Gut und Schlecht....
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wuchenendbefürworter
Gut und Schlecht....
Ich han mer scho vill Gedanke drüber gmacht, öbs so was wie guet/schlecht überhaupt git,wie mer das inere eher aetheistische Gsellschaft überhaupt no chan begründe...
Ich mein, gits es allgemein gültigs Gsetz, wo besagt, was guet und was schlecht isch? Isch das es Produkt vo de Menschheit, oder liit ide Welt a sich scho so es Gsetz? Isch das guet/ schlecht nöd öppis individuells und bi jedem Mensch wider andersch? Hät d Allgemeinheit bestumme was guet und schlecht isch? Oder sind das es paar mächtigi Lüüt gsi? Chunts no vo eusere religiöse Adere? Wäns kä allgemein gültigs guet/schlächt git, was machemer dänn mit Sache wie Gsetz, Sitte und vorallem Moral? Isch das nöd au vo Mensche gmacht? Hämmer eusi eigni Menschewelt gschaffe? Gsehmer eusi Realität nur i dere Menschewelt voller Moral, Gsetz und Sitte, voller guet/schlecht Asichte? Hämmer eus abgrenzt vode würkleche Welt umd Menschewelt ume?
Tönt etz villicht alles chli überegheit, aber würd mi no interessiere was ihr so drüber dänked...
Ich mein, gits es allgemein gültigs Gsetz, wo besagt, was guet und was schlecht isch? Isch das es Produkt vo de Menschheit, oder liit ide Welt a sich scho so es Gsetz? Isch das guet/ schlecht nöd öppis individuells und bi jedem Mensch wider andersch? Hät d Allgemeinheit bestumme was guet und schlecht isch? Oder sind das es paar mächtigi Lüüt gsi? Chunts no vo eusere religiöse Adere? Wäns kä allgemein gültigs guet/schlächt git, was machemer dänn mit Sache wie Gsetz, Sitte und vorallem Moral? Isch das nöd au vo Mensche gmacht? Hämmer eusi eigni Menschewelt gschaffe? Gsehmer eusi Realität nur i dere Menschewelt voller Moral, Gsetz und Sitte, voller guet/schlecht Asichte? Hämmer eus abgrenzt vode würkleche Welt umd Menschewelt ume?
Tönt etz villicht alles chli überegheit, aber würd mi no interessiere was ihr so drüber dänked...
Musch unbedingt luege, de Film : Mary Reilly !
Mit de Julia Roberts und em John Malkovich.
(Jeckyll / Hyde Verfilmig).
Isch nume en Film, aber passt hervorragend zu dem was du da wetsch differenziere.
Et voila :
Das Stichwort ist Differenzieren !
DIFFERENZIEREN !
= > genauer beschreiben als nur ja oder nein, gut oder schlecht, etc.
Nicht zu differenzieren ist einfacher.
Man schiebt es auf die eine oder andere Seite, ohne das Dazwischen zu beachten.
Und man geht bekanntlich immer den einfachsten Weg...
Etwas im Dazwischen zu plazieren, das kann unendlich viel Arbeit bedeuten, will man es genau machen.
Damit wir uns damit den Altag nicht versauen müssen, hat sich die Wissenschaft dazu erschaffen.
Die Wissenschaft macht nichts anderes als zu differenzieren.
Es kann aber auch uns helfen im Alltag, man darf es ruhig mal ausprobieren.
Ach, da fällt mir noch so ein lustiger Film ein :
Vampire in Brooklyn !
Eddy Murphy als Vampir, der verschiedene Gestalten annehmen kann.
Er nimmt die Gestalt eines eben verstorbenen Priesters an
(Tod durch Blutleere) und muss plötzlich vor den Leuten improvisiert predigen :
"...Das Böse ist Gut ! Denn ohne das Böse gäbe es auch nicht das Gute !
Das leutet doch jedem ein !
Also wenn es das Böse nicht gäbe, dann könnte es das Gute ja auch nicht geben, oder ?
Also, dann muss doch das Böse gut sein, wenn es dazu da ist, dass es das Gute gibt !
Darum ist das Böse gut !
Jawohl Halleluja, das Böse ist Gut !
Los, meine Brüder und Schwestern sprecht mir ganz laut nach :
Das Böse ist Gut ! Los noch einmal, viel lauter, -Das Bööööse ist Guuuuuut ! Halleluja !..."
Ein fröhliches Yinyang zusammen
Mit de Julia Roberts und em John Malkovich.
(Jeckyll / Hyde Verfilmig).
Isch nume en Film, aber passt hervorragend zu dem was du da wetsch differenziere.
Et voila :
Das Stichwort ist Differenzieren !
DIFFERENZIEREN !
= > genauer beschreiben als nur ja oder nein, gut oder schlecht, etc.
Nicht zu differenzieren ist einfacher.
Man schiebt es auf die eine oder andere Seite, ohne das Dazwischen zu beachten.
Und man geht bekanntlich immer den einfachsten Weg...
Etwas im Dazwischen zu plazieren, das kann unendlich viel Arbeit bedeuten, will man es genau machen.
Damit wir uns damit den Altag nicht versauen müssen, hat sich die Wissenschaft dazu erschaffen.
Die Wissenschaft macht nichts anderes als zu differenzieren.
Es kann aber auch uns helfen im Alltag, man darf es ruhig mal ausprobieren.
Ach, da fällt mir noch so ein lustiger Film ein :
Vampire in Brooklyn !
Eddy Murphy als Vampir, der verschiedene Gestalten annehmen kann.
Er nimmt die Gestalt eines eben verstorbenen Priesters an
(Tod durch Blutleere) und muss plötzlich vor den Leuten improvisiert predigen :
"...Das Böse ist Gut ! Denn ohne das Böse gäbe es auch nicht das Gute !
Das leutet doch jedem ein !
Also wenn es das Böse nicht gäbe, dann könnte es das Gute ja auch nicht geben, oder ?
Also, dann muss doch das Böse gut sein, wenn es dazu da ist, dass es das Gute gibt !
Darum ist das Böse gut !
Jawohl Halleluja, das Böse ist Gut !
Los, meine Brüder und Schwestern sprecht mir ganz laut nach :
Das Böse ist Gut ! Los noch einmal, viel lauter, -Das Bööööse ist Guuuuuut ! Halleluja !..."
Ein fröhliches Yinyang zusammen
Sehr interessants Thema! Ein paar ungeordnete Gedanken von meiner Seite...
Es wurden schon viele Theorien zu einer sinnvollen Ethik aufgestellt. Aber im Prinzip lässt sich keine wirklich begründen... Früher konnte man als "Letztbegründung" einfach Gott nennen, und sein Wort (.. die Bibel) =; Bekanntlich sind viele Menschen heute kritischer. Dennoch basiert unsere (westliche) Gesetzgebung auf christlichen Wertvorstellungen (und natürlich jener der Aufklärung).
Man könnte noch so viele Beispiele nennen, die zeigen dass die geltende Moral jeweils durch Geschichte und willkürliche religiöse Vorstellungen geformt wurde. Das legt wirklich die Vermutung nahe, dass sie nur ein Produkt der Menschheit ist
Nur: was machen wir daraus? Einem gleichgültigen Nihilismus verfallen? - =; wohl kaum. Nur weil Moral und Gesetze von den Menschen geschaffen werden - ohne sie begründen zu können! - heisst das noch lange nicht, dass sie sinnlos sind. Sie ermöglichen erst ein Zusammenleben, das besser funktioniert als ohne. Der einzelne Mensch hat eine subjektive Moral. Viele Menschen zusammen teilen aber gewisse Grundsätze. zB glauben viele daran, dass man Leben leben lassen solte, grundsätzlich
Ich stimme dir hier eigentlich zu, aber ich glaube dass wuchenendbefürworters mit seinen Gedanken noch viel grundlegender ansetzt: Die Frage ist nicht nur, ob so ein Dualismus von Gut/Böse noch einen Sinn macht, sondern ob JEGLICHE moralische vorstellungen, wertesysteme usw. heute noch ein Fundament haben.wallaby hat geschrieben:[...]
