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Die Veränderung der Welt durch die Veränderung des Selbst
Verfasst: Mi 22. Jun 2011, 20:25
von Zachariel Drachenherz
Um nicht andere Threads mit OT vollzuschreiben, hier ein Thread über... Na, was eigentlich?
Über die Kultivierung. Über die Pflege des eigenen Herzens, des eigenen Charakters.
Hier könnt ihr schreiben, wie ihr die Welt verändert, wenn ihr euch selber verändert. Wie ihr euer Herz und euren Geist gewissen gemeinhin als für "gut" anerkannten Prinzipien angleichen wollt, um zu einer Ruhe und Ausgeglichenheit zu gelangen.
Ich wäre froh, wenn dies kein missionarischer Thread werden würde. Ich denke, jede und jeder unter uns hat seinen ganz persönlichen Weg, "gut" zu sein und "Gutes" zu tun. Sei es in einer offiziellen Religion, in einem persönlichen spirituellen Weg oder in einer agnostischen aufrichtigen, sich selber und dem Mitmenschen wohlgesonnenen Ethik.
Bitte verzeiht, wenn ich (aber auch andere Schreiber) vielleicht nicht immer genau die richtigen Worte für Dinge, Begriffe oder Begriffsdefinitionen finde; versuchen wir dann doch - anstatt uns in Spitzfindigkeiten zu verlieren, wie etwas nun exakt heissen soll - auf einer Ebene des Verständnisses über den Inhalt, die gelebte und empfundene Bedeutung einer Sache zu finden.
Helfen wir uns gegenseitig zu verstehen, wie wir gute Menschen sind (oder sein können), um uns gegenseitig zu unterstützen und in Wohlwollen zu helfen. Auf seelisch-geistig-spiritueller Ebene.
Dieser Thread soll in gewissem Sinne ein "Gegenpol" zu den "aufklärerischen", auf die üblen Machenschaften dieser Welt hinweisenden und "aufrüttelnden" Threads sein. Diese "anderen" Threads braucht es aber. Diese Arbeit braucht es nämlich auch, unbedingt.
Aber es braucht auch die Arbeit an einem Selbst, wie erwähnt, die Pflege des eigenen Herzens.
Und wer weiss, vielleicht entstehen aus diesen so verschiedenen Threads ja mal Synergien, und die Erkenntnis, dass es doch beides braucht. Die (nicht unter Zwang ausführbare) Arbeit an sich selber, und die (nicht zwanghaft missionarische) Arbeit der Aufklärung.
Wie im Innen, so im Aussen.
Also, ich mache den Anfang.
Ich versuche so weit wie möglich, mein Leben nach drei grundlegenden Prinzipien auszurichten. Nach Wahrheit, Nächstenliebe und Toleranz. (Schreibe hier im ersten Post extra nicht mehr dazu. Aber ja, ich kann sagen, dass mich diese 3 Worte wirklich verändert haben und immer noch verändern. Und sich das auch auf die Welt um mich herum auswirkt.)
Was tut ihr euch selber Gutes, um Gutes zu tun - und "im Einklang" zu sein, sprich: einfach glücklich zu sein?
Edit: ein paar Tippfehler und vergessen gegangene Gedanken verbessert und den Thread-Titel passender gewählt.
Re: Die Veränderung der Welt durch die Veränderung des Selbst
Verfasst: Mi 22. Jun 2011, 21:12
von Fallen Angel 3
Schöner Thread
Im Laufe meines langen Lebens ist mir aufgefallen, dass ich ...nicht ich bin. Nicht nur. Menschen, Situationen, Bücher, Worte, Diskussionen, ja sogar Streit, erfahre ich als Teil von mir. Sie beeinflussen mein Denken, mein Handeln. Irgendwann hatte ich begonnen, mich zurückzuziehen, so weit nach Innen, wie es nur ging - was nicht besonders weit war. Durch Internetforen begann ich eines Tages langsam ...ein bisschen von mir zu erzählen. Überraschenderweise schien es nicht nur mir so zu gehen, auch andere erlebten das Leben auf ähnlich ...überwältigende Weise. Auf einmal konnte ich, indem ich nichts weiter tat, als von mir zu erzählen, anderen Menschen die Möglichkeit geben... sich nicht allein zu fühlen.
