Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Hier kannst Du allg. Fragen stellen.
Hölderlin
Beiträge: 35
Registriert: Mi 4. Okt 2006, 15:54
Wohnort: Umgebung Thun

Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Hölderlin »

Amen, Herr Pfarrer
Capablanca

Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Capablanca »

Taiph00n hat geschrieben:Hier noch ein paar Paragrafe aus S. Hahnemans Organon der Heilkunst: „ §9: Im gesunden Zustande es Menschen waltet die geistartige, als Dynamis den materiellen Körper (Organism) belebende Lebenskraft (Autocratie) unumschränkt und hält alle seine Theile in bewundernswürdig harmonischem Lebensgange in Gefühlen und Thätigkeiten, so dass nser inwohnende, vernünftige Geist sich dieses lebendigen, gesunden Werkzeugs frei zu dem höhern Zwecke unsers Daseins bedienen kann.
Genau das gefällt mir nicht an solcher Literatur. Da spricht jemand, als ob er die Erleuchtung erfahren hätte, jemand der meint, zu wissen, dabei genaugenommen nur phantasiert. In dem obigen Zitat stecken viele Behauptungen. Mag sein, dass die eine oder andere früher oder später halbwegs begründet wird, aber ein gesunder Menschenverstand erkennt darin schon bei ersten Lesen Dinge, die sich nicht beweisen lassen. Daher hat das für mich schon einen esoterischen Charakter. Das braucht aber die Homöopathie nicht. Es schadet ihr meiner Meinung nach sogar.
Taiph00n hat geschrieben: Gibt es eventuell noch einen Begriff für den agierenden Bewusstseinsanteil? Wie ich aus dem Wiki verstehe, handelt es sich bei der Qualia lediglich um den empfindenden Teil ...
Qualia beinhaltet das subjektive Erleben. Das streckt sich über bloße Empfindungen hinaus, kann aber anhand dieser am leichtesten erklären werden. Wenn man schon behauptet, die Wissenschaft könne den Geist nicht erklären, dann wird i.d.R. auf die nicht Erklärbarkeit der Qualia referenziert. Für alles andere lassen sich zunehmend neuronale Korrelate finden. Beispielsweise lassen sich Zustände des Geistes künstlich erzeugen.
Taiph00n hat geschrieben:Umgekehrt, ist die Naturwissenschaftliche Weltbetrachtung seitens der geistigen von jedem Aspekt her angreifbar, da letztere Naturwissenschaftlich unantastbar ist, was aber nicht bedeutet, dass die Naturwissenschaft die Erklärungen welches dem Standpunkt entstammen, das Geist alles ist, auf ihre (NW) Art und Weise verstehen wird/kann.
Jap. Und diese Aussage finde ich esoterisch. Heißt so viel wie: ich kann alles behaupten, was nicht naturwissenschaftlich widerlegbar ist. Dir sollte klar sein, dass ich auf dieser Ebene nicht diskutieren werde, dazu ist mir die Zeit zu schade. Ich sehe jeden Abend ein fliegendes Spagettimonster *g*
Taiph00n hat geschrieben:Dies schliesst aber die Möglichkeit, dass das Argument, alles seie Geist, nicht aus, nur weil die naturwissenschaftliche Methodik dessen Argumentationsweise nicht zu verstehen vermag.
Ich glaube nicht, dass du oder sonst jemand in der Lage ist, etwas zu sehen, was bisher nicht in irgendeiner Wissenschaft (inkl. Philosophie) in Betracht gezogen und für möglich gehalten oder zumindest angedacht wurde. Davon bin fest überzeugt. Ich bin ebenso davon überzeugt, dass du nicht genau beurteilen kannst, was die Wissenschaft/Philosophie in der Lage ist, zu verstehen. Deine Meinung über die Naturwissenschaft ist teilweise sehr abwertig und entzieht sich manchmal aller Objektivität.