Es wurden schon viele Theorien zu einer sinnvollen Ethik aufgestellt. Aber im Prinzip lässt sich keine wirklich begründen... Früher konnte man als "Letztbegründung" einfach Gott nennen, und sein Wort (.. die Bibel) =; Bekanntlich sind viele Menschen heute kritischer. Dennoch basiert unsere (westliche) Gesetzgebung auf christlichen Wertvorstellungen (und natürlich jener der Aufklärung).
Man könnte noch so viele Beispiele nennen, die zeigen dass die geltende Moral jeweils durch Geschichte und willkürliche religiöse Vorstellungen geformt wurde. Das legt wirklich die Vermutung nahe, dass sie nur ein Produkt der Menschheit ist
Nur: was machen wir daraus? Einem gleichgültigen Nihilismus verfallen? - =; wohl kaum. Nur weil Moral und Gesetze von den Menschen geschaffen werden - ohne sie begründen zu können! - heisst das noch lange nicht, dass sie sinnlos sind. Sie ermöglichen erst ein Zusammenleben, das besser funktioniert als ohne. Der einzelne Mensch hat eine subjektive Moral. Viele Menschen zusammen teilen aber gewisse Grundsätze. zB glauben viele daran, dass man Leben leben lassen solte, grundsätzlich
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wuchenendbefürworter
@ wallaby
Da mit em differenziere gib ich dir scho recht, aber wänn du schriibsch, "s dezwüsche beachte", dänn bruchts ja au wieder öppis wo s dezwüsche beschriibt und das sind ja meischtens zwei Ränder. Demit mein ich dassd ja au bim differenziere muesch werte. Natürli macht das jede Mensch, werte, wie scho obe gschribe worde isch:
There is nothing either good or bad - but thinking makes it so [Shakespeare]
Allerdings interessiert mich, was hinter dem Deckmantel isch, da gahts villicht nüme unbedingt nur no um guet und schlächt, sondern wie gseit um Wert, Norme, Moral, Sitte, Gsetz ....
Das isch für mich wie en Schleier, wo eim devo abhaltet die würklichi Welt z gseh, ohni öppis dri ine z werte, es wär für mich so als hättme e klari Sicht. De Nebel us geischtige Zwäng würd sich uflöse, mer würded gseh. Logisch , ich chan das au nöd, will ich würds niemals guetheisse en Mensch umzbringe, aber ich wot eifach wüsse, was hinterem Schleier steckt.
Ich han mer schomal überleit, was eigentlich s würkli schlimme dra isch en Mensch umzbringe und bin nach langem hin und her, nachmene Riesezwiespalt i mim Chopf leider nöd zumne befriedigende Ergebniss cho. Wie scho vom/vode parity gseit, höchschtens wän ich e höchschti Instanz hät, allerdings chum ich nöd emal dänn zumne endgültige Schluss, wieso dass es falsch isch en Mensch umzbringe oder umgekehrt wieso dass es richtig isch en Mensch z rette (Nöd missverstah, mini Gfühl säged mer es isch völlig falsch und unmenschlich).
Zitat Parity:"Einem gleichgültigen Nihilismus verfallen?"
Ich mein mit mine meischtens eher wirre Gedankegäng nöd, dass mer de Schleier söded ablege und alli glich werde (ich denke, dass würd höchschtwarschinlich passiere...) , ich wott eher versueche en Blick dehinder zwerfe, hinter d Kulisse zgucke, z wüsse wies wär, würd me de Schleier ablege, eifach z erchänne, dass es öppis klarers git, als eusi Schinrealität, öppis wo all glich klar würded gseh, egal ob Mörder, Retter, Engeli oder Tüfeli. Ich wet au min Schleier abhalte und wet nöd müesse säge, dass mirs glichgültig isch wän min Kolleg umbracht wird oder dass es scheissegal isch, wän in Afrika Millione a AIDS und Hunger sterbed, ich wet au chöne protestiere, diskutiere, mini Meinig ha, en individuelli Person si, und sicher wet i d Gfühl wie Liebi, Freud, Truur, oder Melancholie nöd misse, aber ich wet au wüsse, wie die ganz Welt usgseht, so wie si eifach isch, ohni Wertig, ohni Moral, ohni Guet und Bös, jensits vo eusere Gedankewelt.
Die Frage wonich (evtl. falsch formuliert) gschribe han sind nöd so gmeint gsi, dass ich dWelt wod verändere oder öppis Revolutionärs azettle, ich wot eifach witercho bi mine Gedankegäng, wie die Welt wohl chönt usgseh und das isch dur die 3 Biträg au scho wider passiert. Merci.
Sorry für mini Verwirrtheit, aber bin ja scho vom Dr. Psycho als Schizo igstuft worde, was au so was irrationals isch, aber naja anders Thema...
Gruess Tschügge
Da mit em differenziere gib ich dir scho recht, aber wänn du schriibsch, "s dezwüsche beachte", dänn bruchts ja au wieder öppis wo s dezwüsche beschriibt und das sind ja meischtens zwei Ränder. Demit mein ich dassd ja au bim differenziere muesch werte. Natürli macht das jede Mensch, werte, wie scho obe gschribe worde isch:
There is nothing either good or bad - but thinking makes it so [Shakespeare]
Allerdings interessiert mich, was hinter dem Deckmantel isch, da gahts villicht nüme unbedingt nur no um guet und schlächt, sondern wie gseit um Wert, Norme, Moral, Sitte, Gsetz ....
Das isch für mich wie en Schleier, wo eim devo abhaltet die würklichi Welt z gseh, ohni öppis dri ine z werte, es wär für mich so als hättme e klari Sicht. De Nebel us geischtige Zwäng würd sich uflöse, mer würded gseh. Logisch , ich chan das au nöd, will ich würds niemals guetheisse en Mensch umzbringe, aber ich wot eifach wüsse, was hinterem Schleier steckt.
Ich han mer schomal überleit, was eigentlich s würkli schlimme dra isch en Mensch umzbringe und bin nach langem hin und her, nachmene Riesezwiespalt i mim Chopf leider nöd zumne befriedigende Ergebniss cho. Wie scho vom/vode parity gseit, höchschtens wän ich e höchschti Instanz hät, allerdings chum ich nöd emal dänn zumne endgültige Schluss, wieso dass es falsch isch en Mensch umzbringe oder umgekehrt wieso dass es richtig isch en Mensch z rette (Nöd missverstah, mini Gfühl säged mer es isch völlig falsch und unmenschlich).
Zitat Parity:"Einem gleichgültigen Nihilismus verfallen?"
