerkenne lassen) zuerst war ich nicht zufrieden mit diesem Entschluss…aber da es für mich keine Nachteile brachte (Verdienst ertes Azubijahr =Verdienst EQJ = 392€) ließ ich mich darauf ein (Vorteil: falls Kündigung = keine abgebrochene Lehr, lediglich Praktikum) Also zog ich im August von WT nach Freiburg- tja und hier bin ich.
Schon nach der ersten Woche stellte sich der Laden als absoluter Reinfall dar- es ist schwierig das Problem in wenigen Sätzen zu benennen..aber ich versuch es mal…
1. Chef wohnt auf Malta ist 3 Tage im Monat im Büro 2. Keiner fühlt sich verantwortlich dafür dir etwas zu zeigen man hat keine chance was zu lernen-außer kataloge richtig einzusortieren 3. Projektleitung = nicht, da chef nie da und wenn da nie zeit 4. Schlechtes arbeitsklima= zwei festangestellte führen konkurrenzkampf und reden kein wort miteinander 5. 4. Azubis 2 Fesangestellt und eine 50%Arbeitskraft 6. Berufsberater von Arbeitsamt Freiburg sagt 99% Abgänge in diesem Büro seit 10 Jahren-----kürzer kann ichs nicht fassen und genauer auch nicht beschreiben-man muss mich kennen um zu wissen was da abgeht oder man muss es erlebt haben….
Schwierig zu sagen-aber ich würde sagen ich bin schon stabil und verkrafte auch einiges-ich bin charakterlich stark und weiß mich zu wehren-aber die ersten 2 wochen bin ich fast jeden tag heulend aus dem scheiß laden raus gelaufen-meine freunde rieten mir zu gehen…meine eltern (meine investoren) sagten ich soll es durchziehen bis sich neue wege öffnen….und da wären wir beim Pnkt

Hauptanliegen:

Ich hab letzen Dienstag gekündigt….
Wie ich mich gefühlt hab??? Keine Ahnung…ich hab mich nicht gefreut…ich dachte ich freu mich mehr wenn ichs endlich mals schaff…naja…
Natürlich hab ich weiterhin Bewerbungen für BA geschrieben…mittlerwiele sind es so rund 150 morgen geht nochmal ein schwung von 42 raus…(u.a. auch BWL –Industrie und BWL-Logistk)
Auf eine Bewerbung hin hab ich ein Telefoninterview bekommen…die Frma (http://www.sanawork.de) fördert die Kommunikation zwischen den Partnern der Gesundheitsbranche (Ärzte, Pharmaindustrie und Patienten) also eine sehr interessante Stelle.. was erwartet man von einem Telefoninterview?…Normalerweise doch…so Fragen wie „was sind deine Stärken, was deine Schwächen…warum willst du bei uns anfangen…was willst du erreichen??“ Dem war Montag vor einer Woche aber nicht so…Er hat mir vielmehr erklärt auf was ich mich da einlass….die Firma verlang von einem seine Freizeit aufzugeben…man soll voll und ganz im Geschehen und im Interesse der Firma leben und aufgehen…im Gegenzug bekommt man die Chance was zu lernen und viel Geld zu verdienen…sehr viel Geld….er hat es mir so beschrieb…wenn du bei uns anfängst ist es als würdest du einen Mann heiraten…es ist wie ein Geben und Nehmen du verpflichtest dich dafür…. Strengstens untersagt ist rauchen, Drogen und Alkohol…da Gesundheitsförderung…
Nach dem Telefonat war ich einerseits erfreut darüber eine Chance zu bekommen…also der Deal ist..ich führe mein EQJ bei sanawork weiter , ob ich einen BA Ausbildungsplatz für Oktober 08 bekomme entscheidet sich dann….
Jetzt habe ich paralell noch die Möglichkeit ab 1. März im Rahmen eines FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) in der Landschaftspflege zusammen mit leicht Behinderten zu arbeiten…diese Stelle ist fest…ich hab sie wenn ich sie nehme..verdienst ist 550 €
Was es mir bringt ist jetzt die Frage….
Ich hab Angst davor mich auf die sanawork sache einzulassen…obwohl ich eher immer der typ war zum karriere machen hab ich jetzt das gefühl das ich nicht alles für die arbeit aufgeben möchte…vorallem nicht wenn ich nicht weiß was mich erwartet …obs mir überhaupt spaß macht und mich erfüllt…
Ich hab keine Ahnung ob es vielen Leuten so geht in meinem Alter oder meinem Lebensstand…ich bin 22…hab abi auslandserfahrung praktikum…will dual studieren und weiß aber nicht was ich wirklich will…die eventsache ist so weit weg geschwommen…was ich vergaß zu sagen…seit november bewerbe ich mich auch auf BA Industrie und Logistik…da ich die Möglichkeit habe mit dem Diplom Betriebswirt in 4 Monaten eine Umschulung zum Eventmanger zu machen (in Baden/CH) …falls ich das dann noch wll…
Jedenfalls ist es kein Fehler BWL dual zu studieren…doch was mach ich jetzt…wachsen meine Chancen auf eine anderen Stelle wenn ich bei sanawork das Praktikum mach…ich glaub eher nicht..da ich in meine jetzigen Bewerbungen nicht reinschreiben kann dass ichs mach…da ich noch kein vertrag hab…bringt es mir was…klar erfahrung aber die bringt das FSJ auch….nur auf eine andere Art und weise…
Das problem ist jetzt folgendes….wenn ich im Juli da sitz und keine BA stelle hab …dann beiß ich mir in arsch wenn ich die chance bei sanawork nicht angenommen habe…und davor hab ich angst…jedoch sind meine wege da noch nicht vorbei…denn falls ich keine BA stelle hab geh ich an die UNI oder FH…zum Glück steuern mir meine Eltern was bei…also es gibt wege…