Von diesem Moment an, erfuhr ich dann auch im realen Leben, was es heisst ein Mensch zu sein, also eben un-getrennt von allem anderen. Nicht nur an Goapartys, dort wurde mir dies nur das erste mal bewusst, später auch im Berufsleben ((Anm. d. Verf.: ist es nicht faszinierend, wie viele verschiedene mehr oder minder "virtuelle" Leben wir leben?)), wurde durch meine Anwesenheit, in anderen etwas aus-gelöst ; lösten andere etwas in mir. Es geht dabei nicht um Dankbarkeit, oder Liebe, oder "einander brauchen", es ist eher ein fast schon automatisches Merkmal unserer Menschlichkeit, dass wir einander Spiegel sind, einander Lehrer und Schüler zugleich. Gleich irgendwie, in unserer Vielfältigkeit...
Wann immer ich traurig oder wütend bin, nutze ich diese Phasen um in mein Inneres zu gehen, mich abzukapseln, in einer Art "Wolke" aus Hass und oder Liebe zu "martern". Danach fühlt sich das Leben an, wie nach einem Gewitter. Elektrisierend, ruhig und erwartungsvoll. Wenn ich mich dann daran mache, die vom Blitz versengten Brücken wieder aufzubauen - nicht bei allen ist mir dies gelungen - und den Regenschirm wieder zu trocknen, dann fühle ich mich anderen Nahe, und kann sie dann auf einmal verstehen, so wie sich selbst gern verstanden wüssten. Das vergeht natürlich wieder, bin ja kein Halbgott oder so, doch in diesen Momenten etwas zu schreiben, zu sagen oder zu tun, ist oftmals voller Effekt.
Das wäre so mein Weg, Einheit in Vielfalt, Trauer und Zorn um in mich zu gehen, Brücken (wieder) aufbauen und Worte säen, und mich über die Ernte in Form von Antworten zu erfreuen.
Re: Die Veränderung der Welt durch die Veränderung des Selbst
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 08:32
von Zachariel Drachenherz
Danke für Deine Worte, F. Angel, wirklich schön zu lesen. Und nur schon das Lesen Deiner Worte bewirkt etwas, bei mir. Es macht mich gleich irgendwie... glücklicher.

Re: Die Veränderung der Welt durch die Veränderung des Selbst
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 09:39
von juerg
danke für den thread @ Drachi
Zachariel Drachenherz hat geschrieben:Danke für Deine Worte, F. Angel, wirklich schön zu lesen. Und nur schon das Lesen Deiner Worte bewirkt etwas, bei mir. Es macht mich gleich irgendwie... glücklicher.

auch danke FA2, machen mich auch glücklicher
erfreut mich auch immer, deine begabung dich mit worten auszudrücken, lesen zu dürfen
(löst aber in mir, im gleichen atemzug eine ohnmacht aus, diese gabe nicht so wunderbar zu "besitzen"...)
darum widme ich mich eher der liebevollen pflege,
des mir, für meine jetzige erfahrung auf diesem planeten, anvertrautem schönen fleck natur
und versuche diese auch, ganzheitlich, leidenschaftlich und in, wo möglich, natürlicher form
beruflich, in den gärten unseren kunden, auszuleben.
dies gibt mir die nötigen wurzeln, für meinen sonst eher luftigen aspekt, als wassermannsternzeichen
die natur ist empfänglich, ohne wenn und aber...
ermöglicht das einbringen und ausleben meditativer zustände
(die ich sonst, bis anhin nur in rückenschmerzauslösendem sitzen, erfahren durfte
wie natürlich aber auch im leidenschaftlichem tanzen

aber da ja das leben, noch nicht, nur aus partys besteht...)