Ich mein mit mine meischtens eher wirre Gedankegäng nöd, dass mer de Schleier söded ablege und alli glich werde (ich denke, dass würd höchschtwarschinlich passiere...) , ich wott eher versueche en Blick dehinder zwerfe, hinter d Kulisse zgucke, z wüsse wies wär, würd me de Schleier ablege, eifach z erchänne, dass es öppis klarers git, als eusi Schinrealität, öppis wo all glich klar würded gseh, egal ob Mörder, Retter, Engeli oder Tüfeli. Ich wet au min Schleier abhalte und wet nöd müesse säge, dass mirs glichgültig isch wän min Kolleg umbracht wird oder dass es scheissegal isch, wän in Afrika Millione a AIDS und Hunger sterbed, ich wet au chöne protestiere, diskutiere, mini Meinig ha, en individuelli Person si, und sicher wet i d Gfühl wie Liebi, Freud, Truur, oder Melancholie nöd misse, aber ich wet au wüsse, wie die ganz Welt usgseht, so wie si eifach isch, ohni Wertig, ohni Moral, ohni Guet und Bös, jensits vo eusere Gedankewelt.
Die Frage wonich (evtl. falsch formuliert) gschribe han sind nöd so gmeint gsi, dass ich dWelt wod verändere oder öppis Revolutionärs azettle, ich wot eifach witercho bi mine Gedankegäng, wie die Welt wohl chönt usgseh und das isch dur die 3 Biträg au scho wider passiert. Merci.
Sorry für mini Verwirrtheit, aber bin ja scho vom Dr. Psycho als Schizo igstuft worde, was au so was irrationals isch, aber naja anders Thema...
Gruess Tschügge
Sali wuchebefürworter, bisch nöd ellai mit dim "Hirnfick" .
Bin grad amene Buech vom Yogananda dra und zu dinere (oissere) Frag
hanni wie ich finde en interessante usschnitt usetipt:
...Newton: „Jede Kraft erzeugt immer eine gleich grosse, in entgegengesetzter Richtung wirkende Gegenkraft; die beide Kräfte, die zwei Körper gegenseitig aufeinander ausüben, sind gleich gross und entgegengesetzt gerichtet .“
Bewegung und Gegenbewegung entsprechen sich daher genau .
„Eine einzelne Kraft gibt es nicht. Alle Kräfte erscheinen paarweise als gleich grosse , einander entgegengesetzte Kräfte.“
Die in der Natur wirkenden Kräfte verraten allesamt ihren
Ursprung in Maya (Illusion).
So basiert zum Beispiel Elektrizität auf einem Phänomen der Abstossung und Anziehung, denn Elektronen und Protonen sind entgegengesetzte elektrische Pole.
Ein anderes Beispiel: Das Atom, das kleinste Teilchen der Materie,
ist – wie die Erde selbst – ein Magnet mit einer positiven und einem negativen Pol.
Die ganze Welt der Erscheinung unterliegt der
unumstößlichen Macht der Polarität.
Es gibt kein physikalisches, chemisches oder anderes wissenschaftliches Gesetz, das nicht in sich selbst das jeweils entgegengesetzte Prinzip bergen würde.
Die Physik kann also keine Gesetze ausserhalb von Maya (Illusion)
formulieren, die ja die Substanz und Struktur des Universums bildet.
Denn die Natur selbst ist Illusion und so müssen sich die Naturwissenschaften -ob sie wollen oder nicht – mit dieser unumgänglichen Tatsache abfinden.
Innerhalb ihrer eigenen Grenzen ist die Natur ewig und unerschöpflich und so werden die Wissenschaftler auch in Zukunft nicht mehr tun können, als Schritt für Schritt ihre mannigfaltigen Ausdrucksformen zu erforschen.
So bleibt die Wissenschaft beständig in ihrem Fluss, ohne je eine Endziel erreichen zu können. Sie mag zweifellos in der Lage sein, die Gesetze eines bereits existierenden und funktionierenden Kosmos nachzuvollziehen und niederzuschreiben, doch sie vermag nicht den Gesetzgeber und Alleiniger Betreiber zu erfassen.
Die erstaunlichen Wirkungen der Schwerkraft und Elektrizität sind uns bekannt, doch was Schwerkraft und Elektrizität wirklich sind, hat noch kein Sterblicher ergründet.
Die Propheten aller Zeiten haben die Menschheit dazu aufgerufen , sich über Maya (Illusion) zu erheben. Von je her galt das höchste Ziel der Menschen , die Dualität der Schöpfung zu überwinden und die Einheit mit Gott zu erkennen
Wer sich an die Kosmische Illusion klammert, muss sich auch ihrem Grundsatz der Polarität unterwerfen.
Für ihn gibt es Ebbe und Flut, Aufstieg und Fall, Tag und Nacht, Lust und Schmerz, Gut und böse, Geburt und Tod.
Beispiel zu polaren Gegensätze:
Hippies erschaffen Polizei – Polizei erschafft Hippies
Nach ein paar tausend Inkarnationen bekommt die Monotonie dieses zyklischen Musters für den Menschen etwas bedrückendes und so beginnt er, seine Hoffnung auf eine Welt zu richten, die jenseits von Maya mit all ihren Zwängen liegt.
Der Schleier von Maya (Illusion) zu lüften heisst, das Geheimnis der Schöpfung zu durchdringen...
Rückblick 7.12.08
Bin grad amene Buech vom Yogananda dra und zu dinere (oissere) Frag
hanni wie ich finde en interessante usschnitt usetipt:
...Newton: „Jede Kraft erzeugt immer eine gleich grosse, in entgegengesetzter Richtung wirkende Gegenkraft; die beide Kräfte, die zwei Körper gegenseitig aufeinander ausüben, sind gleich gross und entgegengesetzt gerichtet .“
Bewegung und Gegenbewegung entsprechen sich daher genau .
„Eine einzelne Kraft gibt es nicht. Alle Kräfte erscheinen paarweise als gleich grosse , einander entgegengesetzte Kräfte.“
Die in der Natur wirkenden Kräfte verraten allesamt ihren
Ursprung in Maya (Illusion).
So basiert zum Beispiel Elektrizität auf einem Phänomen der Abstossung und Anziehung, denn Elektronen und Protonen sind entgegengesetzte elektrische Pole.
Ein anderes Beispiel: Das Atom, das kleinste Teilchen der Materie,
ist – wie die Erde selbst – ein Magnet mit einer positiven und einem negativen Pol.
Die ganze Welt der Erscheinung unterliegt der
unumstößlichen Macht der Polarität.
Es gibt kein physikalisches, chemisches oder anderes wissenschaftliches Gesetz, das nicht in sich selbst das jeweils entgegengesetzte Prinzip bergen würde.
Die Physik kann also keine Gesetze ausserhalb von Maya (Illusion)
formulieren, die ja die Substanz und Struktur des Universums bildet.
Denn die Natur selbst ist Illusion und so müssen sich die Naturwissenschaften -ob sie wollen oder nicht – mit dieser unumgänglichen Tatsache abfinden.
Innerhalb ihrer eigenen Grenzen ist die Natur ewig und unerschöpflich und so werden die Wissenschaftler auch in Zukunft nicht mehr tun können, als Schritt für Schritt ihre mannigfaltigen Ausdrucksformen zu erforschen.
So bleibt die Wissenschaft beständig in ihrem Fluss, ohne je eine Endziel erreichen zu können. Sie mag zweifellos in der Lage sein, die Gesetze eines bereits existierenden und funktionierenden Kosmos nachzuvollziehen und niederzuschreiben, doch sie vermag nicht den Gesetzgeber und Alleiniger Betreiber zu erfassen.
Die erstaunlichen Wirkungen der Schwerkraft und Elektrizität sind uns bekannt, doch was Schwerkraft und Elektrizität wirklich sind, hat noch kein Sterblicher ergründet.
Die Propheten aller Zeiten haben die Menschheit dazu aufgerufen , sich über Maya (Illusion) zu erheben. Von je her galt das höchste Ziel der Menschen , die Dualität der Schöpfung zu überwinden und die Einheit mit Gott zu erkennen
Wer sich an die Kosmische Illusion klammert, muss sich auch ihrem Grundsatz der Polarität unterwerfen.