Mein Herz sagt mir im Moment…dass ich nicht die karrierefrau bin..ich bin und werde nie ein workaholik und das ist alles was ich defenitiv sagen kann….mehr aber auch nicht…ich bin einfach durch den schrott des jetzigen praktikums so depremiert…dass ich gar nichts mehr weiß…wenn ich in australien jemanden von meinen plänen erzählt habe, sagten diese immer wie bewunderswert es ist solche pläne zu haben…doch das reisen verändert einen…ich will mich irgendwie nicht festlegen und ich will studium (am besten dual) mit leben und freiheit mensch sein verbinden…ich bin kein 100 % bürofuzie … aber ich bin gespalten…einerseits will ich einen namen haben…andererseits will ich ich sein…ich denke schon so..dass ich ersteinmal eine ausbilung brauch um überhaupt mal nach meiner birne zuleben…aber für eine ausbilung und ein gutes studium…will und kann ich nicht mein wochenende und meine freizeit aufgeben…überstunden sind kein problem…es ist ach kein problem solang ich mich freiwillig in meine arbeit reinsteiger…so dass ich das weggehen unter der woche nicht mehr brauch….aber ich weiß ja nicht ob ich das bei sanawork kann…da verpflichte ich mich dazu…lieber verpflichte ich mich dazu ein gutes studium bei einer anderen firma zu machen …u nd da es mir dann vielleicht soviel freude bringt es auch an den abenden weiter zuführen…doch dort unterschrieb ich einen vertrag der besagt…ncith rauchen…nicht trinken…nicht feiern…kein weggehen….
Es ist ja nicht so dass es hauptbestandteil meines ichs ist aber es es ist defenetiv ein bestandteil…und ich bin gerne groggi am sonntag ich hab gerne die freihteit samstag nacht empfunden und ich brache dies zum überleben…ich brauch einen abend bei meiner freundin und ich brauche das wochenende bei meinem freund…
Das leben ist einfach so zweigeteilt….

Ihr fragt euch jetzt sicher was ich von euch willl

Ja ich will einen Rat…wenn ihrs verstanden habt…was würdet ihr tun….

Wenn ihrs nicht verstanden habt…fragt nach und sagt mir dann was ihr tun würdet

Kennt ihr diese Zwickmühle??

Mein Bruder welcher sofort Geld von meinen Eltern bekam zum studieren sagt von mir dass er es bewundert was ich für ein durchhaltevermögen habe…doch heute steh ich an einem punkt an bei dem ich nicht weiß in welche richtung ich gehen soll und ich hab das gefühl dass dieser punkt über meine zukunft entscheidet und das macht mir angst.

Wer auch immer diesen Text gelesen und verstanden hat…danke dafür….

Für Tipps, Anregungen, eigene Erfahrunge bin ich sehr dankbar

Thanks

Re: Leben nach deinem Kopf oder Leben für die Arbeit?

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 00:38
von piraña
...arbeiten, um nach meinem kopf zu leben - würd ich mal behaupten...du scheinst mir sehr entscheidungsunwillig zu sein, was nicht immer gut ist...ich mach mir sorgen, da du sensibel auf die umstände in dieser firma da reagierst, wo du gekündigt hast...

...in deutschland machen sie wohl lohndumping...ok, vielleicht ist der eurokurs inzwischen ein ganz anderer, aber für soviele euros im monat würde ich nicht praktizieren...das würde irgendwie nicht im verhältnis stehen...ich bin eher der typ, der dann sagen würde: da geh ich mal lieber irgendwo wc`s putzen - statt mein leben zu verkaufen...