darum ist meinen jetzigen weg, soviel zeit wie möglich in der natur zu verbringen und sie zu er-leben
da wird mir auch meine, dünnhäutigkeit-sensibilität, nicht zum verhängniss
we are one, in vollen zügen
auch wenn ich schon den ganzen tag inmitten der natur verbringe
merk ich wie es mir gut tuht, (wenn ich es dann auch wirklich mache...)
auch noch nach feieraben einen spaziergang im wald durchzuführen
um mich von den vibes der mittarbeiter, kunden, aus der luft durch die gesellschaft und auch von denen aus dem internet-spidernet...
zu be-freien, um wieder in meinen inneren kern zu gelangen und somit auch wieder in kontakt mit dem universum
Re: Die Veränderung der Welt durch die Veränderung des Selbst
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 10:56
von Elias
Ich probiere es schlicht mit Ehrlichkeit, ist ein weiter Weg aber die Tiefe meines Seins interessiert mich...
Ich habe seit kurzem so eine Art Tagträume ich sehe plötzlich Bilder in mir so als ob mein Unterbewusstsein aus der Tiefe mit mir kommuniziert. Das letzte was ich hatte wahr ein Riesiger See der Blautürkis glitzerte er war jedoch mit einer Eisschicht überzogen. Symbolisch deute ich da auf viel Gefühl in der Tiefe, viel davon ist aber abgetrennt durch das Eis, das es zu durchbrechen gibt... Das Wasser kommt auch in meinen Träumen sehr oft vor, in den verschiedensten formen. Mich interessiert je länger je mehr mein inneres Wesen da gibt es viel zu entdecken... und diese Suche gibt mir das gefühl, das ich lebe... deshalb rede ich mit Menschen auch lieber persönlich und ehrlich und am liebsten über sie selbst über ihre schwächen über ihre stärken... Und deshalb reagiere ich oft negativ auf Diskussionen die zu weit von dem selbst wegschauen. Manchmal fühle ich aber auch eine Lähmung in mir weil was soll man tun wenn man mehr fühlt als man mit Worten jemals beschreiben kann? Deshalb suche ich ständig nach Ausdrucks Möglichkeiten

Re: Die Veränderung der Welt durch die Veränderung des Selbst
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 11:15
von Pufflibäng
Schöner Thread
Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll ... Früher war ich ein ziemlich verbitterter Mensch, der alles und jeden kritisierte. Ich konnte dieser Welt einfach nichts positives abgewinnen. Zum Glück konnte ich dann dieses Laster durch meinen ersten Drogenkonsum ablegen. Ich erkannte, dass ich in allem und jedem etwas gut oder schlecht sehen kann - egal ob dies nun stimmt oder nicht. Ich kann jede Aktion eines Menschen negativ oder positiv sehen, egal welche Absichten der Mensch wirklich hatte. Wenn ich positiv denke, dann wirkt sich das unbewusst oder bewusst auch auf meine Ausstrahlung und mein Handeln aus, kurz: Ich wirke positiv und sympathisch auf andere Menschen.
Durch jahrelange Beobachtung und der Fähigkeit der Empathie (welches mir erst später bewusst wurde), kann ich mich heute nahe zu perfekt in andere Menschen versetzen - ihr denken und fühlen nachempfinden - und dann schliesslich "richtig" handeln. Ich bin auch der Meinung, dass man jede "Situation" von mehreren Blickwinkel aus betrachten kann. Somit bin ich an den Punkt angelangt, wo ich ein umfassendes Verständnis gegenüber meinen Mitmenschen aufbringen kann.
Ich bin meistens ein sehr fröhlicher Mensch. Ich lache sehr gerne (auch über Dinge, die andere nicht witzig finden). Ich teile eigentlich fast alles, was ich besitze. Hier laufe ich zwar Gefahr, ausgenutzt zu werden, jedoch ist mir dies heutzutage völlig Gleichgültig.