Für ihn gibt es Ebbe und Flut, Aufstieg und Fall, Tag und Nacht, Lust und Schmerz, Gut und böse, Geburt und Tod.
Beispiel zu polaren Gegensätze:
Hippies erschaffen Polizei – Polizei erschafft Hippies
Nach ein paar tausend Inkarnationen bekommt die Monotonie dieses zyklischen Musters für den Menschen etwas bedrückendes und so beginnt er, seine Hoffnung auf eine Welt zu richten, die jenseits von Maya mit all ihren Zwängen liegt.
Der Schleier von Maya (Illusion) zu lüften heisst, das Geheimnis der Schöpfung zu durchdringen...
Nach ein paar tausend Inkarnationen bekommt die Monotonie dieses zyklischen Musters für den Menschen etwas bedrückendes und so beginnt er, seine Hoffnung auf eine Welt zu richten, die jenseits von Maya mit all ihren Zwängen liegt.
Rückblick 7.12.08
Zuletzt geändert von Elias am So 7. Dez 2008, 17:14, insgesamt 1-mal geändert.
http://www.vimeo.com/elfilmias
http://www.youtube.com/elfilmias
Wage du, zu irren und zu träumen! Hoher Sinn liegt oft in kind'schem Spiel.
(Schiller)
http://www.youtube.com/elfilmias
Wage du, zu irren und zu träumen! Hoher Sinn liegt oft in kind'schem Spiel.
(Schiller)
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wuchenendbefürworter
Sehr interessant, was du da schribsch und für mich au sehr iilüchtend. Das isch genau mis Problem, nur häsches gschafft, das Ganze irgendwie z strukturiere, uf ein Nenner z bringe und für anderi nahvollziehbarer z mache.
Glaubsch du es git en Weg? Als erschts isch mer da Meditation in Sinn cho, aber ich ha leider fascht kei Ehrfahrig und Wüsse, was das betrifft. Meinsch es git au en unreligiöse Weg (sofern me Meditiere als religiöse Akt bezeichnet)? Villicht eher en philosophische? Ich han s Gfühl, dass es en Ehrfahrig si muess, wo me nöd chan witergeh, öppis wo me nöd chan fasse oder ufschribe oder au nur kommuniziere. Villicht schaffets gwüssi Naturstämm, de Schleier z enthülle oder isch es doch unmöglech fürs menschleche Bewusstsii? Gwüssi "Heilmittel"...? Ich mein s Bewusstsii vom Mensch isch ja öppe genau so unergründlech wie s Universum selber, da chönt me ja no einiges usehole...
PS: Zitat vom Hesse hani au scho irgendwo gseh; immer wieder ermuetigend. Gahn übrigens scho länger nümme zum Dr.Psycho und han d Medis nach 2 Wuche abgsetzt: Ha kä Luscht d Novartis z unterstütze....
Glaubsch du es git en Weg? Als erschts isch mer da Meditation in Sinn cho, aber ich ha leider fascht kei Ehrfahrig und Wüsse, was das betrifft. Meinsch es git au en unreligiöse Weg (sofern me Meditiere als religiöse Akt bezeichnet)? Villicht eher en philosophische? Ich han s Gfühl, dass es en Ehrfahrig si muess, wo me nöd chan witergeh, öppis wo me nöd chan fasse oder ufschribe oder au nur kommuniziere. Villicht schaffets gwüssi Naturstämm, de Schleier z enthülle oder isch es doch unmöglech fürs menschleche Bewusstsii? Gwüssi "Heilmittel"...? Ich mein s Bewusstsii vom Mensch isch ja öppe genau so unergründlech wie s Universum selber, da chönt me ja no einiges usehole...
PS: Zitat vom Hesse hani au scho irgendwo gseh; immer wieder ermuetigend. Gahn übrigens scho länger nümme zum Dr.Psycho und han d Medis nach 2 Wuche abgsetzt: Ha kä Luscht d Novartis z unterstütze....
Hallo, möcht au na min senf dezua gäh.....
@wochenendbefürworter bisch würgli ned allei mit dine Gedanke...
mengmal hät ma sgfühl, es dreit sich alles um einen und ma chunt ned witer... mir gahts uf jede Fall viel so... und ich beschäftige mich zur Ziit a sehr intensiv mit so grundsätzliche Frage... ich glaube es isch alles echli im wandel... und es gönd zur Ziit gewaltige Sache/ Energie ab...
Mini meinig isch... guat und bös... ich denke in erster Linie ISCH eifach alles mal. Wen ma isch überleit, nur uf em Wäg zum go schaffe: da hets unzählige Bluame, Gräser, Stei und xtuusig chlini Lebewese... es sind Mensche, vögel, Flüge etc.. Guat, mer laufed da dra verbie und alles isch. Aber denn erweckt e wunderschöni Bluame dini Ufmerksamkeit... Du bücksch di zur Bluame abe und in dem moment isch sie schön, duftend, farbig, macht die glücklich, und so wieter.
Ich denke au guat und bös, es isch alles e interpretations/ asichts Sach!
Und du schriebsch, was isch schlimm dra en mensch umbringe... ich denke schlimme dra isch, dass sich ein andere Mensch, ine sog. "Realität" vo dere Person imischt, wo ned sini Realität isch. Ma grifft is Läbe vo öpperem i, ma veränderet dem sin Wäg... Uf di ander siite chönt ma jetzt a wieder säge, dass nüt ohni Grund passiert. Und wer weiss, was mit dem Mensch passiert wär, wenn er ned umbracht worde wär?? Ich glaube, mer findet nia e Anwort wo für alles passt. ich glaube es git ke antwort... Es gaht nur drum, was mir drus mached... guat und bös isch sicher so in dere Form es menschliches Produkt. ich meine ir tierwelt, wörd e Antylope au vomene tiger gjagt und gfresse, isch das guat oder bös?? es isch eifach so. es khört zum überlebe.. und grundsätzlich gahts bi eus mensche doch au ums überlebe... wia mer das mached... dadefür gits kei aleitig.!
DWelt staht eus offe, es git ke Grenze, usser dene wo mir eus selber setzten, wo in eusem Kopf iprägt sind, well mer da ufgwachse sind und vo chli uf denoch lebed... es gilt, mit dene Gedanke, namal vo null azfange und unvoreingenommen i dwelt use gah....!
@wochenendbefürworter bisch würgli ned allei mit dine Gedanke...
mengmal hät ma sgfühl, es dreit sich alles um einen und ma chunt ned witer... mir gahts uf jede Fall viel so... und ich beschäftige mich zur Ziit a sehr intensiv mit so grundsätzliche Frage... ich glaube es isch alles echli im wandel... und es gönd zur Ziit gewaltige Sache/ Energie ab...
Mini meinig isch... guat und bös... ich denke in erster Linie ISCH eifach alles mal. Wen ma isch überleit, nur uf em Wäg zum go schaffe: da hets unzählige Bluame, Gräser, Stei und xtuusig chlini Lebewese... es sind Mensche, vögel, Flüge etc.. Guat, mer laufed da dra verbie und alles isch. Aber denn erweckt e wunderschöni Bluame dini Ufmerksamkeit... Du bücksch di zur Bluame abe und in dem moment isch sie schön, duftend, farbig, macht die glücklich, und so wieter.
Ich denke au guat und bös, es isch alles e interpretations/ asichts Sach!