...ich bin ein wehementer gegner der unmenschlichen firmen...vielleicht will ich mir nicht zu fest verkauft vorkommen...ich scheisse auf die firma, die mir vorschriften über mein privatleben machen will...solch eine firma würde ich nie wieder unterstützen...das würde mir gegen meine prinzipien verstossen...mit solchen firmen kann doch was nicht stimmen, die mit solchen heirats-bedingungen daherkommen...die könnten mich mal kreuzweise, und selbst dann würde ich nicht einen vertrag unterschreiben...

...du scheinst ne waage zu sein - oder zumindest sehr luftig beeinflusst zu sein...dass würde einiges erklären - aber es gibt auch noch sowas, wie ein herz...auf dieses zu hören bringt manchmal mehr, als alle zukunftspläne, pros&kontras, und so...

...und in deutschland verdient ihr irgendwie echt wenig...

...wenn ich du wäre, dann würde ich mal ein jahr lang einfach mal ausprobieren...jobben...erfahrungen sammeln...mich mal körperlich betätigen...auch temporär oder so...das stärkt den charakter, und frau wird eher wissen, was frau will, als nach sonem praktikum, dass echt nichts bringt - ausser frust und tränen...

...und dann würde ich mal daran machen, mir einen - ach scheisse - ich sollte schlafen, des is aber eher nebensächlich jetzt, viel nebensächlicher als die tatsache, dass ihr deutschen zu wenig verdient...

...ich kann dir bloss raten, dich nicht für einen job zu prostituieren...es gibt soviele jobs, da würd ich mal auch anderes in betracht ziehen - nicht nur das, was dir sehr einleuchtend erscheint, wie BA, reisedingsbums, und so...

...also, ich hatte schon jobs, die waren echt nichts für mich...ich weiss was es heisst, wenn einem die arbeit die freude am sein wegnimmt...nicht mehr weiter zu wissen, und nichts richtig machen zu können...ich suche mir die arbeit eher aus, als dies früher der fall war...ich kann jetzt eher sagen: das mach ich nicht - oder das will ich...aber da musst du wohl selbst durch, he...

...ich wünsch dir viel kraft, und schreib vielleicht ein anderes mal wieder, da ich morgen gerne arbeiten gehe, in einer firma, die sehr humam ist, bei einem chef, der nicht chefiger sein könnte - wär er nicht mein chef, dann wär er mein bester kumpel, oder so...bye...

Re: Leben nach deinem Kopf oder Leben für die Arbeit?

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 07:21
von Mahakala
hey he, ich kenn das problem...

angst vor einer richtungsweisenden entscheidung...
bei meinem jetzigen job habe ich au unter der woche KEINE zeit weil ich einfach jeden tag 4,5 stunden unterwegs bin (hin- und rückweg zur arbeitsstelle - ich geh um 5:20 außem haus und komm um 19:00 heim - da will man nichts mehr machen) und am WE dann relativ kaputt bin und gar nicht immer so viel lust hab wegzugehen... ich hab mir aber selber gesagt, so mach ich nicht weiter und du weißt ja, dass ich was anderes vorhab... :razz:

geld ist nicht alles... ich würde meine privaten interessen, meine freizeit NIE für eine karriere aufgeben... was bringt es mir, wenn ich jeden tag arbeiten geh, geld wie heu hab, aber mit dem nichts anfangen kann?!? man lebt nur einmal (ist zwar au n streitthema, aber n anderes :wink: ) und in diesem sooo kurzen leben sollte man so viel sehen und erleben wie möglich!!!!!!!!!!!!!

du willst einen rat über deine zukunftsentscheidung? den kann dir niemand geben, das musst du selber entscheiden, du musst dir nur im klaren sein, was es für folgen mit sich bringen kann, wenn du dein privatleben aufgibst... hast du wirklich lust dein leben lang zu arbeiten (und au no überwiegend für den staat)?!? eine gesicherte zukunft ist zwar eins, aber das leben ist ein buch und WIR schreiben die seiten - was ist für dich interessanter zu lesen - ein abenteuerbuch oder ein karriereroman?


gruß vom
Alex

Re: Leben nach deinem Kopf oder Leben für die Arbeit?

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 07:44
von he
@ pirana

ne man verdient nicht gezwungner maßen so wenig...jedoch in einem Praktikum oder ersten azubi jahr ist es so wenig und bei dem FSJ auch aber das heißt ja nicht umsonst freiwilliges soziales Jahr....das reicht aber zum leben....mit meinem zimmer und nem zugticket komm ich super durch im monat mit rund 500 euro...klar brauch ich grad noch meine investoren...mal wieder :( ...ich hab auch schon recht viel verschieden jobs gemacht....also erfahrungen hab ich viele gesammelt...ich bin nicht umsonst 22 und hab noch nicht mal mit ausbildung angefangen

@mahakala...

deine reise wird dich so viel weiter bringen und wenn du zurück kommst irgendwann so aus der bahn werfen...trotz allen veränderungen ist sie das beste was du machen kanns...und pass auf s macht süchtig :)
.wenn ich heute die entscheidungsfreiheit hätte...ne ausbildung mit etwas arbeitserfahrung in der tasche würde ich nen reisebericht aus meinem leben machen :)
ja klar kann mir keiner einen direkten rat geben...ich hör sowieso nur auf mich :)
aber ideen denkanstöße kann man bekommen...welche einen etwas über seinen eigenen horizont hinaus blicken lassen....

und wo wir beim thema sind
so muss zur arbeit :)
n schönen

Re: Leben nach deinem Kopf oder Leben für die Arbeit?

