Donnie Darko
Verfasst: Mo 12. Jun 2006, 09:00
Es gab zwar das Thema Lieblingsfilme bereits hier im Forum, aber es gibt da ein Film, denn ich einfach mal speziell herausheben möchte: Donnie Darko!!!
Bis vor einigen Wochen war mir der Film völlig unekant; mittlerweile habe ich ihn mir bereits 3 Mal angesehen, ja eigentlich mehr in mich aufgesogen. Selten hat mich ein Film in dieser Weise zum Nachdenken gebracht.
Hier mal kurz zur Story:
Auf den ersten Blick könnte Donnie Darko (Jake Gyllenhaal) ein normaler, unkomplizierter Teenager sein. Geordnete Familienverhältnisse, verständnisvolle Eltern, eine nette Freundin. Aber Donnie hat ein mentales
Problem. Besser gesagt, ein eingebildetes (... oder etwa nicht?) Kaninchen namens Frank. Ein drei Meter großes, ziemlich dämonisches Kaninchen. Nachts, wenn alles schläft, spricht seine sonore Stimme zu ihm und erteilt ihm Ratschläge. Die sind manchmal hilfreich ("Geh mal vor die Tür, denn gleich durchschlägt eine Flugzeugturbine deine Zimmerdecke.") und manchmal nicht ("Lege deine Schule in Trümmer."), bezüglich jedweder Zukunftsprognose aber grundsätzlich zutreffend. Die elterlicherseits engagierte Diplompsychologin ist genauso ratlos wie der schuleigene Motivationstrainer (Patrick Swayze) oder die freundliche Klassenlehrerin (Drew Barrymore). Als Frank Donnie erklärt, dass in ziemlich genau 28 Tagen, 6 Stunden, 42 Minuten und 12 Sekunden die Welt untergeht, ist guter Rat mal wirklich teuer.
Was ist Einbildung, und wo beginnt die Realität? Gar nicht so leicht zu sagen in Richard Kellys (Buch & Regie) Kinodebüt. Fest steht indes, dass "Donnie Darko" zu den originellsten, wendungsreichsten und intelligenteste Beispielen des neuen amerikanischen Horrorkinos zählt. Eine faszinierend Reise ins Ich.
Die Story mag sich ziemlich abgefahren anhören (ist es eigentlich auch), aber der Film ist so unglaublich gefühlvoll, philosophisch und einfach nur einzigartig (villeicht etwas zu vergleichen mit Butterfly Effect); unter anderem auch wegen dem genialen Soundtrack. Für mich nicht annähernd Horrorstreifen, sondern einfach nur ein nicht einzuordnender Hammerfilm. In so kurzer Zeit hat bei mir noch kein Film Kultstatus erreicht. Eine wirkliche empfehlung für einen anspruchsvollen Filmabend.
PS: Als Tip, wenn ihr euch den Film anschaut, nur die Director's cut version; sonst versteht man den Film beim ersten mal sehen noch weniger.
It's a mad World....
Bis vor einigen Wochen war mir der Film völlig unekant; mittlerweile habe ich ihn mir bereits 3 Mal angesehen, ja eigentlich mehr in mich aufgesogen. Selten hat mich ein Film in dieser Weise zum Nachdenken gebracht.
Hier mal kurz zur Story:
Auf den ersten Blick könnte Donnie Darko (Jake Gyllenhaal) ein normaler, unkomplizierter Teenager sein. Geordnete Familienverhältnisse, verständnisvolle Eltern, eine nette Freundin. Aber Donnie hat ein mentales
Problem. Besser gesagt, ein eingebildetes (... oder etwa nicht?) Kaninchen namens Frank. Ein drei Meter großes, ziemlich dämonisches Kaninchen. Nachts, wenn alles schläft, spricht seine sonore Stimme zu ihm und erteilt ihm Ratschläge. Die sind manchmal hilfreich ("Geh mal vor die Tür, denn gleich durchschlägt eine Flugzeugturbine deine Zimmerdecke.") und manchmal nicht ("Lege deine Schule in Trümmer."), bezüglich jedweder Zukunftsprognose aber grundsätzlich zutreffend. Die elterlicherseits engagierte Diplompsychologin ist genauso ratlos wie der schuleigene Motivationstrainer (Patrick Swayze) oder die freundliche Klassenlehrerin (Drew Barrymore). Als Frank Donnie erklärt, dass in ziemlich genau 28 Tagen, 6 Stunden, 42 Minuten und 12 Sekunden die Welt untergeht, ist guter Rat mal wirklich teuer.
Was ist Einbildung, und wo beginnt die Realität? Gar nicht so leicht zu sagen in Richard Kellys (Buch & Regie) Kinodebüt. Fest steht indes, dass "Donnie Darko" zu den originellsten, wendungsreichsten und intelligenteste Beispielen des neuen amerikanischen Horrorkinos zählt. Eine faszinierend Reise ins Ich.
Die Story mag sich ziemlich abgefahren anhören (ist es eigentlich auch), aber der Film ist so unglaublich gefühlvoll, philosophisch und einfach nur einzigartig (villeicht etwas zu vergleichen mit Butterfly Effect); unter anderem auch wegen dem genialen Soundtrack. Für mich nicht annähernd Horrorstreifen, sondern einfach nur ein nicht einzuordnender Hammerfilm. In so kurzer Zeit hat bei mir noch kein Film Kultstatus erreicht. Eine wirkliche empfehlung für einen anspruchsvollen Filmabend.
PS: Als Tip, wenn ihr euch den Film anschaut, nur die Director's cut version; sonst versteht man den Film beim ersten mal sehen noch weniger.
It's a mad World....
