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händ so vell lüt so hochi aspröch a parties? oder send das…
Verfasst: Mo 28. Jun 2010, 13:58
von mirror_of_illusion
händ so vell lüt so höchi aspröch a parties? oder send das
eifach verwönti schwiizer?
set langem verfolgi stellschweigend tparty diskusione i dem forum. set langem wert vo vellne öber öpis abeglästeret.
öb da nötig esch, alt bekannts thema.
aber ned nome im forum, au a parties hani scho svergnüege gha, diskusione zuezlose, wie schlächt as party esch, dasmer das chan besser mache und jenes ned so esch…
au ich han mini vorliebine för gwössi musig rechtige, suech mer dementsprächend au mini partys oder konzert us woni. wänmer öpis ned passt den goni schlecht und eifach ned at party.
send taspröch ane party so rasant gwachse, dasmers eifach "niemertem" me chan recht mache?
jede hät auge, ohre und händ. und s'internet machts jetzt eim aso wörkli eifach zom luege, z'froge und antworte zbecho.
mech donkts das eifach vell lüt eifach zfuhl send informatione zsueche oder deno zfroge.
wäni lässe dases en sauerei esch dasmer XX.- ned zrog bechont wellmer partie am spote namitag verlot, obwohl ast gstande esch dasmer nome bes genau dene sgäld zrogbechont.
me chönt jo usnahme mache!
wän jede chont und jede en usnahm beasprocht… was dene?
muess jedi party perfekt sie? muess de shuttel emer genau oft minute fahre?
häts jetzt wörkli zwenig deko?
tmusig esch jetzt aber groteschlächt, fendsch ned?
me weiss jo was anere party lauft, wosi esch. aso rechtet mer sech doch nach dem.
wasch metem verastallter? wosech müh get en party z'organisiere. zom eus wenigsten för es paar stond us de realität, im harte altagsläbe zlocke.
t'liebe steckt im detail. sech eifach mol ab klienikete freue und of dene uf boue. das gsänd eifach fasch kei lüt me.
mini gedanke im mim kopf…
me ned.
danke
en warme obig
christoph
Re: händ so vell lüt so hochi aspröch a parties? oder send das…
Verfasst: Mo 28. Jun 2010, 15:55
von Saphira
Hi
Ich bin selbst grad ein bisschen erstaunt über die zum Teil harsche Kritik zur Schelten Party. Allerdings muss ich aber auch sagen, dass ich die Shuttleproblematik nicht mitbekommen habe und wer weiss, vielleicht wäre mein Feedback dann auch etwas anders ausgefallen.
Trotzdem finde ich, sollte man die Dinge etwas differenzierter anschauen. Einen Partyreport verfasse ich aus zwei Gründen: 1. um für mich einen erlebnisreichen Anlass noch mal in Worte zu fassen – eine Art Reflexion. 2. Um dem Veranstalter Inputs und Verbesserungsvorschläge zu liefern. Ich denke, die meisten Veranstalter nehmen dies auch gerne entgegen.
Ich schätze es sehr, dass man hier seine Meinung kundtun kann und es in vielen Fällen sogar seitens der Veranstalter Beachtung findet. So hat beispielsweise ein Summernever Ends Festival viel aus der genannten Kritik gemacht und versucht sich von Jahr zu Jahr zu verbessern.
Ob wir mittlerweile zu verwöhnt sind? Vielleicht! Kann nicht mitreden, gehe erst seit 6 Jahren an Goas. Aber „gemotzt“ wurde in dieser Zeit schon immer. Wie ich im Partyreport zur Schelten-Party schon geschrieben habe – Kritik finde ich grundsätzlich gut – solange man aber auch sich selbst gegenüber kritisch sein kann und den Thread nicht einfach missbraucht um irgendwelche Frustrationen loszuwerden, für die der Veranstalter herzlich wenig kann. Schade finde ich auch, wenn nur das Negative erwähnt wird und in einem Ton... naja, no comment.