Und du schriebsch, was isch schlimm dra en mensch umbringe... ich denke schlimme dra isch, dass sich ein andere Mensch, ine sog. "Realität" vo dere Person imischt, wo ned sini Realität isch. Ma grifft is Läbe vo öpperem i, ma veränderet dem sin Wäg... Uf di ander siite chönt ma jetzt a wieder säge, dass nüt ohni Grund passiert. Und wer weiss, was mit dem Mensch passiert wär, wenn er ned umbracht worde wär?? Ich glaube, mer findet nia e Anwort wo für alles passt. ich glaube es git ke antwort... Es gaht nur drum, was mir drus mached... guat und bös isch sicher so in dere Form es menschliches Produkt. ich meine ir tierwelt, wörd e Antylope au vomene tiger gjagt und gfresse, isch das guat oder bös?? es isch eifach so. es khört zum überlebe.. und grundsätzlich gahts bi eus mensche doch au ums überlebe... wia mer das mached... dadefür gits kei aleitig.!
DWelt staht eus offe, es git ke Grenze, usser dene wo mir eus selber setzten, wo in eusem Kopf iprägt sind, well mer da ufgwachse sind und vo chli uf denoch lebed... es gilt, mit dene Gedanke, namal vo null azfange und unvoreingenommen i dwelt use gah....!
- Psychedelicious
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gut/schlecht, und deren definition sind in der heutigen gesellschaft schon recht schwierig.
allgemein sind diese worte ja ansichtssache. was für mich gut ist mag für jemanden anderen schlecht sein oder eben anderst herum.
der ansatz gut - schlecht ist eine form des dualismus
so wie: ich - die anderen, körper - geist, licht - dunkelheit etc....
das eine bedingt das andere....
in vielen geistesschulen wird die aufhebung von genau diesem dualismus angestrebt. also die gegensätzte des lebens zu verstehen und zu überwinden, wobei es nicht um intelektuelles verständnis geht, viel mehr um tiefere wiesheiten bzw. deren essenz welche eben nicht nur durch logik zu erreichen sind.
ansichten der dualität entstehen meist durch persöhnliche urteile, welche meist auf sehr kurzfristigen sichtweisen/ erfahrungen beruhen.
da von vielen geistesschulen die dualitäten wie gut/böse oder falsch/richtig sowie die Begrifflichkeit Schuld abgelehnt werden, kann es auch keine allgemein verbindlichen Vorschriften oder Gebote geben.
Die meisten lebens- bzw. geistes- schulen haben aber eine allgemein gültige maxime, die maxime ist die allgemeine Förderung des Lebens, oder umgekehrt: die Vermeidung des Tötens. eine große rolle spielen dabei mitgefühl und mitleid mit den mitwesen
so wie ich das verstehe streben viele solche geistesschulen eine bewusste, fortgesetzte und vollständige wahrnehmung des gegenwärtigen momentes an. diese vollständige aufmerksamkeit ohne eigene beurteilende beteiligung ist die non-dualität.
man könnte die nondualität auch als absolutes im hier und jetzt sein verstehen.
gibts da einen englishen spruch der das ganze recht schön auf den punkt bringt:
there are no enemies-- there are only teachers!
there are no mistakes-- there are only lessons. <----- finde die einstellung hinter diesem spruch ist eine existenz- befürwortende sichtweisse, ohne in die dualitäten zu gleiten
hier eine kurze, echt lesenswerte geschichte welche so etwa das was ich versucht hab auszudrücken wiedergibt. lohnt sich imho!!!
Ein alter Mann lebte in einem Dorf, sehr arm, aber selbst Könige waren neidisch auf ihn, ?denn er besaß ein wunderschönes weißes Pferd... ?Könige boten phantastische Summen für das Pferd, aber der Mann sagte dann: ?"Dieses Pferd ist für mich kein Pferd, sondern wie ein Mensch. Und wie könnte man einen Menschen, einen Freund verkaufen?"
Der Mann war arm, aber sein Pferd verkaufte er nie.
Eines Morgens fand er sein Pferd nicht im Stall. ?Das ganze Dorf versammelte sich und die Leute sagten: "Du dummer alter Mann! Wir haben immer gewusst, dass das Pferd eines Tages gestohlen würde.?Es wäre besser gewesen, es zu verkaufen. Welch ein Unglück!"
Der alte Mann sagte: "Geht nicht so weit, das zu sagen. ?Sagt einfach: das Pferd ist nicht im Stall. Soviel ist Tatsache; alles andere ist Urteil.
Ob es ein Unglück ist oder ein Segen, weiß ich nicht, weil dies ja nur ein Bruchstück ist. ?Wer weiß, was darauf folgen wird?"
Die Leute lachten den Alten aus. ?Sie hatten schon immer gewusst, dass er ein bisschen verrückt war.
Aber nach fünfzehn Tagen kehrte eines Abends das Pferd plötzlich wieder zurück.?Es war nicht gestohlen worden, sondern in die Wildnis ausgebrochen. Und nicht nur das, es?brachte auch noch ein Dutzend wilder Pferde mit.
Wieder versammelten sich die Leute und sie sagten: ?"Alter Mann, Du hattest Recht. Es war kein Unglück, es hat sich tatsächlich als ein Segen erwiesen."
Der Alte entgegnete:?"Wieder geht Ihr zu weit. Sagt einfach: das Pferd ist zurück... ?wer weiß, ob das ein Segen ist oder nicht? Es ist nur ein Bruchstück.
Ihr lest nur ein einziges Wort in einem Satz - wie könnt Ihr das ganze Buch beurteilen?"
Dieses Mal wussten die Leute nicht viel einzuwenden, aber innerlich wussten sie, dass der?Alte Unrecht hatte. Zwölf herrliche Pferde waren gekommen...?. . . . .
Der alte Mann hatte einen einzigen Sohn, der begann die Wildpferde zu trainieren. ?Schon eine Woche später fiel er vom Pferd und brach sich die Beine.
Wieder versammelten sich die Leute und wieder urteilten sie. ?Sie sagten: "Wieder hattest Du Recht! Es war ein Unglück.
Dein einziger Sohn kann nun seine Beine nicht mehr gebrauchen und er war die einzige Stütze deines Alters. Jetzt bist Du ärmer als je zuvor."
Der Alte antwortete:?"Ihr seid besessen vom Urteilen. Geht nicht so weit. ?Sagt nur, dass mein Sohn sich die Beine gebrochen hat. Niemand weiß, ob dies ein Unglück oder ein Segen ist.?Das Leben kommt in Fragmenten und mehr bekommt Ihr nie zu sehen."
Es begab sich, dass das Land nach ein paar Wochen einen Krieg begann.
Alle jungen Männer des Ortes wurden zwangsweise zum Militär eingezogen. Nur der Sohn des alten Mannes blieb zurück, ?weil er verkrüppelt war. Der ganze Ort war von Klagen und Wehgeschrei erfüllt, weil dieser Krieg nicht zu gewinnen war,? und man wusste, dass die meisten der jungen Männer nicht nach Hause zurückkehren würden.?Sie kamen zu dem alten Mann und sagten:
"Du hattest Recht, alter Mann - es hat sich als Segen erwiesen. Dein Sohn war zwar verkrüppelt, aber immerhin ist er noch bei dir.? Unsere Söhne sind nun für immer fort."
Der alte Mann antwortete wieder und sagte:
"Ihr hört nicht auf zu urteilen. Niemand weiß!
Sagt nur dies: dass man Eure Söhne in die Armee eingezogen hat und dass mein Sohn nicht?eingezogen wurde. Doch nur Gott, nur das Ganze weiß, ob dies ein Segen oder ein Unglück?ist.".
