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Glück ist ..

Verfasst: Di 13. Mär 2007, 21:16
von %A%
Was Bedeutet Glück für dich??

"wahres" Glück soll in uns zu finden sein (innere Zufriedenheit) Doch glaubst du an ein letztentliches Glück das nicht vergänglich ist und nicht von Umständen abhängt???

..so als eine allgemeine Frage
:wink:

Verfasst: Mi 14. Mär 2007, 05:51
von abraxas
verstehe die frage nicht.

gehe aber damit einig, dass glück von innen kommt. allerdings darf man das nie so verstehen, dass man immer nur glücklich sein kann. das menschsein schliesst sowas aus ;)

Verfasst: Do 15. Mär 2007, 17:14
von %A%
Die Frage ist eben die warum das Du Dir so sicher bist das das Menschsein das ausschliesst..
Im Sanskrit gibt es ein Wort für ein letztentliches unzerstörbares Glück; Mahasukha. Natürlich ist die Tatsache das es für etwas ein Wort gibt kein Beweis das es das auch gibt..
aber wenn dass Glück in uns ist dann können wir eben eigentlich immer Glücklich sein.. ich würde sogar sagen dass DAS der Sinn und Zweck des Menschseins doch eigentlich ist!!

Also wenn Du meine Frage nicht verstehst dann gehts hier einfach um diese meine Behauptung.

Verfasst: Do 15. Mär 2007, 17:27
von Black Teddy
(fasch) alles cha glück si chunt nur druf ah wie mes a luegt

Verfasst: Do 15. Mär 2007, 18:28
von %A%
Wiso fasch??

S chunt doch drufa was machsch drmit....abr um was geitz den?

vili Mönschä si nid Glückli.. können nicht mit sich selbst zufrieden sein...
Und da gibts dann 3 Lösungen

- Sich einen Partner suchen in dem wir das gute sehen das wir in uns selbst nicht sehen

- Shoppen gehen

- Uns mit Drogen Zuputzen

....auso ämu bi mir isch so..abr mägngisch bini ou eifach ganz Zfridä unglückläch :-shöö.. hm.. vili söti mau chli me übrlegä wasi schribä.

Verfasst: Do 15. Mär 2007, 18:54
von abraxas
ich glaube es geht nicht in diesem leben, weil die welt so ist, wie sie ist. und sie ist nicht binär oder schwarz/weiss. und es kann nicht das eine prinzip ohne das andere geben, weil wir relativ empfinden. du merkst erst was glücklichsein heisst, wenn du mal unglücklich warst. warst du es nie, wirst du auch nie glück empfinden. diese absoluten konzepte gibt es nicht. alles gehört zu diesem leben dazu, auch die trauer und der schmerz, und sie sind notwendige konzepte, weil ohne diese auch das gegenteil nicht existierte.

so seh ich das zumindest. man kann versuchen so glücklich als möglich zu sein, aber auch mit jahrelangem training wirst du es nicht schaffen deine natur ganz zu überwinden. man kann lernen gefühle zu verdrängen oder zu dämpfen, aber ganz abschalten kann man sie wohl nicht. ich kenne zumindest niemanden der das könnte. kein pfarrer, und auch kein lama ;)

Verfasst: Do 15. Mär 2007, 23:29
von Psymäleon
abraxas hat geschrieben:ich glaube es geht nicht in diesem leben, weil die welt so ist, wie sie ist. und sie ist nicht binär oder schwarz/weiss. und es kann nicht das eine prinzip ohne das andere geben, weil wir relativ empfinden. du merkst erst was glücklichsein heisst, wenn du mal unglücklich warst. warst du es nie, wirst du auch nie glück empfinden. diese absoluten konzepte gibt es nicht. alles gehört zu diesem leben dazu, auch die trauer und der schmerz, und sie sind notwendige konzepte, weil ohne diese auch das gegenteil nicht existierte.

so seh ich das zumindest. man kann versuchen so glücklich als möglich zu sein, aber auch mit jahrelangem training wirst du es nicht schaffen deine natur ganz zu überwinden. man kann lernen gefühle zu verdrängen oder zu dämpfen, aber ganz abschalten kann man sie wohl nicht. ich kenne zumindest niemanden der das könnte. kein pfarrer, und auch kein lama ;)
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Verfasst: Fr 16. Mär 2007, 08:50
von ( (( {-_{-_-}_-} )) )
das stimmt schon @abraxas, kein lama würd behaupten, dass es menschen gibt, denen nichts leidvolles zustösst... weil es in unsere welt gehört...