Nehmen füllt die Hände. Geben füllt das Herz.
Mein starkes Interesse an Philosophie hat mir gezeigt, wie ich leben soll und kann, damit ich und andere glücklich sind und werden. Wer gerne Zitate liest so wie ich, der weiss was ich meine!
Es gibt Tage, an denen auch ich nicht gut gelaunt bin (aus was für Gründen auch immer). Auch ich zeige dann eine völlig andere Seite von mir. Mein Verständnis, welches ich gegenüber allen Menschen besitze, verplatzt wie eine Seifenblase. Ich bin ein sehr ehrlicher und direkter Mensch. Die Wahrheit (die sich für mich aus positiven und negativen Aspekte zusammensetzen lässt) werfe ich gerne meinen Mitmenschen an den Kopf, mit einem eher gefühlslosen Ton. Diese "Halbwahrheiten" sind dann eben sehr negativ und verbittert. Das lässt mich sehr unsympathisch wirken - und das bin ich dann auch!
Wenn ich gut gelaunt bin (und das ist zum Glück häufiger der Fall), hebe ich die positives Dinge hervor. Ich kann sozusagen alles schön reden, wenn es mir richtig gut geht.
Peace and Love
Re: Die Veränderung der Welt durch die Veränderung des Selbst
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 17:23
von Dragonfly
Elias hat geschrieben:Manchmal fühle ich aber auch eine Lähmung in mir weil was soll man tun wenn man mehr fühlt als man mit Worten jemals beschreiben kann? Deshalb suche ich ständig nach Ausdrucks Möglichkeiten

Ganz genau so geht es mir auch. Und meine Unmöglichkeit, mich selber, mein Inneres zu erfassen, wird immer stärker. In letzter Zeit kommt mir mein Leben vor wie mein Weltbild: Alles ist Chaos. Aber naja, ich versuche mich zu fokussieren, denn bald beginnt mein Studium und ich sollte mal den Finger aus dem Arsch nehmen und mich mental darauf vorbereiten. Aber eben, das ist schwierig, wenn man ständig von psychischen Stürmen geschüttelt wird. Ich glaube nicht dass ich psychisch gestört bin, irgend eine Phobie/Psychose habe oder sonst etwas, wovon ich angst haben müsste oder das ich behandeln lassen müsste. Ich nehme einfach vieles sehr stark wahr und lasse mich dadurch schnell aus der Bahn werfen, weil ich überfordert bin. Darin ist auch ein sehr starkes Einfühlungsvermögen enthalten, das im Umgang mit Menschen oft vorteilhaft sein kann. Da ich die Emotionen der Menschen aber sehr stark wahrnehme, kann es mich selber zuweilen auch wiederum mitnehmen.
Naja, ich lebe in ständiger Unzufriedenheit mit meiner Person. Ich würde lieber anders leben und würde lieber mehr aus meinem Leben machen, aber irgend etwas lähmt mich. Momentan ist es mir auch nicht nach Meditation oder irgendwelcher Arbeit an sich selbst, auch wenn das sicherlich vorteilhaft wäre. Momentan bin ich in einem Zustand von Gleichgültigkeit, in einem abwartenden Zustand. In den letzten Wochen hatte ich oft Phasen der totalen Desorientation, angsteinflössende Phasen, ähnlich wie an der AKW-Demo. Aber momentan geht es mir wiederum sehr gut.
Eigentlich müsste ich sehr viel Zeit damit verbringen, an mir und mit mir zu arbeiten. Aber irgendwie ist der innere Schweinehund dafür momentan zu stark. Viel mehr gibt es gar nicht zu sagen. Momentan komme ich mir vor, als würde ich an einer Bushaltestelle stehen, so symbolisch gesehen. Ich komme von irgendwoher und gehe bald wieder irgendwo hin, aber momentan muss ich einfach warten.
Re: Die Veränderung der Welt durch die Veränderung des Selbst
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 21:02
von Pufflibäng
Du bruchsch eifach wieder mol sex!