Kommentare à la "scheiss Party, scheiss Veranstalter, scheiss alles!!!" zeugen schon von einer sehr geringen Wertschätzung und da möchte ich nicht wissen, wie diese Personen sonst so durchs Leben gehen...
Re: händ so vell lüt so hochi aspröch a parties? oder send das…
Verfasst: Mo 28. Jun 2010, 17:27
von Mirowsky
ich bekomme in unregelmässigen abständen newsletter und die folgenden zeilen,
bekam ich letzten samstag.....wie passent zum thema!
vorweg... ich nehme keine stellung zu dem text,lest es mal durch und macht eure
gedanken dazu und mit lesen meine ich verstehen was man liest und nicht nur text aufsaugen!
ich hoffe auch,das ich mit der veröffentlichung kein urheber recht verletze !?
----------------------------------------------------------------------------------
Die eine Gruppe von Menschen erschafft etwas, sie produziert,
sie bringt Dinge in die Welt.
Das sind die kreativen Macher.
Und dann gibt es die anderen, die das kritisieren,
was andere produzieren und erschaffen.
Das sind die Kritiker.
Ja, ja, ich weiß. Das ist natürlich stark vereinfacht.................
Also... die kreativen Macher in unserer Gesellschaft erschaffen Werte.
Sie schreiben Bücher, komponieren Musik, sie bauen Unternehmen auf,
sie betreiben Blogs ......................
Oder im Kleinen stricken sie Socken für ihre Lieben, sie machen ihren Garten zu einem Ort der Freude
oder sie erzeugen durch ihre liebevolle Präsenz für ihre Familie einen Ort der Geborgenheit.............
Auf der anderen Seite haben wir die Kritiker. Das sind diejenigen, die die Werke der anderen bewerten,
kritisieren, manchmal loben aber meist zerpflücken, oft madig machen und klein reden.
Ja… was wären die kreativen Macher nur ohne die Kritiker?
Ähm… vielleicht glücklicher?
Kritiker kritisieren erstaunlich oft, ohne es selbst besser zu können.
Manchmal kann man sogar den Neid und die Mißgunst spüren und die Entäuschung über sich selbst,
weil der Kritiker es selbst nicht geschafft hat. Oder weil er nicht die Traute hatte,
sich mit dem eigenen Schaffen selbst aus dem Fenster zu lehnen.
Aber seien wir fair. Haben die Kritiker nicht auch oft Recht mit ihren Bewertungen?
Ohne Frage! Na klar haben sie das!
Denn, wenn wir Dinge erschaffen, dann ist nicht jeder Wurf ein kreatives Meisterwerk.
Meister werden meisterlich, indem sie sich von ihrer anfänglichen Mittelmäßigkeit nicht aufhalten lassen.
Und man kann an allem etwas finden, das nicht perfekt ist, wenn man nur lange genug sucht.
Genauso, wie man an allem etwas Gutes finden kann, wenn man sich die Mühe macht.
Oft ist ein Arbeitsergebnis, ein Werk oder eine Idee auch einfach Geschmackssache.
Was einer gut findet, ist für jemand anderen ganz fürchterlich. Und umgekehrt.
Und häufig werden Dinge kritisiert, weil sie nicht zu den eigenen egozentrischen Wünschen und Bedürfnisse passen.
Aber wenn ich als Fleischfan in ein Vegetarierkaufhaus gehe und mich dann aufrege,
was sagt das dann über meine Intelligenz aus?
Das Problem mit Kritik ist, dass sie oft Mut, Kraft und Energie bei den Schaffenden zerstört.
Jemand der anfängt, sich kreativ auszudrücken, der ist oft verletzlich und unsicher.
Hier kann eine kritische Bemerkung das Ende der Schaffenskraft bedeuten,
die vielleicht sonst nach einiger Zeit wunderbare Ergebnisse hervorgebracht hätte.
