Schlecht Organisierte Parties
Verfasst: Mo 25. Jul 2005, 12:00
Das letzte Wochenede hat mir den Kick gegeben hier mal über das Thema zu diskutieren.
Ihr habt sicher auch festgestellt, dass es immer wie mehr Leute gibt die Parties organisieren. Dagegen habe ich absolut nichts. Nur habe ich etwas gegen organisatoren die parties schlecht organisieren umd somit den Behörden (bzw. die polizei/Gemeinde die dann durch irgendwelche gründe einschreiten muss) oder auch Spaziergägner, Wanderer, etc einen schlechten Eindruck von solchen Events hinterlassen.
Das macht es schwieriger für Organistaoren, die sich Ihrer Pflicht als Event-Organisator bewusst sind und alles geben für eine reibungslose party (Kontakt mit Behörden, erfüllung der auflagen, abfallentsorgung und und und).
In etlichen Gemeinden, man kann vielleicht sogar schon vom Kantonen reden, ist es unmöglich open-air parties zu veranstalten, weil durch schlechte Organisation und/oder durchs Übertreiben mit der party selbst die chancen verspielt wurden. Leider wird dies immer öfters der Fall.
Paradebeispiel letztes Wochenende Geometrix 3. Von Stärneschii bin ich mir schlecht organisierte parties gewohnt obwohl diese eigentlich einige Jahre an Partyerfahrung haben sollten. Habe aber gedacht, dass sie auch endlich einen annehmbaren Level an Professionalität, der Grösse entsprechend erreicht haben. Die Party in Oberbuchsiten (Thirsty for Live, 27.5.05) war nämlich erstklassig!! Doch die Organisation an der Geometrix war lausig, obwohl ich denke dass 3 Organisation zu viel fähig wären. Wahrscheinlcih fehlte es einfach an der kommunikation. Viele banale Sachen wurden vernachlässigt, bzw niemand kümmerte sich darum. Ich bekam dort den anschein, niemand war für nichts zuständig.
So fing es schon an das ich und mein kollege Romanius am Eingang Eintritt bezahlen mussten (wir waren als DJs gebucht). Viele banalitäten häuften sich, und es wurde unter eingien Gästen sowie unter vielen Mitwirkenden des Anlasses diskutiert und geflucht. All diese Aufzuzählen
ist sinnlos, die Organisation ist sich sicher vieles bewusst was man besser hätte machen können.
Was ich aber scharf kritisieren muss ist das Abfallproblem, bzw sorge zur Umwelt!!
Der Platz ist auf einer Alpweide auf 1800m gelegen. Natur pur. Aber.... 1. Ich habe nirgendwo Abfalleimer gesehen. Auf dem ganzen Platz hatte es hier und da mal einen Kehrichtsack aufgehängt. Schwarz und unsichtbar in der nacht. Deswegen häufte sich der Kehricht auf der schönen Kuhweide.. Sauerei verdammt! absolute sauerei!! Das wichtigste an einem solchen event ist doch, dass der Platz sauber bleibt! Punkt 2: Man konnte zelten wo man wollte, der Camping-Platz war nicht eingegrenzt! Ein fataler Fehler. Überall wo campiert wurde hat es mit Bestimmtheit auch Abfall! Die Weide bis aufs letzte Zigarettenstummelchen abzusuchen ist unmöglich oder würde wochen dauern! Für mich als Partyorganistator ist das wichtigste, das Abfallproblem und den Platz wieder so sauber zu verlassen wie vorher. Klar müssen sich auch die Besucher am "Riemen nehmen" und den Abfall in die bereitgestellten.. hmm... ja eben... wen es eimer gehabt hätte... Aber auch an anderen Parties sieht man oft wie respektlos sich Partybesucher gegenüber der Natur verhalten
Leider habe ich letztes Wochenende auch Helfer und Organisatoren gesehen die Abfall und Zigarettenstummel auf den Boden geschmissen haben. Diesen schönen Platz mit sowenig Sorgfalt zu behandeln... das geht doch nicht!!
Ein weiterer Punkt den ich als sehr kritisch betrachte ist der Generatorstandort des unteren Floors. Nicht nur weil er Praktisch auf dem Dancefloor stand, nein, weil er unmittelbar neben einem Gewässer, vieleicht sogar einer Quelle stand.
Das dieser Generatorstandort von den Behörden abgenommen wurde scheint mir sehr fragwürdig, wobei ich mir dann weitere Fragen stellen muss. Gab es da ein konzept? War das Konzept Ehrlich? Hielt man sich an das Konzept?
Ich möchte mit meinem Beitrag hier nicht einfach Organisatoren kritisieren oder schlecht machen. Ich möchte an alle Organisatoren apellieren, bei grossen sowie auch kleinen Events sich die Mühe zu geben und den Event organisiert und durchdacht durchzuführen. Für Parties ab 300 Leute sollten man den Behörden schon ein durchdachtes Gesamtkonzept vorweisen können. Man muss schon viele Sachen beachten und berücksichtigen um einen Event reibungslos durchzuführen. Aber die Zeit sollte man sich als Organisator unbedingt nehmen.