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 07:52
von Cat
haspel, haspel *keuch* Deine ganze Geschichte macht auf mich den Eindruck, als würdest Du einem ICE nachspringen. Ich hab mir das Ganze jetzt 2x durchgelesen, und blick immer noch nicht ganz durch.

Falls ich Dich jetzt richtig verstanden haben sollte, geht es einzig und allein um dieses Sanawork-Angebot? Annehmen oder nicht?

Ich würd's lassen, kann mich da meinen Vorrednern nur anschliessen. Wenn Deine Zweifel schon im Vorfeld dermassen gross sind und Dir Dein Bauch sagt: Lass es! Dann lass es. Du hast ja mehrfach betont, dass Du in finanzieller Hinsicht nicht auf diesen Job angewiesen bist, Dir sogar der Weg noch offen steht zu studieren mit elterlicher Hilfe.
Wieso also einen Job annehmen, der Dir quasi auferlegt, zwar körperlich sehr gesund zu leben, aber Deine Psyche dabei auf der Strecke bleibt?
Wie schon gesagt, ich würd's lassen.

Aufhören zu rauchen? Mach es! Aber weil Du es willst und nicht aus Vorschrift...
Aufhören mit Drogen? Mach es! Aber weil Du es willst und nicht aus Vorschrift...
Aufhören jedes Wochenende auszugehn? Mach es! Aber weil Du es willst und nicht aus Vorschrift...

Die Chance was zu lernen bekommst Du jeden Tag, Stunde für Stunde. Dafür musst Du Dich nicht verkaufen.

Re: Leben nach deinem Kopf oder Leben für die Arbeit?

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 07:57
von Mahakala
ich bin bei der arbeit, oda so... :lol:

klar, denkanstöße - vielleicht einen schubser in eine ungeahnte richtung, ich mein nur: die entscheidung liegt bei dir - und die entscheidung zu kündigen, wenn du da unglücklich warst, kann schonmal nur die richtige gewesen sein...

denkanstoß: wie wärs mit einem auslandsstudium?!? gut, alleine in ein fremdes land zu reisen, freund und freunde (vorübergehend) hinter dir zu lassen und zu studieren ist sicher nicht leicht, aber ein abenteuer...


PS: ich werd schriftsteller... :peace:


@ cat
da hats mich jetzt grad verrissen:
"Wieso also einen Job annehmen, der Dir quasi auferlegt"

ich glaub he weiß wieso!!! sooooooo geil!!! asfqv2

Re: Leben nach deinem Kopf oder Leben für die Arbeit?

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 09:54
von he
@cat...

ja ich glaub das mit dem ICE ist schon richtig so...ich hab den wahn,dass ich diese jahr endlich anfangen muss und koste es was es wolle....
Aufhören zu rauchen? Mach es! Aber weil Du es willst und nicht aus Vorschrift...
Aufhören mit Drogen? Mach es! Aber weil Du es willst und nicht aus Vorschrift...
Aufhören jedes Wochenende auszugehn? Mach es! Aber weil Du es willst und nicht aus Vorschrift...
ja genau so denk ich auch...unter druck klappt sowas sowieso nicht....es geht ja auch nicht draum dass ich konsomieren will...vielmehr geht es mir ums prinzip....wenn ich nicht ich sein darf...wenn ich nicht sein darf wie ich bin dann kann ich ja gleich in den knast gehen.....schlimm genug schon, dass ich mich 8 stundne am tag verkleiden muss....ich will nicht immer hinter einer fassade leben....irgendwann will ichs mal schaffen nen job zu bekommen in dem ich sein und aussehen kann wie ich will....

@ alex

mich interessiert vorallem auch, obs denn anderen auch so ähnlich geht...von dir und pirana habe ich erfahren, dass ihr beide nach empfinden könnt..wie dass ist...dass du ein zwar anderes problem mit jedoch dem gleichen sinn hast.
Ja klar würde ich ins ausland gehen zu studieren....aber mich hält schon noch was hier.. würds n D. nicht geben...hätte ich mich glaub gleich 1 Monat nach meiner Rückkehr aus Australien aus dem Staub gemacht...aber das ist eben auch ne finanzielle frage..zu zweit ist das alles gleich nochmal ne runde schwieriger..ich will vielmehr jetzt endlich (ICE) eine ausbildung machen auf BA....um dann noch etwas erfahrung im berufsleben zu sammeln um mich dann aus dem staub zu machen....es komme was wolle...aber deutschland bleibe ich sowieso nicht treu...50% aller bewerbungen gehen jetzt schon in die schweiz...und wenns während der Ausbildung da noch nicht klappt...dann spätestens danach....Egal ob ich einst weit gehe und nur "halbweit" ich bin kein mensch zum sitzenbleiben...ich wohn jetzt seit 6 monaten in freiburg und es langweilt mich schon wieder....