Gerade Anfänger in ihrem kreativen Schaffen zu bewerten, zu kritisieren und zu verurteilen,
das ist beinahe schon Körperverletzung. Da werden zarte Pflänzchen zertrampelt,
bevor sie die Chance hatten, groß und stark zu werden.
Kritik, auch wenn sie oft gut gemeint ist, richtet Schaden an. Sie entmutigt, sie zieht einem Kraft ab und sie säht Zweifel.
Kritik macht die Welt nicht besser. Sie macht die Welt schlechter.
Natürlich kann uns eine konstruktive, positive Kritik in unserem Schaffen wirklich manchmal weiterbringen.
Aber das gilt nach meiner Erfahrung in erster Linie für die Fortgeschrittenen, die Profis und die wirklichen Könner.
Ich muss erst einen gewissen Stand erreicht haben, damit ich Kritik einordnen und nutzen kann.
Und selbst dann kommt es auf die Form der Kritik an.
Ich schreibe diese Zeilen natürlich nicht nur, um mal ein bisschen Dampf abzulassen. Ich schreibe hier auch,
weil ich Sie dazu einladen will, öfter ein kreativer Macher und seltener ein Kritiker zu sein.
Denn es ist meine Überzeugung, dass die Welt dadurch ein bisschen besser wird.
Investieren Sie also bitte Ihre Lebenskraft darin, Dinge in die Welt zu bringen, die Ihr Leben und das Ihrer Mitmenschen bereichern.
Erschaffen Sie etwas, anstatt das zu bemosern, was andere tun.
Seien Sie eine kreative Kraft in dieser Welt, die Dinge hervorbringt, die andere erfreut, deren Leben bereichert oder die anderen weiterhilft.
Seien Sie ein kreativer Macher, denn dadurch machen Sie die Welt besser.
Herzliche Grüße an Sie,
Ralf Senftleben
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zur anmerkung:ich habe einige zeilen gelöscht,da ich finde es hatt weniger mit der problematik hier zu tun!
Re: händ so vell lüt so hochi aspröch a parties? oder send das…
Verfasst: Mo 28. Jun 2010, 17:48
von Josh
kritiker sind wie eunuche: sie wüsstet wie, chönds aber ned! =P
Re: händ so vell lüt so hochi aspröch a parties? oder send das…
Verfasst: Mi 14. Jul 2010, 13:46
von Anomalie
Mirowsky hat geschrieben:ich bekomme in unregelmässigen abständen newsletter und die folgenden zeilen,
bekam ich letzten samstag.....wie passent zum thema!
vorweg... ich nehme keine stellung zu dem text,lest es mal durch und macht eure
gedanken dazu und mit lesen meine ich verstehen was man liest und nicht nur text aufsaugen!
ich hoffe auch,das ich mit der veröffentlichung kein urheber recht verletze !?
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Die eine Gruppe von Menschen erschafft etwas, sie produziert,
sie bringt Dinge in die Welt.
Das sind die kreativen Macher.
Und dann gibt es die anderen, die das kritisieren,
was andere produzieren und erschaffen.
Das sind die Kritiker.
Ja, ja, ich weiß. Das ist natürlich stark vereinfacht.................
Also... die kreativen Macher in unserer Gesellschaft erschaffen Werte.
Sie schreiben Bücher, komponieren Musik, sie bauen Unternehmen auf,
sie betreiben Blogs ......................
Oder im Kleinen stricken sie Socken für ihre Lieben, sie machen ihren Garten zu einem Ort der Freude
oder sie erzeugen durch ihre liebevolle Präsenz für ihre Familie einen Ort der Geborgenheit.............
Auf der anderen Seite haben wir die Kritiker. Das sind diejenigen, die die Werke der anderen bewerten,
kritisieren, manchmal loben aber meist zerpflücken, oft madig machen und klein reden.
Ja… was wären die kreativen Macher nur ohne die Kritiker?
Ähm… vielleicht glücklicher?