Im Urteilen sind wir nicht eins mit dem Ganzen.
Wir sind mit Bruchstücken beschäftigt und aus kleinen Dingen ziehen wir voreilige Schlüsse.
Im Urteilen bleiben wir stehen und trennen uns vom Wachstum.
Der Verstand neigt zum schnellen Urteilen, denn für ihn ist es immer beunruhigend, in Bewegung zu bleiben.
Tatsächlich ist die Reise nie zu Ende.
Der Pfad endet - ein anderer beginnt, die eine Tür schließt sich, eine andere öffnet sich.
Wir erklimmen einen Gipfel, es gibt einen höheren Gipfel.
Gott ist eine endlose Reise.
Die Menschen, die mutig genug sind, sich über das Ziel keine Sorgen zu machen, die mit der Reise zufrieden sind,? einfach nur im Augenblick leben und in ihn hineinwachsen, diese Menschen sind fähig mit dem Ganzen zu gehen!!!!
allgemein sind diese worte ja ansichtssache. was für mich gut ist mag für jemanden anderen schlecht sein oder eben anderst herum.
der ansatz gut - schlecht ist eine form des dualismus
so wie: ich - die anderen, körper - geist, licht - dunkelheit etc....
das eine bedingt das andere....
in vielen geistesschulen wird die aufhebung von genau diesem dualismus angestrebt. also die gegensätzte des lebens zu verstehen und zu überwinden, wobei es nicht um intelektuelles verständnis geht, viel mehr um tiefere wiesheiten bzw. deren essenz welche eben nicht nur durch logik zu erreichen sind.
ansichten der dualität entstehen meist durch persöhnliche urteile, welche meist auf sehr kurzfristigen sichtweisen/ erfahrungen beruhen.
da von vielen geistesschulen die dualitäten wie gut/böse oder falsch/richtig sowie die Begrifflichkeit Schuld abgelehnt werden, kann es auch keine allgemein verbindlichen Vorschriften oder Gebote geben.
Die meisten lebens- bzw. geistes- schulen haben aber eine allgemein gültige maxime, die maxime ist die allgemeine Förderung des Lebens, oder umgekehrt: die Vermeidung des Tötens. eine große rolle spielen dabei mitgefühl und mitleid mit den mitwesen
so wie ich das verstehe streben viele solche geistesschulen eine bewusste, fortgesetzte und vollständige wahrnehmung des gegenwärtigen momentes an. diese vollständige aufmerksamkeit ohne eigene beurteilende beteiligung ist die non-dualität.
man könnte die nondualität auch als absolutes im hier und jetzt sein verstehen.
gibts da einen englishen spruch der das ganze recht schön auf den punkt bringt:
there are no enemies-- there are only teachers!
there are no mistakes-- there are only lessons. <----- finde die einstellung hinter diesem spruch ist eine existenz- befürwortende sichtweisse, ohne in die dualitäten zu gleiten
hier eine kurze, echt lesenswerte geschichte welche so etwa das was ich versucht hab auszudrücken wiedergibt. lohnt sich imho!!!
Ein alter Mann lebte in einem Dorf, sehr arm, aber selbst Könige waren neidisch auf ihn, ?denn er besaß ein wunderschönes weißes Pferd... ?Könige boten phantastische Summen für das Pferd, aber der Mann sagte dann: ?"Dieses Pferd ist für mich kein Pferd, sondern wie ein Mensch. Und wie könnte man einen Menschen, einen Freund verkaufen?"
Der Mann war arm, aber sein Pferd verkaufte er nie.
Eines Morgens fand er sein Pferd nicht im Stall. ?Das ganze Dorf versammelte sich und die Leute sagten: "Du dummer alter Mann! Wir haben immer gewusst, dass das Pferd eines Tages gestohlen würde.?Es wäre besser gewesen, es zu verkaufen. Welch ein Unglück!"
Der alte Mann sagte: "Geht nicht so weit, das zu sagen. ?Sagt einfach: das Pferd ist nicht im Stall. Soviel ist Tatsache; alles andere ist Urteil.
Ob es ein Unglück ist oder ein Segen, weiß ich nicht, weil dies ja nur ein Bruchstück ist. ?Wer weiß, was darauf folgen wird?"
Die Leute lachten den Alten aus. ?Sie hatten schon immer gewusst, dass er ein bisschen verrückt war.
Aber nach fünfzehn Tagen kehrte eines Abends das Pferd plötzlich wieder zurück.?Es war nicht gestohlen worden, sondern in die Wildnis ausgebrochen. Und nicht nur das, es?brachte auch noch ein Dutzend wilder Pferde mit.
Wieder versammelten sich die Leute und sie sagten: ?"Alter Mann, Du hattest Recht. Es war kein Unglück, es hat sich tatsächlich als ein Segen erwiesen."
Der Alte entgegnete:?"Wieder geht Ihr zu weit. Sagt einfach: das Pferd ist zurück... ?wer weiß, ob das ein Segen ist oder nicht? Es ist nur ein Bruchstück.
Ihr lest nur ein einziges Wort in einem Satz - wie könnt Ihr das ganze Buch beurteilen?"
Dieses Mal wussten die Leute nicht viel einzuwenden, aber innerlich wussten sie, dass der?Alte Unrecht hatte. Zwölf herrliche Pferde waren gekommen...?. . . . .
Der alte Mann hatte einen einzigen Sohn, der begann die Wildpferde zu trainieren. ?Schon eine Woche später fiel er vom Pferd und brach sich die Beine.
Wieder versammelten sich die Leute und wieder urteilten sie. ?Sie sagten: "Wieder hattest Du Recht! Es war ein Unglück.
Dein einziger Sohn kann nun seine Beine nicht mehr gebrauchen und er war die einzige Stütze deines Alters. Jetzt bist Du ärmer als je zuvor."
Der Alte antwortete:?"Ihr seid besessen vom Urteilen. Geht nicht so weit. ?Sagt nur, dass mein Sohn sich die Beine gebrochen hat. Niemand weiß, ob dies ein Unglück oder ein Segen ist.?Das Leben kommt in Fragmenten und mehr bekommt Ihr nie zu sehen."
Es begab sich, dass das Land nach ein paar Wochen einen Krieg begann.
Alle jungen Männer des Ortes wurden zwangsweise zum Militär eingezogen. Nur der Sohn des alten Mannes blieb zurück, ?weil er verkrüppelt war. Der ganze Ort war von Klagen und Wehgeschrei erfüllt, weil dieser Krieg nicht zu gewinnen war,? und man wusste, dass die meisten der jungen Männer nicht nach Hause zurückkehren würden.?Sie kamen zu dem alten Mann und sagten:
"Du hattest Recht, alter Mann - es hat sich als Segen erwiesen. Dein Sohn war zwar verkrüppelt, aber immerhin ist er noch bei dir.? Unsere Söhne sind nun für immer fort."
Der alte Mann antwortete wieder und sagte:
"Ihr hört nicht auf zu urteilen. Niemand weiß!
Sagt nur dies: dass man Eure Söhne in die Armee eingezogen hat und dass mein Sohn nicht?eingezogen wurde. Doch nur Gott, nur das Ganze weiß, ob dies ein Segen oder ein Unglück?ist.".
Im Urteilen sind wir nicht eins mit dem Ganzen.
Wir sind mit Bruchstücken beschäftigt und aus kleinen Dingen ziehen wir voreilige Schlüsse.
Im Urteilen bleiben wir stehen und trennen uns vom Wachstum.
Der Verstand neigt zum schnellen Urteilen, denn für ihn ist es immer beunruhigend, in Bewegung zu bleiben.