ja aber alex...was hast du denn vor nach NZ?? Wir hattens ja schon davon...aber ich kann mich nichtmehr so recht erinnern.... :oops: ....würst du back to kadelburg gehen oder dann doch eher richtung CH oder den Norden oder ziehts dich für immer nach NZ...or somewhere else???

Das beste ist natürlich wenn du jetzt antwortest es ist alles möglich...dann beneide ich dich dafür :)

Re: Leben nach deinem Kopf oder Leben für die Arbeit?

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 10:20
von Mahakala
danach? ist alles möglich... :lol:

nene, wenn ich zurück komm mach ich ne umschulung, dass ich au in der freien wirtschaft fuss fassen kann und bewerb mich dann... wo und bei was lassen wir mal dahingestellt - kann überall sein... da ich ja nicht gebunden bin (single) hab ich die freiheit mich dahintreiben zu lassen wo's mir passt... ich würde zwar schon gern in schweizer nähe bleiben (siehe Space Nomads) aber wer weiß schon was passiert?
meine zukunft sehe ich aber nicht bei einer firma, bei der ich mich hocharbeite bis zum hochdotierten manager... dann hat's sich mit dem reisen ja au... es kommt halt immer darauf an, was für ambitionen man hat - ich geb mich au mit "weniger" zufrieden - also brauch ich au keine 4.000 € netto verdienen...

aber was nach NZ kommt, das weiß nur *?!?* - naja, ich weiß es nicht... vielleicht gibt's ja au gar kein "danach"...

Re: Leben nach deinem Kopf oder Leben für die Arbeit?

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 10:30
von he
aber was nach NZ kommt, das weiß nur *?!?* - naja, ich weiß es nicht... vielleicht gibt's ja au gar kein "danach"...
wieso hast angst vor dem Fliegen??? :-D

ja das ist doch gut...nur einen kleinen plan zu haben ... etwas in die zukunft zu blicken...jedoch auch alles offen zu lassen...

ich denk auch so...für was brauch ich 4000 € im monat wenn ich nicht leben kann...super dann hab ich ein volles konto ... ein dickes auto ein großes haus....fliegt 2x im jahr in ein scheiß bonzen hotel und werde dort nach strich und faden verwöhnt...trage pelzmäntel....nene....

der verdienst sollte schon angemessen sein...mein jetziges zimmer is super klein...viel mehr will ich aber gar nicht...es könnte schon doppeld so groß sein...dann ist aber gut...was brauch ich mehr...ich hab lieber ein kleines zimmer zur miete trag keine große verantwortung....fahr mit der bahn und spar so auch immer noch genug um nach meinen wünschen im "bush" urlaub zu machen :)

jedoch kommt jetzt wieder die andere seite...eine gute ausbildung macht das ganze noch um einiges einfacher...wenn man sie dann mal hat .....

Re: Leben nach deinem Kopf oder Leben für die Arbeit?

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 10:42
von Fallen Angel 2
Überleg Dir folgendes:

Was willst Du?
Was kannst Du?
Was hältst Du aus?

Ich habe jetzt vier Jahre lang etwas gemacht, das mir absolut nicht entspricht, meinen ethischen Vorstellungen widerspricht, mich nicht interessiert und letztlich nur Zeitverschwendung war, denn das viele Geld, das ich verdient habe, davon ist nichts übrig geblieben, weil ich es ständig verwendet habe um "auszubrechen", was aber kein ausbrechen war, sondern eher ein auskotzen.

Naja - andere finden den Job, den ich hab, mega geil.

Aber für mich stimmts halt nicht und wenn ich mein Privatleben ändern muss, um hier reinzupassen, dann geht das nicht auf. Das kann ich nicht, selbst wenn ich es wollte (habs auch probiert, aber ging halt einfach nicht). Damit meine ich einfach so Sachen, wie mit Kollegen am Abend "eis go zieh", was die Workaholics einfach nicht verstehen, denn das ist für sie Zeitverschwendung, oder aber wird nur gemacht um "networking" zu betreiben, und so "weiterzukommen", aber halt weiter im Sinn von Karriere.

Das KANN Spass machen, ich will das nicht schlecht machen, aber für mich hat das halt einfach keinen Sinn. Und drum hat es keinen Sinn wenn ich so einen Job mache.

Dann doch lieber weniger verdienen und näher an mir selbst bleiben.