Taiph00n hat geschrieben:Sie kategorisiert, vergleicht und beschreibt, was zwangsläufigerweise zu einer Wertung führt.
Ich finde das nicht schlimm. Wertungen sind allgegenwärtig. :-)
Bei dir habe ich auch das Gefühl, dass du wertest. Du wertest die Wissenschaft nahezu in jedem Satz. Allein schon der Begriff "Schulmedizin" ist abwertig =D>
Und schau das obige Zitat von Hahnemans an: ist voller Wertungen :-)
Taiph00n hat geschrieben:Wenn Geist alles ist, denn ist Geist immer gleich.
Bist du sicher. Findest du diesen Schluss logisch? Warum?
Taiph00n hat geschrieben:Die interessante Frage für mich ist, wie kann man dem Menschen in Erfahrung bringen, dass er allem gleichwertig ist, da er im Grunde genommen alles ist, obwohl er sich als etwas unabhängiges, spezielles fühlen möchte.
Ah da haben wir es wieder. Die Frage ist, wie kann ich dem Rest der Menschheit beweisen, dass das Spagettimonster die Welt erschuf, wenn es kein anderer außer mir warhnimmt :-k
Taiph00n hat geschrieben:Meiner momentanen Ansicht nach, ist der Mensch eine der anderen, geistigen Ausdrucksform unabhängige Ausdrucksform, jedoch im Kerne sind alle geistigen Ausdrucksformen gleich, da Geist immer ein und dasselbe ist.
Danke. Es ist schön zu lesen, dass du dies alles als eine Ansicht betrachtest. Die Wissenschaft unterliegt Naturgesetzen und der Logik. Dort, d.h. innerhalb von wissenschaftlichen Systemen, ist oft kein Platz für Ansichten. Dort gibt es Nachweise oder Widerlegungen von Aussagen. Das, was man weder beweisen noch widerlegen kann, ist dann eben Ansichtssache, bis ein Beweis oder Widerlegung gefunden wird.
Taiph00n hat geschrieben:Wir Menschen sind speziell in dem Sinne, dass wir uns als unabhängige geistige Ausdrucksform erleben können und es geschafft haben, uns vollends auf diese zu fixieren, wobei wir der Erfahrung der Gleichwertigkeit uns entziehen können (wir erleben es nicht, aber wir könnten es uns beibringen, wie wir es erlebbar machen können). Meiner Vorstellung nach, müssen wir es nun hinkriegen, dass wir als unabhängige Ausdrucksform uns der Gleichwertigkeit bewusst werden (diese also erleben) und dies als Basis der Erschaffung einer neuen Art des Menschenseins gebrauchen, wobei wir uns auf die perfektionierte Fähigkeit des Erlebens des seins als unabhängiges Leben zur Erstellung dieser neuen Art des Menschenseins zunutze machen.
Diese philosophische Haltung kann ich durchaus akzeptieren. Sie ist sehr alt und war mir vor dieser Diskussion durchaus bekannt. Aber Haltungen dieser Art gibt es wie Sand am Meer. Und ich sehe alle als mehr oder weniger gleichwertig an, obwohl sie sich teilweise stark widersprechen. Es handelt sich dabei m.E. um nicht beweisbare Ansichten. Ich bin nicht der Meinung, dass wir unsere Individualität auflösen können, d.h. in deinen Worten als unabhängige Wesen in einer Gleichwertigkeit existieren können. Ich bin der Meinung die Individualität bedingt Existenz und Bewusstsein von Welt.
Taiph00n hat geschrieben:Dann sind Krebszellen unsterblich? Demzufolgen kann man sie ja dann auch nicht töten ...
Sie sterben nicht freiwillig. Das ist etwas anderes, als sie nicht töten zu können.