Kritiker kritisieren erstaunlich oft, ohne es selbst besser zu können.
Manchmal kann man sogar den Neid und die Mißgunst spüren und die Entäuschung über sich selbst,
weil der Kritiker es selbst nicht geschafft hat. Oder weil er nicht die Traute hatte,
sich mit dem eigenen Schaffen selbst aus dem Fenster zu lehnen.
Aber seien wir fair. Haben die Kritiker nicht auch oft Recht mit ihren Bewertungen?
Ohne Frage! Na klar haben sie das!
Denn, wenn wir Dinge erschaffen, dann ist nicht jeder Wurf ein kreatives Meisterwerk.
Meister werden meisterlich, indem sie sich von ihrer anfänglichen Mittelmäßigkeit nicht aufhalten lassen.
Und man kann an allem etwas finden, das nicht perfekt ist, wenn man nur lange genug sucht.
Genauso, wie man an allem etwas Gutes finden kann, wenn man sich die Mühe macht.
Oft ist ein Arbeitsergebnis, ein Werk oder eine Idee auch einfach Geschmackssache.
Was einer gut findet, ist für jemand anderen ganz fürchterlich. Und umgekehrt.
Und häufig werden Dinge kritisiert, weil sie nicht zu den eigenen egozentrischen Wünschen und Bedürfnisse passen.
Aber wenn ich als Fleischfan in ein Vegetarierkaufhaus gehe und mich dann aufrege,
was sagt das dann über meine Intelligenz aus?
Das Problem mit Kritik ist, dass sie oft Mut, Kraft und Energie bei den Schaffenden zerstört.
Jemand der anfängt, sich kreativ auszudrücken, der ist oft verletzlich und unsicher.
Hier kann eine kritische Bemerkung das Ende der Schaffenskraft bedeuten,
die vielleicht sonst nach einiger Zeit wunderbare Ergebnisse hervorgebracht hätte.
Gerade Anfänger in ihrem kreativen Schaffen zu bewerten, zu kritisieren und zu verurteilen,
das ist beinahe schon Körperverletzung. Da werden zarte Pflänzchen zertrampelt,
bevor sie die Chance hatten, groß und stark zu werden.
Kritik, auch wenn sie oft gut gemeint ist, richtet Schaden an. Sie entmutigt, sie zieht einem Kraft ab und sie säht Zweifel.
Kritik macht die Welt nicht besser. Sie macht die Welt schlechter.
Natürlich kann uns eine konstruktive, positive Kritik in unserem Schaffen wirklich manchmal weiterbringen.
Aber das gilt nach meiner Erfahrung in erster Linie für die Fortgeschrittenen, die Profis und die wirklichen Könner.
Ich muss erst einen gewissen Stand erreicht haben, damit ich Kritik einordnen und nutzen kann.
Und selbst dann kommt es auf die Form der Kritik an.
Ich schreibe diese Zeilen natürlich nicht nur, um mal ein bisschen Dampf abzulassen. Ich schreibe hier auch,
weil ich Sie dazu einladen will, öfter ein kreativer Macher und seltener ein Kritiker zu sein.
Denn es ist meine Überzeugung, dass die Welt dadurch ein bisschen besser wird.
Investieren Sie also bitte Ihre Lebenskraft darin, Dinge in die Welt zu bringen, die Ihr Leben und das Ihrer Mitmenschen bereichern.
Erschaffen Sie etwas, anstatt das zu bemosern, was andere tun.
Seien Sie eine kreative Kraft in dieser Welt, die Dinge hervorbringt, die andere erfreut, deren Leben bereichert oder die anderen weiterhilft.
Seien Sie ein kreativer Macher, denn dadurch machen Sie die Welt besser.
Herzliche Grüße an Sie,
Ralf Senftleben
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zur anmerkung:ich habe einige zeilen gelöscht,da ich finde es hatt weniger mit der problematik hier zu tun!