Weniger Geld ist noch dazu auch mehr Freude am Geld. Ich habe kürzlich einem Kollegen 50 Franken geschenkt, der war total happy! Während ich selbst Geld gar nicht mehr als Wert erkenne (jetzt wo ich gekündigt hab, sollte ich vielleicht wieder damit anfangen ;) ).

Ich finde, wenn ein Job Dich dazu bringt, dass Du Tränen vergiesst, oder auch dass Du anfängst, keinen Sinn mehr im Leben zu sehen, dann ist es dringend notwendig den Job aufzugeben. Und beim nächsten Mal halt wirklich erst mal überlegen, wenn die solche Sachen sagen, ob man mit solchen Menschen zusammen arbeiten will. Ob man stundenlang mit Menschen zusammen sein will, die aufgrund von Kriterien bewerten, die - je nach dem halt - nicht so ganz die Kriterien sind, die einem wichtig sind.

Aber wenn Dir diese Kriterien wichtig sind, und ein gewisses Interesse an BWL scheint ja vorhanden zu sein, steht an und für sich auch dieser Sache mit Sanawork nichts im Weg. Sei dir dann aber einfach bewusst, dass Du Dein bisheriges Leben aufgibst, und nicht mehr so einfach zurückfindest.

Man kann nicht beides haben.

Ich bin jetzt gerade dabei, wieder vom Karriereweg auf den Selbstfindungsweg zurückzukommen, und es ist gar nicht so einfach. Aber unglaublich befreiend - es macht mich glücklich und gibt mir Energie. Denn auch wenn ich künftig weniger zu beissen habe (was noch nicht mal gesagt ist), so mache ich vermehrt wieder das was ich will, und was mir entspricht, ich habe Ideen, was ich noch machen könnte. etc.

Ich würde sogar sagen, wenn Du Dich NICHT für Sanawork entscheidest, dann solltest Du BWL auch gleich vergessen. Sanawork IST BWL. Wenn Du BWL studieren und weiterkommen willst, dann ist Sanawork Dein Weg.
Aber wenn nicht, dann such Dir eine andere Ausbildung, Ergotherapie, Biotech, Surflehrer in Australien, Journalist, Lehrer (was auch Management ist, aber halt anders), usw.

BWL regiert die Welt - aber es ist nicht das einzige auf der Welt...
Aber WENN Du Dich für BWL entscheidest, dann war's das (in den meisten Fällen) - und Du bist tatsächlich verheiratet mit dem Job.

Re: Leben nach deinem Kopf oder Leben für die Arbeit?

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 10:48
von Melliandra
Jap sehr guet formuliert Angel. =o) Also mier verstönd eus ja so richtig guet in letschder Ziet. *grins-lieb-guck*

Re: Leben nach deinem Kopf oder Leben für die Arbeit?

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 11:25
von Fallen Angel 2
Fallen Angel 2 hat geschrieben: BWL regiert die Welt - aber es ist nicht das einzige auf der Welt...
Aber WENN Du Dich für BWL entscheidest, dann war's das (in den meisten Fällen) - und Du bist tatsächlich verheiratet mit dem Job.
Und ich möchte nochmals hinzufügen: das ist nicht falsch. Es ist nicht nötig, dass jeder Mensch nach Indien reist, oder Schriftsteller wird, oder Musiker, usw. - Der Grund warum das vermutlich im "Umfeld Goapartys" oftmals als ein guter Weg empfunden wird, ist meines Erachtens, weil "wir" halt meist irgendwie "anders" ticken, als die meisten anderen Leute. Nicht besser und nicht schlechter, aber halt anders.

Es geht also nicht darum, in ein Kloster zu gehen, um eins zu werden mit Gott, genausowenig, musst Du zwingend in einem Behindertenheim gearbeitet haben, noch ist es nötig, ja keine Karriere zu machen.

Denn: auch ein Leben für die Karriere ist in sich gesehen spannend, wenn man das will, denn man muss sich mit Menschen auseinandersetzen, man muss Führungsqualitäten entwickeln, man muss Wirtschaft betreiben, verhandeln, usw. das alles ist nicht schlecht oder "böse".

Aber es entspricht halt einfach nicht jedem Menschen auf dieser Welt. Und wenn Du kein Mensch bist dem das entspricht, gehst Du meines erachtens entweder psychisch kaputt dran, oder Du veränderst Dich entsprechend und wirst so ein Mensch.

Ich finde, es kann nicht das wahre sein, ein Leben lang sich um diese Dinge zu kümmern, aber das ist meine Ansicht, die vielleicht hier im Forum von vielen geteilt wird, im Forum der BWL-Studenten wohl eher nicht. Es hat auch nicht jeder die Fähigkeit, immer auf Reisen zu sein, oder mit wenig Geld über die Runden zu kommen. Ich mein' wer das nicht kann, für den ist ein "Jobben"-Leben vermutlich zehnmal anstrengender und stressiger, als eine klar strukturierte Beschäftigung.