Taiph00n hat geschrieben:Soviel ich weiss, bedarf es des Körpers zur Erschaffung von Krebszellen
Es Bedarf lediglich Blut also Zellen überhaupt um Krebszellen zu erschaffen. Das geht sowohl in einem menschlichen Körper als auch außerhalb (Molekularbiologie). Es lässt sich sogar die Wirkungsweise des Imunsystems im Reagenzglas untersuchen, was sich dann mit einer gewissen Genauigkeit gleich der Wirkungsweise im Körper verhält.
Taiph00n hat geschrieben:Interessanterweise hast du mir aber bestätigt, dass man Krebszellen nicht aus dem nichts erschaffen kann, es gebraucht immer einer „Vorzelle“.
Es bedarf die erste "defekte" Zelle. Ja. Aber damit eine Defekt wird, reichen nachweislich lediglich äußere Einflüsse aus (z.B. Strahlung, Vererbung etc.). Etwas also was sich der Wikungsweise des Bewusstseins des Erkrankten völlig entzieht. Und das trifft auf eine ganze Menge nicht psychosomatischer Krankheiten zu. Es ist vergleichbar mit einem schweren körperlichem Schaden, wie wenn dir jemand das Bein wegschießt.

Zu den Anhängern von: "Alles hat seinen Ursprung in der Psyche"
Darauf kann ich nur sagen, dass es auf die Auslegung kommt. Wenn ich von der Psyche als Hauptursache von allem ausgehe, hat sicherlich die Psyche auch die Ursache für alle Krankheiten. Aber das ist eine sehr schwammige Betrachtung finde ich, die, wenn sie von der Medizin praktiziert würde, zur Folge hätte, dass viele Menschen, die geheilt wurden, qualvoll gestorben wären.

Wenn beispielsweise verunreinigte Zähne, die Karies verursachen, zu Schmerzen führen, sind eben diese 2 Faktoren als Ursachen für den Schmerz zu sehen. Hier zu sagen, dass die Ursache in der Psyche ist, dass ich diese Schmerzen gar nicht hätte, wenn ich mich anders verhalten hätte, trifft zwar zu, entzieht sich aber für mich dem Kontext einer sinnvollen Argumentation. Denn so kann ich sogar noch weiter zurückgehen und fragen, was ist die Ursache für die Psyche überhaupt und von euch verlangen, weitere Ebenen hinter der Psyche zu erkennen. Aber macht das Sinn? Irgendwo muss man eine Grenze setzen, finde ich.

Diese Diskussion macht mir übrigens überhaupt kein Spaß. Ich antworte lediglich aus Respekt zu meinen Gesprächspartnern und hoffe, dass sie bald vorbei ist. Die Standpunkte die wir haben, sind unangreifbar :-)
Fallen Angel 2

Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Wenn beispielsweise verunreinigte Zähne, die Karies verursachen, zu Schmerzen führen, sind eben diese 2 Faktoren als Ursachen für den Schmerz zu sehen. Hier zu sagen, dass die Ursache in der Psyche ist, dass ich diese Schmerzen gar nicht hätte, wenn ich mich anders verhalten hätte, trifft zwar zu, entzieht sich aber für mich dem Kontext einer sinnvollen Argumentation. Denn so kann ich sogar noch weiter zurückgehen und fragen, was ist die Ursache für die Psyche überhaupt und von euch verlangen, weitere Ebenen hinter der Psyche zu erkennen. Aber macht das Sinn? Irgendwo muss man eine Grenze setzen, finde ich.
Ich finde schon, dass es Sinn macht, bin aber auch der Ansicht, dass man - wenn es soweit ist, dass man Karies hat, dieses mittels Schulmedizin heilen sollte (sprich Zahnarzt). Warum sollten wir - wie es die Wissenschaft stets tut - einfach stehen bleiben nur weil wir eine Lösung für Karies gefunden haben? Es wäre wissenschaftlicher WEITER zu forschen um herauszufinden, ob es nicht eben doch einen Ursprung in der Psyche gibt, und diese soweit zu erforschen, dass man mit Hand und Fuss ähnlich den Gesetzen der Physik diesem Ursprung auf die Spur kommt. Was wäre so schlimm daran einen solchen Zusammenhang zu finden? Wovor hat die Wissenschaft solche Angst?
Fallen Angel 2

Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Und Capa es geht meines Erachtens in dieser Diskussion keineswegs um Angriffe, und wir haben glaube ich alle den höchsten Respekt vor den Ansichten der anderen. Durch Deine, Taiphoons, Amanitas und Pirañas Beiträge habe ich zu diesem Thema Einsichten bekommen die mir vorher verborgen waren. Das ist meines erachtens ja auch der Sinn und Zweck von solchen Diskussionen und drum ist es gut, wenn diese getätigt werden.
Capablanca

Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Capablanca »

Fallen Angel 2 hat geschrieben:Was wäre so schlimm daran einen solchen Zusammenhang zu finden?
Nichts. Wenn mann ihn finden würde, wäre er auch wissenschaftlich.
Fallen Angel 2 hat geschrieben:Wovor hat die Wissenschaft solche Angst?
Sie hat keine Angst. Du personifizierst etwas nicht Personfizierbares und zeigst damit, dass du eine falsche Vorstellung von Wissenschaft hast. Wissenschaft ist keine Person, sondern ein Streben nach Wahrheit.

Ich werde mich nun bemühen, mich aus diese Diskussion rauszuhalten. Einfach nur deshalb, weil sie mich müde macht :-(
Benutzeravatar
Taiph00n
Gold Member
Gold Member
Beiträge: 222
Registriert: Mi 5. Dez 2007, 15:15

Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Taiph00n »

@FA2
Die klassische Medizin hat hier viele Dinge herausgefunden. Die traditionelle Medizin (Akupunktur) ebenfalls, worauf sich Millionen von Menschen abstützen, weil es halt einfach hilft (das Symptom zu bekämpfen). Die alternative Medizin nimmt einen anderen, neuen Anlauf und versucht den menschlichen Organismus als ganzes inklusive Umfeld etc. zu erschlüsseln und darauf zu reagieren. Was sicherlich der richtige und hilfreichere Ansatz ist, als eine Art von Massenabfertigung. ABER, nur weil die alternative Medizin besser ist, heisst das doch nicht, dass die Schulmedizin sinnlos oder völlig verkehrt ist. Sie hat ihre Berechtigung, genau wie Akupunktur. (Mir hat übrigens ein TCM-Schulmediziner mittels Akupunktur ein Rückenleiden weggenommen, und ich muss sagen, ich bin wirklich froh drum, und sehe absolut keinen Sinn dahinter diesen Schmerz weiter mit mir rumzutragen, weder spirituell noch sonstwie).
„§1: Des Arztes höchster und einziger Beruf ist, kranke Menschen gesund zu machen, was man Heilen nennt.
§2: Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit, oder Hebung und Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange auf dem kürzesten, zuverlässigsten, unnachtheiligsten Wege, nach deutlich einzusehenden Gründen.
§3: Sieht der Arzt deutlich ein, was an Krankheiten da ist, was an jedem einzelnen Krankheitsfalle insbesondere zu heilen ist (Krankheits-Erkenntnis, Indication), sieht er deutlich ein, was an Arzneien, das ist, an jeder Arznei insbesondere, das Heilende ist (Kenntnis der Arzneikräfte), und weiss er nach deutlichen Gründen das Heilende der Arzneien dem, was er an dem Kranken unbezweifelt Krankhaftes erkannt hat, so anzupassen, das Genesung erfolgen muss, anzupassen wohl in Hinsicht der Angemessenheit der für den Fall nach ihrer Wirkungsart geeignetsten Arznei (Wahl des Heilmittels, Indicat), als auch in Hinsicht der genau erforderlichen Zubereitung und Menge derselben (rechte Gabe) und der gehörigen Wiederholungszeit der Gabe: - kennt er endlich die Hindernisse der Genesung und in jedem Falle und weiss sie hinwegzuräumen, damit die Herstellung von Dauer sei: so versteht er zweckmässig und gründlich zu handeln und ist ein ächter Heilkünstler.