Tatsächlich ist die Reise nie zu Ende.
Der Pfad endet - ein anderer beginnt, die eine Tür schließt sich, eine andere öffnet sich.
Wir erklimmen einen Gipfel, es gibt einen höheren Gipfel.
Gott ist eine endlose Reise.
Die Menschen, die mutig genug sind, sich über das Ziel keine Sorgen zu machen, die mit der Reise zufrieden sind,? einfach nur im Augenblick leben und in ihn hineinwachsen, diese Menschen sind fähig mit dem Ganzen zu gehen!!!!
why be normal? - if you can be yourself!
Es gibt viele Wege und alle führen nach ... Rückblick 7.12.08Glaubsch du es git en Weg? Als erschts isch mer da Meditation in Sinn cho, aber ich ha leider fascht kei Ehrfahrig und Wüsse, was das betrifft. Meinsch es git au en unreligiöse Weg (sofern me Meditiere als religiöse Akt bezeichnet)?
Zuletzt geändert von Elias am So 7. Dez 2008, 17:44, insgesamt 2-mal geändert.
http://www.vimeo.com/elfilmias
http://www.youtube.com/elfilmias
Wage du, zu irren und zu träumen! Hoher Sinn liegt oft in kind'schem Spiel.
(Schiller)
http://www.youtube.com/elfilmias
Wage du, zu irren und zu träumen! Hoher Sinn liegt oft in kind'schem Spiel.
(Schiller)
-
Fallen Angel 2
Re: Gut und Schlecht....
Moralisch gut ist alles, was das, was miteinander verbunden ist, und im Zusammenhang steht, nicht "beschädigt".
Re:
Elias hat geschrieben:
Es ist dein Weg.
so isches! es git 1000 wäge derfür!
meditaiton isch für mich öpis unreligiöses und dr afang vom lerne ir stille chöne zieh!!! aber äbe, es isch sehr sehr schwirieg... ich ha in thailand es paar gspräch mitere buddhistische nonne imene kloster gha und ha dür die gspräch gmerkt, dass au dr ältist und höchscht mönch i däm kloster sini gedanke nid würklech cha ruhe loh und kontrolliere... kunst am meditiere isches loh fliesse, ou wenns im kopf nid wott ufhöre mit bilder und gedanke... eifacht loh cho und wieder loh go loh!!!
und jetzt was zu guet und bös:
es isch gsetzt hie uf ärde, wie mir au dr frei wille hei... mir lerne eso! wenn mir öpis erfahre und merke, dass isch guet oder schlächt für üs, chöi mirs beurteile und irordne... wie wott meh chöne unterscheide, was guet oder bös isch, wenn mers sälber nid erläbt und erfahre hei? so funktioniere mir halt, aber es isch für jede individuell, was är für guet oder schlächt haltet...
zum schluss no was - ich glaub gütigkeit, hilfsbereitschaft und grosszügigkeit isch dr best wäg, usezfinde, was guet isch:
In eurer Sehnsucht nach eurem höchsten Ich liegt eure Güte: und diese Sehnsucht ist in allen von euch.
Aber in einigen von euch ist diese Sehnsucht ein Wildwasser, das mit Macht zum Meer rast und die Geheimnisse der Hügel und die Lieder des Waldes mit sich trägt.
Und in anderen ist sie ein flacher Bach, der sich in Windungen und Biegungen verliert und sich aufhält, ehe er die Küste erreicht.
Aber wer viel ersehnt, sage nicht zu dem, der wenig ersehnt: "Warum bist du so langsam und zaghaft?"
Denn der wahrhaft Gute fragt nicht den Nackten:
"Wo ist dein Gewand?" und auch nicht den Obdachlosen: "Was ist mit deinem Haus geschehen?"
http://www.i-bahmueller.de/xprophet/#Vo ... nd%20Bösen
The Drums don't Stop... 

Re:
der einzige weg diese polarität zu überwinden, ist es zu lernen bedienungslos zu lieben!Elias hat geschrieben: Die Propheten aller Zeiten haben die Menschheit dazu aufgerufen , sich über Maya (Illusion) zu erheben. Von je her galt das höchste Ziel der Menschen , die Dualität der Schöpfung zu überwinden und die Einheit mit Gott zu erkennen
Wer sich an die Kosmische Illusion klammert, muss sich auch ihrem Grundsatz der Polarität unterwerfen.
Für ihn gibt es Ebbe und Flut, Aufstieg und Fall, Tag und Nacht, Lust und Schmerz, Gut und böse, Geburt und Tod.
The Drums don't Stop... 

-
Drachenherz
Re: Gut und Schlecht....
Was das Thema "Gut und Schlecht" oder auch "Gut und Böse" betrifft, so habe ich einen Artikel von Armin Risi auf seiner homepage http://armin-risi.ch gefunden, der für mich persönlich ziemlich gut verständlich ausdrückt, was es damit auf sich hat...
Zwischen "Gut" und "schlecht" zu UNTERscheiden sollte nicht verwechselt werden mit zwischen "gut" und "schlecht" zu URTEILEN.
Hier zitiere ich, der Vollständigkeit halber, den ganzen Text von Risi, ist vielleicht ein wenig lang, hat meines Erachtens aber ziemlich viel Power:
http://www.armin-risi.ch/html/AP_Unterscheiden.htm
LG
Andi
Zwischen "Gut" und "schlecht" zu UNTERscheiden sollte nicht verwechselt werden mit zwischen "gut" und "schlecht" zu URTEILEN.
Hier zitiere ich, der Vollständigkeit halber, den ganzen Text von Risi, ist vielleicht ein wenig lang, hat meines Erachtens aber ziemlich viel Power:
http://www.armin-risi.ch/html/AP_Unterscheiden.htm
Sorry für den vielen Text...Armin Risi hat geschrieben:Unterscheiden ohne zu urteilen – Was bedeutet das?
© Armin Risi
Wenn von der Polarität positiv" und "negativ" gesprochen wird, lautet ein häufiger Einwand, man dürfe nicht urteilen und etwas als positiv und etwas anderes als negativ bezeichnen; das sei polares Denken; man solle nie werten und nie urteilen, denn nichts sei schlecht oder falsch. "Alles hat einen Sinn."
Letzteres stimmt. Alles hat einen Sinn, auch das Negative. Aber deswegen ist das Negative immer noch negativ!
Das berühmte Zitat Urteile nicht! stützt sich auf ein Wort Jesu und lautet im Zusammenhang (Mt 7.1–2): Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn mit welchem Gericht ihr richtet, mit dem werdet auch ihr gerichtet werden." Gleich danach (7.3) sagt Jesus: "Was kümmerst du dich um den Splitter im Auge deines Bruders und siehst nicht den Balken in deinem eigenen? ... Du Scheinheiliger, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge! ... Werft eure Perlen nicht vor die Schweine!"
"Urteile nicht!" heißt also nicht: Unterscheide nicht!" Jesus selbst unterscheidet offensichtlich sehr kritisch. Gewisse Männer nannte er sogar "Schlangenbrut".
Das Thema "Nicht urteilen" ist eine, wenn nicht sogar die essentielle Lehre aller echten Religionen und Mysterienschulen und wurde immer nur in inneren Kreisen weitergegeben, gerade weil sie so mißverständlich ist. Denn sie ist nur mit einer göttlichen Sicht zu verstehen.