Re: Die Veränderung der Welt durch die Veränderung des Selbst
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 21:37
von Dragonfly
Pufflibäng hat geschrieben:Du bruchsch eifach wieder mol sex!

Nein das ist nicht das was ich brauche. Was ich brauche ist Liebe.
Re: Die Veränderung der Welt durch die Veränderung des Selbst
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 21:48
von Pufflibäng
Sex gehört doch zur Liebe?
Re: Die Veränderung der Welt durch die Veränderung des Selbst
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 21:51
von Dragonfly
Pufflibäng hat geschrieben:Sex gehört doch zur Liebe?
Ich bin mir da nicht ganz sicher.
Re: Die Veränderung der Welt durch die Veränderung des Selbst
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 23:25
von The Dude
Liebe ist absolut unabhängig von Sex.
Klar kann Sex druchaus die Liebe innerhalb des multidimensionalen RaumZeitParadoxons stärken (wurde mir zumindest von verschiedenster Seite vermittelt, und ich glaube die sagten die Wahrheit), doch genauso kann er sie auch schwächen (Kinderfickerei ist auch Sex

)...
Der Grund, der Kern und die Quelle allen Seins ist ewiges, transzendentes Licht. (Männlicher Schöpferaspekt)
Der Sinn allen Seins ist reine, vollkommene, bedingungslose Liebe. (Weiblicher Schöpferaspekt)
Zusammen bilden sie EINS
EIN Bewusst-SEIN ungetrennt, vereint, ewiglich, zeitlos und raumlos!
Darum läuft letztlich alles auf die Liebe hinaus.
Nur sie hält die ungebündelte, grenzenlose und absolute Macht des Lichts zusammen, vereint.
Nur durch sie, ist das SEIN SEIN, und nicht NICHTSEIN...
http://www.allmystery.de/mitglieder/Duder
Re: Die Veränderung der Welt durch die Veränderung des Selbst
Verfasst: Fr 24. Jun 2011, 06:21
von Leuchtherz
wunderbarer Thread, danke dafür, und auch herzlichen dank für Eure Offenheit hier Euren weg zu reflektieren.
mein offenes, gutgläubiges, vertrauendes, impulsives, kämpferisches, individuellbetontes wesen zeigte mir schon sehr früh das alle emotionen, nicht nur die liebe, im herzen wohnen können. Ich durfte erfahren das der mensch sich alles erfüllen kann, wenn er sichs aus tiefstem herzen wünscht. Ich durfte aber auch erfahren das nicht jede wunscherfüllung auch dem entspricht wie man es sich vorgestellt hat, meist ja einfach schön und konsequentlos, dem ist aber bei weitem nicht so. Desshalb empfinde ich es als sehr wichtig reinen herzens zu sein, und sich mit respekt seinen wünschen gegenüberzustehen. In und mit der Zeit las ich viel, füllte meinen Geist mit tausenden gebilden und methoden, ansichten und ausrichtungen. irgendwann fiel mir aber selbst auf das ich all diese “konzepte“ einfach verstehen wollte, und wieso?um sie zu beherschen? Um sie für meine interessen einzusetzen? ich erkannte das alles “richtig“ ist wie es ist, und ich es selbst nie besser hätte machen können. Mein wesen hielt viele prüfungen für mich in meinem leben bereit, zB das ich sehr selten über längere zeit mit Menschen “auskomme“, also ich kann das schon nur muss ich mich dazu zurückhalten und kann meinem wesen nicht den freihen lauf lassen. Manchmal ist diese zurückhalten aber von nöten, zB bei der arbeit. Es geht auch nicht um das was ich sage, bzw nicht sage, ich beobachte das menschen alleine durch meine erscheinung “nervös“ werden, ich dabei aber meist unantastbar, unbemerkt bleibe. Irgendwie musste ich für mich eine interpretation dieser gegebenheit finden. Ich kann mir vorstellen das meine offenheit, direktheit,vertrauen ins “Prinzip des lebens“ “stören“, beleuchten, nicht nur an der oberfläche kratzen wie logische argumente, sonder tief eindringen.
ich fühle mich sehrwohl nicht über jeden zweifel erhaben, und genau deshalb empfinde ich es als meine pflicht in dieser jetzigen wesensform sehr sensibel und behütsam mit meiner energie zu wirken und meine ansicht der “ wahrheit“ zu offenbaren.