Letztlich läuft es also ganz einfach darauf hinaus, das zu tun, was Dir entspricht, und das was Dir nicht entspricht - auf keinen Fall zu tun, denn was mir nicht entspricht, das kann ich auch nicht. Und werde es nie können.

Ich könnte zum Beispiel auch nicht in einem Altersheim arbeiten und Alten Leuten den Arsch abwischen. Ich könnte nicht auf dem Bau arbeiten und bei eisigen Temperaturen Kabel verlegen, ich könnte es halt einfach nicht. Warum soll ich es dann tun?

Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass man für die interessanteren Jobs eine Ausbildung braucht. Und das ist teuer. Und man hat viele Jahre kein eigenes Geld usw. ABER, statt 45 Jahre lang jeden Tag arbeiten zu gehen, und jeden Abend völlig am Ende zu sein - kann man genauso gut 3 Jahre versuchen eine Ausbilung hinzubekommen.

Ein Freund von uns KV-Absolventen ist beispielsweise nach Australien ausgewandert. Er hat in den letzten 6 Jahren immer wieder in Ferienorten als Animator gearbeitet, was einem natürlich auch erstmal noch liegen muss, doofe Touris rumzuscheuchen, aber hey ihm hats gefallen, dann ist er zurück gekommen, hat 3 Monate in einer Bank gearbeitet und viel Geld auf die Seite gelegt, und ist wieder abgezwitschert. Und jetzt hat er eine Deutsche in Australien kennengelernt und ist Surflehrer und hat dort ein Haus gemietet.

Das ist natürlich sein Leben, ich weiss nicht, ich glaub nicht dass ich der Typ dafür wäre. Aber es ist ein gutes Beispiel, dass man in 6 Jahren sehr viel aus seinem Leben machen kann, wenn man anfängt SEINEN EIGENEN WEG zu gehen. Sei das nun BWL oder sonst was.

@Melliandra
*knuddel* O:)

Re: Leben nach deinem Kopf oder Leben für die Arbeit?

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 12:27
von petit.papillon
Mahakala hat geschrieben: @ cat
da hats mich jetzt grad verrissen:
Cat hat geschrieben:Wieso also einen Job annehmen, der Dir quasi auferlegt
ich glaub he weiß wieso!!! sooooooo geil!!! asfqv2
dito :)

hei henni :)

ich kann auch gut mitfühlen. hab im 07 matura gemacht und bin jetzt mitten im "vorkurs" an der schule für gestalltung in basel. dieser dauert nur 1 jahr. das heisst ich muss mich JETZT entscheiden was ich weiter mache.
am liebsten würde ich ein foto studium machen, und ich werde mich auch dafür bewerben. das traurige und unbefriedigende an der geschichte ist das ich bis heute noch kein franken verdient hab und das alles mein vater mit seinen ersparnissen aus seinem ganzen leben finanziert.
es steht mir zwar alles offen, aber ich bin doch so abhängig.
darum kann ich gut verstehen wenn du es dir überlegst diesen job anzunehmen.
trotzdem stimmt was die anderen gesagt haben. es ist es nicht wert dafür sein leben aufzugeben. es werden sich andere wege öffnen.
und wenn deine eltern dir die unterstützung anbieten, nimm sie an.
es ist ein geistiges gesetz dass dir alles zusteht was du dir wünschen kannst. es ist nicht egoistisch hilfe anzunehmen.
und trotzdem kann es ein ungutes gefühl herbeirufen. ich sag mir dann immer dass es irgendwann vorbei ist und ich selbständig sein werde. und dass ich das was ich bekommen hab auch wieder in die welt hinaussenden kann.
für dich ist es wohl noch viel schwiriger, da du dein eigenes geld schon verdient hast, deine selbständigkeit wieder aufzugeben und zu studieren.

wie auch immer deine entscheidung ausfällt, es wird die richtige sein und es wirt dich weiterbringen!
ich wünsch dir viel kraft,
alles liebe
manu

Re: Leben nach deinem Kopf oder Leben für die Arbeit?

Verfasst: Mo 28. Jan 2008, 10:45
von he
so hallo...

jetzt hab ich mal kurz zeit zu antworten....muss mich noch auf mein morgises vorstellungsgespräch bei Novozymes CH vorbereiten, welches ich spontan am Freitag bekommen habe.

Also um die Sache nach jetzigem Standpunkt aufzuklären. Das mit sanawork hat sich erledigt. Und es war ganz einfach, ich gab einfach keine Antwort als ich sie hätte geben sollen. Am Donnerstag unterzeichne ich den Vertrag für den halbjährigen Landschaftsdienst..und ich freu mich riesig drauf...