aber sie sagen ebenfalls, dass es darauf ankommt, ob du das leid BIST oder es lediglich BEOBACHTEST :wink: die kannst dich von der welle mitreissen lassen, oder aber auf ihr surfen

und aus diesem zustand des beobachters heraus kann man das endlose glück erfahren...

und der gedanke mit der relativität...glück existiert nur im zusammenspiel mit leid....hmmm nunja, ist sicher logisch... aber eben... logisch... ich weiss nicht ob das so haltbar ist... wenn du innerhalb von wortpaaren denkst ist das sicher richtig... aber muss ich denn erstmal krieg erlebt haben um zu wissen, dass ich den frieden schätze? im zustand des friedens ist doch alles harmonisch, wenn nichts fehlt, wenn alles erfüllt ist, dann mache ich mir keine gedaneken darum, ob es auch einen zustand gibt, der das gegenteil bedeutet... hmmm... aber im grunde spielt diese überlegung keine rolle, denn schon mit der geburt erfahren wir das erste leid, wir werden ins leid geboren... insofern kennt das leid jeder mensch von beginn an... und damit sei die bedingung, dass man nur glück erkennt, wenn man weiss was leid ist, schon erfüllt... es braucht doch dann keine weiteren, ständigen "leideinbrüche" mehr um daran erinnert zu werden, dass leid existiert?

Verfasst: Fr 16. Mär 2007, 09:15
von bloodflower_of_psy
glück bedüdet für mich wen du weisch das du gliebt wirsch will liebi isch öbis vom schönschte aber am schmerzhaftischte zu glich und denket dra sgegeteil vo liebi isch net hass sondern glichgüldickkeit will den fült mer nüt me

Verfasst: Fr 16. Mär 2007, 09:36
von Psymäleon
Ich muss nun doch noch was zum Ganzen sagen und nicht nur billig etwas Applaus spenden, weil das Thema doch verdammt interessant ist und ich es mir mit meinem zustimmenden Nicken in die Richtung von Abraxas doch zu einfach gemacht habe.

Das Argument, dass man nicht ständig Leid erleben muss, um Glück überhaupt als solches zu erkennen. Dem würde ich ohne zu zögern zustimmen, aber eben doch nur mit Vorbehalte. Für mich ist es eher die Komplexität, die Mehrdimensionalität des menschlichen Wesens. Der Mensch ist Glück, ist Leid, ist Liebe, ist Zorn, ist Harmonie, ist Konfrontation und noch viel mehr. Zudem sind für mich solche Begriffe nichts Konkretes, sondern Wortgebilde, die subjektiv geprägt sind und auch noch in unserer persönlichen Wahrnehmung unterschiedlichste Abstufungen haben. Und trotz diesem grossen Interpretationsspielraum eines Begriffes wie Glück, hat in dieser unendlichen Dimension nicht die Ganzheit des Menschen Platz. Wer von sich sagt, dass er nur glücklich, oder immer friedlich und nur voller Liebe ist, der macht sich etwas vor, oder unterdrückt sein Menschsein auf so geschickte Weise, dass einige Facetten schlichtweg nicht zum Vorschein kommen; zumindest in einer momentanen Phase. Klar ist jeder Mensch einzigartig, glücklicher, pessimistischer, aggressiver als Andere. Und doch tragen wir alle nicht nur eine Ausprägung in uns.
Für mich ist absolutes, reines und unumstössliches Glück entweder eine Illusion oder gründet auf der Unterdrückung unserer Menschlichkeit, die eben doch viel facettenreicher ist und nicht nur aus einer Dimension besteht… darum gehört für mich auch das Raubtierhafte und das Leidvolle zu Menschsein.

Verfasst: Fr 16. Mär 2007, 09:52
von Zauberhäxli
Spielt nicht die eigene Einstellung und Wertevorstellung jedes einzelnen Individuum, gegenüber sich selbst und seiner Umwelt eine sehr grosse Rolle bei der Suche nach dem "Glück"?
- Meiner Meinung nach schon. Für mich bedeutet Glück vor allem, mit mir selbst im Einklang zu sein (oder es zumindest immer wieder zu versuchen). Dazu gehört für mich, immer wieder das Positive zu sehen und möglichst auszustrahlen, als Gegenpool zu sehr vielem Negativen welches in meinem Umfeld zu spüren ist. An kleinen Dingen oder gewissen Momenten Freude zu haben und diese dann jeweils auszukosten.