Ich wünsche jedem lebewesen friede und zuversicht im herzen, denke aber zu dem darf jeder im austausch mit dem höheren selbst finden.Das Prinzip führt uns alle, darauf vertraue ich.
Re: Die Veränderung der Welt durch die Veränderung des Selbst
Verfasst: Do 30. Jun 2011, 16:05
von The Dude
Re: Die Veränderung der Welt durch die Veränderung des Selbst
Verfasst: Mo 4. Jul 2011, 08:08
von Xotix
Konnte die Antworten noch nicht lesen jedoch bin ich noch ganz verwirrt in mir drin aber im Prinzip seh ich das so:
Die Welt hat eine Balance. (Ohne Mensch) Es gibt z.B. Löwen und Hyanen. Der Löwe frisst 3 Hyänen und die Hyänen 1 Löwen etc. die Natur hat Gesetze welche ein Systm bilden welches seit millionen von Jahren funktioniert. Veränderung ist Teil der Balance, so stribt ein Tier und es entsteht eines etc. Irgendwann entstand der Mensch, der jedoch entwickelte sich anderst, eher Geistig, so wurde er fähig eine Zivilisation zu Gründen. Dies war immernoch in der Balance. Er tötete einen Löwen, brauche die Knochen als Werkzeug, das Fell als Kleidung etc. Auch wurden mal ein paar Menschen gefuttert

Stellt euch eine Kurve/Statistik vor die bei der Schlachtung des Tiegers ausschlägt und sich dann wieder anpasst, wenn der Mensch stirbt etc. Dies ist jetzt ziemlich grob erklärt. Auf diesem Gedanken versuch ich mein Leben auszubalancieren. So probier ich gerade mehr Fahrrad zu fahren, um meinen CO2 Ausstoss zu verringern. Ich esse viel saisionaller (wie mans auch immer schreibt) etc.
Das ist vorallem für die Natur. Das ganze im Thema Mensch, ist ein Dilemma. Und Dilemmas lösen ist eine brutale Herausforderungen.
Diese Balance zu kriegen ist ziemlich schwer. Ist es nun wirklich so schlecht, wenn ich mit dem Auto zur Arbeit gehe anstatt mit dem ÖV? Wie egostisch darf ich sein? Man wird mit all dem Luxus geboren. Sich davon zu trennen ist nicht besonders einfach. Seinen Arsch zu bewegen für etwas dass man nur weis aber nicht sieht.
Jedenfalls leb ich immer bewusster! Ich hinterfrage meinen Wohlstand und frage mich wie ich ihn aufrechterhalten kann, ohne aus meiner Balance zu kommen.
Ich bin nicht spirituell, darum scheint es evtl. als ein etwas analytisches Vorgehen. Jedenfalls treibt es mich dazu, mich zu hinterfragen. Und böse gesagt, find ich es darum auch icht schlimm, wenn mal 100k Menschen von einer Naturgewalt sterben.
Jedoch muss ich noch viiiiiiiieeeeell an mir arbeiten.
In Sachen Ethink/Gesellschaft leb ich und lass ich leben. Ich versuche mich nicht zu sehr über die schlechten Taten anderer, an dene nich nix ändern kann aufzuregen. Der Kampf für bewusstere Menschen darf kein negatives Licht in mein Leben bringen. Was mir nicht so gelingt, so bin ich bei diversen Politischen Themen schnell auf 180...Da brauchts noch sehr viel selbstkontrolle.
Bald krieg ich ein neues Zimmer, das wird dann mein paradies und ich versuchs glaub mal mit Meditation.