@FA ja genau ich hab auch vorallem einfach Angst den falschen Weg zu gehen. Vielleicht hast du recht und ih sollte das mit der BWL lassen, denn oftmals frag ich mich auch was der ganze scheiß eigentlich bringt und mit wieviel schrott sich der mnesch beschäftigen kann und Geld verdient. Doch stehen grad nicht viel Sachen zur Auswahl...ich hätte zwar noch die Möglichkeit an die Uni studieren zu gehen-jedoch werde und kann ich das dem BA Studium nicht bevorzugen, da es empfehlenswert ist meinen lern nicht länger auf der Tasche zu liegensie würden mir zwar alles Geld der Welt geben-aber Ihnen gehts im Moment selber nicht so prickelnd. Wen ich an die Uni gehen würde, würde ich mich auch von der BWL abwenden-haja die bleibt mir jetzt hoffentlich aber noch ne weile, denn ich habe morgen gute chancen in dem mir vorstellbar besten Unternehmen mein Sudium zu machen. Solange mir morgen nicht ans herz gelegt wird, dass ich unter der Woche niht zu meiner Freundin kochen gehen darf-ist alles ok-(gut das mit der freundin würde auch gar nicht gehen-da ich dann in dittingen ch wäre :-s )
Ich denke , dass ich kein Zahlen Mensch bin-ich bin auch kei karriere Mensch-dochw enn ich das BA mache dann studiere ich 3 Jahre arbeite noch 2 und kann dann immer noch machen was ich will-ich kann entweder in dem job bleiben oder jobben gehen oder yogalehrerin in indien werden....das mit dem surfen würde ich lassen, da mir die wellen in OZ zu hoch sind :lol:
Alles was ich will ist arbeiten und leben ud ich kann mir vorstellen, dass die bwl mir spaß macht ich hab mein abitur auf em wirtschaftsgymnasium gemacht und bin schon vorgeschädigt. BWL ist ja nicht alleine Buchhhaltung - und heißt auch nicht nur Anschreiben zu erstellen - zum glück-denn das die Teile mt den ich absolut nicht klar komm..

Ebenso bin ich überzeugt davon, dass sich auch die Art von Mensch die sich hier in dem Forum rumtreibt Karriere machen kann, oder zumindest in einer Betriebswirtschaftiche Enrictung eine gesicherte Position hat und trotzdem noch s ist wie sie ist und auch so aussieht wie sie aussieht-vielleicht nicht bei offiziellen geschäftsterminen aber da muss man durch nicht die ganze welt ist tolerant udn man verkauft einfach besser wenn man nicht durch sein äußerliches vom themma ablenkt-ich werde mir morgen sicher kein Tuch um den kopf binden :)
und im übrigen sind alle leute ier drin genauso wie die leute da draußen! Die Interessen untersceiden sich lediglich-aber nicht die Qualität

und zum schluß...ich häts glaube ich bei sanawork nicht ausgehalten und habe darum den pc ausgelassen um mich nicht bei Ihnne zu melden.

Danke für deine Antwort...

was hast du denn gearbeitet??

Hi Manu, ja so eine Fotoschule ist a auch super teuer. Doch da wird sich die investion auf jedenfall lohnen. Du kannst was und dir macht was spaß du hast ein defenitives Ziel also musst u einfach auf diese Schule. Wenn alle klappt kannst du dann mit deinen Landschaftsbilder von deiner Weltreise dinem Dad alles zurückzahlen :) Ich wünsche es dir.
Danke

Re: Leben nach deinem Kopf oder Leben für die Arbeit?

Verfasst: Mo 28. Jan 2008, 13:11
von biberfreund
Du brauchst bei Sanawork nur zuzusagen und schon hast du die Stelle? Ich würd das machen.

Sobald du studierst und nebenbei auch noch arbeitest kannst du es eh vergessen, jedes Wochenende einfach nichts zu machen. In unserem Alter (bin gleich alt wie du) sind die wenigsten die Typen für viel Arbeit und wenig Wochenende, aber in der Ausbildung muss man halt kompromisse eingehen. Gerade wenn man sich nicht ganz simple Ziele gesteckt hast wie du. Ich bin neben meinem Studium auch beruflich im Event-Business tätig und kenne da niemanden, der nicht 120% arbeitet. Sofern sie dies fulltime machen sind eigentlich alle ausnahmslos workaholics. Da ist nichts mit geregelten Arbeitszeiten und freien Wochenenden.

Weshalb es sich dennoch lohnen kann? Wenn du dich jetzt etwas motivieren kannst stehen die Chancen danach besser, dass du einen anspruchsvollen und interessanten Job findest und nicht bei langweiligen Kompromissjobs hängen bleibst. So eine Ausbildung bei Sanworks macht sich im CV besser als freiwillge soziale Arbeit mit behinderten Menschen, leider.

*edit* damit hätte sich das wohl erledigt :-)