Man kann nicht einfach in den Wald gehen, ein Soundsytem und eine Bar aufstellen, min200 Leute erwarten und dann noch die böse Polizei verfluchen, die die Party aus irgendeinem Grund abbricht.
Ich möchte weiter für mehr Organisation und professionellere Planung im Rahmen der Legalität appelieren. Den Partygästen zuliebe und auch den Behörden gegenüber, die vielleicht dann auch den Platz für einen weiteren Event zur Verfügung stellen könnten und em die klischeehaften Vorurteile ab zu bauen. Das Klischee mit den "Goa-Parties", wie sie so schön vom Volksmund genannt werden
, ist im moment leider schon zuuu negativ.
Man beachte die -->Beiden<-- Artikel im 20min vom 18.7.
http://www.20min.ch/tools/suchen/story/11638859
(2. Artikel von Party in Elm, nicht online verfügbar)
Desweiteren finden öfters grössere Kontrollen nach Parties statt (zb: ganzer Shuttlebus von Polizei durchfilzt während Geometrix 3)
greetz psylope
Ihr habt sicher auch festgestellt, dass es immer wie mehr Leute gibt die Parties organisieren. Dagegen habe ich absolut nichts. Nur habe ich etwas gegen organisatoren die parties schlecht organisieren umd somit den Behörden (bzw. die polizei/Gemeinde die dann durch irgendwelche gründe einschreiten muss) oder auch Spaziergägner, Wanderer, etc einen schlechten Eindruck von solchen Events hinterlassen.
Das macht es schwieriger für Organistaoren, die sich Ihrer Pflicht als Event-Organisator bewusst sind und alles geben für eine reibungslose party (Kontakt mit Behörden, erfüllung der auflagen, abfallentsorgung und und und).
In etlichen Gemeinden, man kann vielleicht sogar schon vom Kantonen reden, ist es unmöglich open-air parties zu veranstalten, weil durch schlechte Organisation und/oder durchs Übertreiben mit der party selbst die chancen verspielt wurden. Leider wird dies immer öfters der Fall.
Paradebeispiel letztes Wochenende Geometrix 3. Von Stärneschii bin ich mir schlecht organisierte parties gewohnt obwohl diese eigentlich einige Jahre an Partyerfahrung haben sollten. Habe aber gedacht, dass sie auch endlich einen annehmbaren Level an Professionalität, der Grösse entsprechend erreicht haben. Die Party in Oberbuchsiten (Thirsty for Live, 27.5.05) war nämlich erstklassig!! Doch die Organisation an der Geometrix war lausig, obwohl ich denke dass 3 Organisation zu viel fähig wären. Wahrscheinlcih fehlte es einfach an der kommunikation. Viele banale Sachen wurden vernachlässigt, bzw niemand kümmerte sich darum. Ich bekam dort den anschein, niemand war für nichts zuständig.
So fing es schon an das ich und mein kollege Romanius am Eingang Eintritt bezahlen mussten (wir waren als DJs gebucht). Viele banalitäten häuften sich, und es wurde unter eingien Gästen sowie unter vielen Mitwirkenden des Anlasses diskutiert und geflucht. All diese Aufzuzählen
ist sinnlos, die Organisation ist sich sicher vieles bewusst was man besser hätte machen können.
Was ich aber scharf kritisieren muss ist das Abfallproblem, bzw sorge zur Umwelt!!
Ein weiterer Punkt den ich als sehr kritisch betrachte ist der Generatorstandort des unteren Floors. Nicht nur weil er Praktisch auf dem Dancefloor stand, nein, weil er unmittelbar neben einem Gewässer, vieleicht sogar einer Quelle stand.
Ich möchte mit meinem Beitrag hier nicht einfach Organisatoren kritisieren oder schlecht machen. Ich möchte an alle Organisatoren apellieren, bei grossen sowie auch kleinen Events sich die Mühe zu geben und den Event organisiert und durchdacht durchzuführen. Für Parties ab 300 Leute sollten man den Behörden schon ein durchdachtes Gesamtkonzept vorweisen können. Man muss schon viele Sachen beachten und berücksichtigen um einen Event reibungslos durchzuführen. Aber die Zeit sollte man sich als Organisator unbedingt nehmen.
Man kann nicht einfach in den Wald gehen, ein Soundsytem und eine Bar aufstellen, min200 Leute erwarten und dann noch die böse Polizei verfluchen, die die Party aus irgendeinem Grund abbricht.
Ich möchte weiter für mehr Organisation und professionellere Planung im Rahmen der Legalität appelieren. Den Partygästen zuliebe und auch den Behörden gegenüber, die vielleicht dann auch den Platz für einen weiteren Event zur Verfügung stellen könnten und em die klischeehaften Vorurteile ab zu bauen. Das Klischee mit den "Goa-Parties", wie sie so schön vom Volksmund genannt werden
Man beachte die -->Beiden<-- Artikel im 20min vom 18.7.
http://www.20min.ch/tools/suchen/story/11638859
(2. Artikel von Party in Elm, nicht online verfügbar)
Desweiteren finden öfters grössere Kontrollen nach Parties statt (zb: ganzer Shuttlebus von Polizei durchfilzt während Geometrix 3)
greetz psylope