Viele Menschen spüren kein "Glück", weil sie mit sich selbst nicht im Reinen sind, sie haben den Kontakt zu sich selbst verloren. Oftmals suchen sie dann das vermeintliche "Glück" am falschen Ort, in materiellen Dingen oder oberflächlichen Befriedigungen ohne das wahre "Glück" auch nur im geringsten zu berühren.

Dies so einige Gedanken nebenbei...

Verfasst: Fr 16. Mär 2007, 18:10
von %A%
Also ich finde es Wichtig zu unterscheiden dass es eben zwei Arten von Glück giebt.

Die eine ist von umständen abhängig und desshalb Logischerweise .. nicht beständig.

Die andere endspringt aus einer innerern Zufriedenheit. Aus der Erkenntniss wer wir sind und der Fähigkeit mit uns einfach (zufrieden/glücklich) sein zu können.

Nun.. also wenn Glück wirklich in uns ist dann können wir immer glücklich sein! Alles andere ist doch unlogisch und da müsste man sich selbst wiedersprechen!
Tatsächlich sind wir aber nicht immer darauf ausgerichtet. Und dann Glücklich sein zu "wollen" ist nicht nötig... es reicht einfach zu wissen dass wir Glücklich sein können wenn wir wissen das das Glück in uns ist.

Oder???
Also wir Freuen uns darüber das dieses unzerstörbare Glück in uns ist (?)
.. egal ob wir damit verbunden sind oder nicht.. dann sind wir irgendwie damit Verbunden ohne Absicht
O:)

Verfasst: Fr 16. Mär 2007, 18:52
von Sarathon
Sehr schöns und interessants Thema. Denn ständig sind Lüüt uf dä Suechi nachem Glück, debii hed mers ständig um sich ume. Dänkid nur mol a all die chline Glückmomänte womer am Tag dörf erläbe.

Hett no grad än Buechtip zu däm Thema. Hans erst grad gläse...und äs list sich herrlich. Mit ständig schmunzelnde Momänte. Auso nume z'empfele:

Autor: Fraçois Lelord
Titel: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Kurz:
Es war einmal ein ziemlich guter Psychiater, sein Name war Hector, und er verstand es, den Menschen Nachdenklich und mit echtem Interesse zuzuhören. Trotzdem war er mit sich nicht zufrieden, weil es ihm nicht gelang, die Leute glücklich zu machen. Also begibt sich Hecor auf eine Reise durch die Welt, um dem Geheimnis des Glücks auf die Spur zu kommen.

"Auso los in nöchsti Buechlade" ;o))

Verfasst: Di 20. Mär 2007, 12:25
von frä irz
ganz kurz, ich stells mir so vor:
werden die gegensätze....

(freude - trauer, schwarz - weiss, mann - frau, lachen - weinen, liebe - hass -- in unserer welt gibts kein ding ohne sein gegending...)

.....erst mal überwunden....
.....können wir unbeeinflusst von ihnen mit ihnen leben....

.....erkenne ich meine stellung und mein wahres wesen....
.....ist der erste schritt....

zum GLÜCK, das eigentlich nicht "glück" heissen sollte... weil glück so was weltliches ist... aber wovon ich spreche, dieses gefühl, damit mein ich nix weltliches... schwer zu vorstellen...
O:)

in hesse's bücher kommt das auch ganz gut rüber..
hmmmm das leben ist schon spannend und ne knifflige aufgabe :-k

Verfasst: Di 20. Mär 2007, 12:28
von frä irz
ach ja, man kann sich wirklich glücklich machen... mit shoppen, essen, drogen, in der natur sein, lieben, musik, alles was einem halt so glücklich und freudig macht... aber das glück ist nur nie von dauer... kein wirklichs glück also...

eher ablenkung... hmm drachenherz hat dazu was auf seiner page wenn ich mich richtig erinner...

ablenkung ist auch lustig :) aber bringt einem nich weiter, find ich..
aketisch leben ist in der heutigen zeit auch nicht wirklich der weg um das glück zu finden, das ich meine, glaub ich.

vielleicht leb ich auch in ner grossen illusion :oops:
aber mit offenen augen & herzen durch die welt gehn und versuchen was zu lernen oder verstehn kann ja nich schaden :)