Worum es geht, ist die Realität jenseits der Dualität (Zweiheit), nämlich die göttliche Einheit, also um nichts anderes als um das Absolute (Gott). Diese Einheit ist unteilbar und ungeteilt, auch nicht aufgeteilt in die Zweiheit von Vergangenheit und Zukunft. Sie ist jenseits von Zeit und daher auch jenseits von Raum. Sie ist ewig (= zeitlos, raumlos). Was ist nun diese ewige Realität jenseits der Dualität? Es ist die Indivi-dualität, wörtlich: "das Nicht-Teilbare" (gebildet aus dem Lateinischen dividere, "teilen", und der Silbe in- als Verneinung). Nicht nur wir als relative Wesen sind individuell, sondern auch das Absolute ist individuell. Da Individualität Bewußtsein und freier Wille bedeutet, hat auch Gott einen Willen. Nur deshalb können wir beten: "Dein Wille geschehe!"
Wie können wir individuell sein und gleichzeitig eins sein mit der absoluten Individualität? Nur im Bewußt-Sein der Liebe. Liebe ist die wahre Einheit in vollkommener Individualität. Und Liebe ist immer freiwillig. Nichts, nicht einmal Gott, kann Liebe erzwingen. Liebe ist also die Vollkommenheit des freien Willens. Und da Gott Liebe ist, will Gott nichts anderes als diese Vollkommenheit des freien Willens.
Freier Wille erfordert die Möglichkeit des Wählens. Und das ist der Sinn, warum es eine materielle Schöpfung gibt. Sie ist der Bereich von Raum und Zeit, die ursprüngliche Polarität, die nichts anderes ist als wertfreie "Schöpfungsdynamik". Männlich – weiblich, jung – alt, "positiver Pol" – "negativer Pol" haben nichts mit "gut" und "böse" zu tun.
Im Bereich der Polarität haben alle Geistwesen aber die Möglichkeit zu wählen, das heißt, sie "müssen freiwillig" die Liebe wählen. Niemand zwingt sie, in der Einheit zu ein, und niemand zwingt sie, in die Zweiheit zu gehen. Es ist also auch nicht "notwendig", in die Zweiheit zu gehen!
Dualität (Zweiheit) beginnt, wenn Wesen aus eigenem freien Willen beschließen, aus der Harmonie und dem Gleichgewicht auszusteigen und in die Spaltung zu gehen. So entsteht das Diabolische, wörtlich "das Spaltende". In der Symbolik von Licht und Dunkelheit bedeutet dies, daß sich etwas dem Licht entgegenstellt und "Dunkelheit" schafft. Plötzlich fallen lange Schatten ...
Und dies ist die große Versuchung: etwas zu schaffen, was das Licht nicht schaffen kann. Denn Licht wirft keine Schatten! Wer sich hier aus der ursprünglichen Identität abspaltet, verfällt in das Ego, nämlich in den Verlust des Bewußtseins, daß wir alle ewige Individuen jenseits der Dualität sind. Sobald man in der Dualität ist, hat man keinen Zugang mehr zur Realität jenseits der Dualität, genauso wie jemand in Dunkelheit nicht mehr mit dem Licht verbunden ist (sonst wäre er nicht in Dunkelheit).
"Gut" und "böse" existieren nur innerhalb der Dualität – aber dort existieren sie. In der Diskussion der Gegensätze "gut" und "böse" ist es auch gerechtfertigt, das Böse auch als "Negative" zu bezeichnen, denn im wörtlichen Sinn bedeutet negativ "verneinend, ablehnend", vom lateinischen Verb negare, "nein sagen". Das Böse ist in diesem Sinn tatsächlich negativ, weil es die göttliche Ordnung verneint und eine eigene "Welt-Ordnung" durchsetzen will.
Böse (satanisch) ist all das, was der bewußten Einheit, der Liebe, entgegenwirkt oder diese sogar bekämpft, z.B. indem es den freien Willen der anderen nicht respektiert. Gut ist all das, was diese bewußte Einheit anstrebt. Aber solange man noch streben muß, ist man noch immer im Gegensatz-Bereich des Bösen und definiert sich als dessen Gegenteil. "Gut" sein ist also gut, aber nicht gut genug. Das Ziel ist es, göttlich zu sein, d.h. im ursprünglichen Bewußtsein der Einheit (Liebe) zu sein. Für diese drei Begriffe könnten man daher auch sagen: gottabgewandt, gottzugewandt, gottesbewußt.
Aus der göttlichen Sicht heraus ist es möglich, den eigentlichen Sinn von allem zu erkennen, auch des Negativen. Innerhalb der Materie leben wir alle angesichts der Dualität und werden mit Gutem und Bösem konfrontiert. Beides ist eine Herausforderung und Prüfung der Liebe: Wie stark ist mein göttliches Bewußtsein? Lasse ich mich zu Gefühlen der Dualität bewegen? Verführt mich das Gute, egoistisch nur an mich selbst zu denken? Mich für besser als andere zu halten? Provoziert mich das Böse (Lüge, Gewalt, Folterung usw.) zu Gefühlen des Hasses, der Rache, der Ohnmacht, des Selbstmitleids? Oder kann ich in allen Situationen das souveräne, unbeeinflußte Bewußtsein beibehalten? Nie das göttliche Ziel, die Sicht der Ewigkeit, verlieren? Was ist aus der Sicht der Ewigkeit schon wesentlich außer die Ewigkeit selbst?
In diesem Bewußtsein urteilt man nicht mehr und sagt nicht: "Das ist böse und von Nachteil für mich", und "Das ist gut und für Vorteil für mich." Denn beidem begegnen wir wertfrei, denn beides ist für uns ein Impetus zum Bewußt-Sein der Einheit: Liebe, Verzeihen und Loslassen der Dualität. Nicht selber wieder in die Dualität fallen.
Dabei aber unterscheiden wir genau, denn ohne Unterscheiden kein Ent-scheiden (Aufheben der Scheidung, Spaltung, Dualität). Wir erkennen: Was ist gut und was ist böse? Wie reagiere ich im jeweiligen Fall entsprechend der göttlichen Liebe? Liebe bedeutet, für das höchste Wohl aller Wesen zu wirken, ohne für sich selbst einen Lohn zu erwarten (= bedingungslose Liebe). Und dem höchsten Wohl des Bösen, d.h. dessen Befreiung, kann man nur so dienen, daß man zumindest vermeidet, selbst reinzufallen, wodurch sich die entsprechende Dunkelmacht nur noch weiter verschulden würde. Als der Satan zu Jesus kam und ihm Weltherrschaft versprach, antwortete Jesus: "Weiche von mir, Satan." Dies war kein Ausdruck von Haß oder Angst, sondern von Liebe. Durch diese klar unterscheidende Abgrenzung konnte Jesus den Satan vor einer weiteren Sündenlast bewahren. Das war Vollkommenheit des freien Willens mit entsprechend göttlicher Resonanz.
Unterscheiden ohne zu urteilen bedeutet also: Die Dualität nicht ignorieren, sondern transzendieren!
LG
Andi
- halucinognom
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- Registriert: So 18. Mär 2007, 09:27
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Re:
jep, geitmer genauso, i dänkä o, dass sech aus im momänt zimlech am Verändere isch, merkwürdigi Energie und Dinge...a was ligt das äch? Ufstiig i di 4. Dimension??souris hat geschrieben:mengmal hät ma sgfühl, es dreit sich alles um einen und ma chunt ned witer... mir gahts uf jede Fall viel so... und ich beschäftige mich zur Ziit a sehr intensiv mit so grundsätzliche Frage... ich glaube es isch alles echli im wandel... und es gönd zur Ziit gewaltige Sache/ Energie ab...
forget the past and rely on your instinct
http://myspace.com/halucinognom
http://myspace.com/tmpsoundz
http://myspace.com/namaragnom
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