§4: Er ist zugleich ein Gesundheits-Erhalter, wenn er die Gesundheit störenden und Krankheit erzeugenden und unterhaltenden Dinge kenn und sie von den gesunden Menschen zu entfernen weiss.“ – Samuel Hahnemann, Organon der Heilkunst  (irgendwie passen für mich diese 4 Paragraphen hier hin)
Mir geht es darum nicht die Alternativ-Medizin als besser gegenüber der Schulmedizin zu bewerten. Es haben beide ihre Berechtigung. Ich möchte lediglich, dass sie sich nähern und eine Symbiose eingehen.
Was das mit dem impfen angeht so habe ich mich undeutlich ausgedrückt. Was ich meine ist: Wenn ich mich nicht impfe so richte ich mein Bewusstsein eher darauf aus "oh oh ich habe mich nicht geimpft" (oder auch das unterbewusstsein) und bekomme DRUM die Krankheit eher. Wenn ich hingegen geimpft bin, WEISS ich dass ich etwas vorbeugendes gemacht habe, und bin daher weniger anfällig für diese Krankheit. Dass bzw. ob ich dann für anderes anfälliger werde, böh, weiss ich nicht, ist mir aber auch egal, denn anderes ist dort wo ich hingehe womöglich kein Problem. (wenn ich nie in den Wald ginge, bräuchte ich mich nicht gegen Zecken zu impfen, auch wenn ich gehe, muss ich das nicht solange ich nicht die ganze Zeit angst davor habe, ich könnte demnächst im Spital landen, wenn ich eine Zecke treffe - wenn ich aber diese Angst habe in meinem Bewusst- oder Unterbewusstsein so ist es ratsam diese Angst zu bekämpfen, entweder mit spirituellem Wachstum oder einer Impfung. Das Resultat ist das gleiche: die Angst zu vermindern, etwas übles geschehe). Hinzu kommt natürlich wenn ich angst davor habe, dass ich nach der Impfung krank werde, wegen der Impfung, dass die Impfung in diesem Fall vermutlich nicht so empfehlenswert ist.
Ich meine zu behaupten, dass nur weil man nicht geimpft ist, heisst das nicht unbedingt, dass man automatisch sein Bewusstsein auf Krankheit richtet aufgrund fehlender Impfung, sondern eher, weil man uns Versucht auf diese Annahme hin zu konditionieren. Demgegenüber steht auch die Möglichkeit, dass die Impfung dich gar nicht schützt , du genau gleich anfällig bist wie bis anhin und durch deinen blinden Glauben (wieder eine Konditionierung) in die Schutzwirkung der Impfung lediglich deine Empfindsamkeit gegenüber den subtileren Symptome (da die Krankheit in unterbewussten (unbewussten) Schichten deiner Psyche gedrückt wurde) gesenkt wird, wobei diese aber umso mehr schaden anrichten kann, da du diese nicht mehr so leicht erkennst, wenn es zu einem Ausbruch käme. Hinzu kommt noch, dass es sein könnte, dass gerade durch die Impfung, du bestimmten Typen von Erkrankungen gegenüber sensibilisert wirst, welcher du ohne Impfung nie Empfänglichkeit dafür entwicelt hättest. Dass Angst vor der Impfung zu Komplikationen nach einer solchen führen könnte, ist definitiv nicht auszuschliessen.
Be. Soul. Body. Heart. Mind. Potential. Consciousness.
Benutzeravatar
Taiph00n
Gold Member
Gold Member
Beiträge: 222
Registriert: Mi 5. Dez 2007, 15:15

Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Taiph00n »

@ Capablanca und alle
Ganz davon zu schweigen, dass es in der heutigen Medizin und den Apotheken eine ganze Menge gibt, was auf natürlicher Basis beruht. Die Medizin ist schon längst aufgewacht.
Das kann ich definitv bestätigen. Bei vielen Medizin-Kundigen findet ein momentaner Wandel der Paradigmen statt.
Be. Soul. Body. Heart. Mind. Potential. Consciousness.
Fallen Angel 2

Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Ich meine zu behaupten, dass nur weil man nicht geimpft ist, heisst das nicht unbedingt, dass man automatisch sein Bewusstsein auf Krankheit richtet aufgrund fehlender Impfung, sondern eher, weil man uns Versucht auf diese Annahme hin zu konditionieren.
Bei diesem Abschnitt bin ich geneigt Dir zuzustimmen, ich habe zuvor die falschen Schlussfolgerungen gezogen. Nur weil man sich nicht impft, heisst das ja nicht, dass man sich dann automatisch Sorgen macht. Im Gegenteil sind gerade jene, die sich ausgiebig damit beschäftigt haben, und sozusagen vollends bewusst sich gegen eine Impfung entscheiden, vermutlich geradewegs diejenigen, die - dank dieser bewussten Ausrichtung auf "ich brauch das nicht" - ziemlich gut gegen die jeweilige Krankheit geschützt.
Das einzige Aber wo ich da anfügen würde, ist dass die Mehrheit der Menschheit nicht unbedingt so bewusst ist. Die angesprochene Konditionierung funktioniert zudem bei den meisten Leuten ziemlich gut. Hinzu kommt, dass nicht jeder Mensch gleich fest in sich selbst verankert ist, dass er tatsächlich derart bewusst eine Entscheidung gegen eine Impfung trifft. Ich glaube es steht irgendwo auf Seite 2 schon: Jene, die sich nicht impfen lassen, weil ihre Kollegin gefunden hat, das sei doof, die jedoch innerlich daran zweifeln, ob es das richtige war, sind vom Bewusstseinszustand her, schon wieder eher anfällig dafür, anschliessend die Krankheit zu bekommen. (Konträr also zu jenen, die sich bewusst für oder bewusst gegen eine Impfung entschiede haben.)
Da die Volksmedizin (also Gesellschaft etc) nicht davon ausgehen kann, dass jeder Mensch ein bewusstes Leben lebt, und sich mit allen Aspekten auseinandersetzt, und dann auch noch die Stärke besitzt, getroffene Entscheidungen bewusst zu unterstützen und davon überzeugt zu sein, bietet sie mittels Impfungen einen Ausweg an, um nicht eine Gesellschaft zu bekommen, in der jeder ständig krank wird.
Würden alle vollends bewusst leben, bräuchte es vielleicht keine Impfungen - aber derart bewusst, leben nicht alle.

Ob das stimmt oder nicht, weiss ich natürlich auch nicht, aber es ist so meine Überlegung zu dem ganzen.

Ob allerdings wirklich eine Impfung dazu führt, dass sich das Krankheitsbild ins Unterbewusste verlagert, da bin ich doch eher skeptisch. Wie würde sich denn eine unterbewusste Maser-Erkrankung äussern? Und warum sollte ich mich nicht gegen eine Krankheit wehren, wenn es ja eine Möglichkeit gibt, also anders gesagt, was bringt es, eine Krankheit zu haben?

Bezüglich der Sensibilisierung für andere Krankheiten durch eine Impfung. Hier hast Du sicherlich einen interessanten Punkt aufgeworfen, der näher erforscht werden sollte. Interessant ist, dass in den westlichen Impf-Ländern Multiple Sklerose SEHR viel häufiger verbreitet ist (nun ja gem. Wikipedia aber hey), als in den Drittweltländern, wo Impfungen im grossen Stil eher selten sind. Gibt es hier einen Zusammenhang? Oder kommt MS von anderen Faktoren (Natels, Elektrosmog, whatever). Es wäre ratsam und im Sinne von jedem Menschen, egal ob er sich für oder gegen Impfen entscheidet, diese Frage zweifelsfrei zu klären. Leider höre ich bereits wieder die 23 und "Verschwörungstheoretiker" wenn man nur schon diese Frage stellt. Das ist schade und peinlich für die Wissenschaft. Forschung wäre hier viel eher angesagt, als das übliche "ach das cha gar nöd sii" O:)
Dass Angst vor der Impfung zu Komplikationen nach einer solchen führen könnte, ist definitiv nicht auszuschliessen.
Juhu, endlich mal einer Meinung ;) :-D
Benutzeravatar
Taiph00n
Gold Member
Gold Member
Beiträge: 222
Registriert: Mi 5. Dez 2007, 15:15

Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Taiph00n »

@Piraña


ich kann euch beipiele gegenüberstellen, die mich in verschiedenen situationen beschreiben.

früher: ups - eine zecke hat sich an mir festgebissen. es muss ein paar stunden her sein, denn ich bin seit längerem zu hause. sah ich da nicht etwas im fernsehen, das beängstigend war? so mit boreli-irgendwas und irgendeiner abkürzung? (so langsam bin ich unsicher). haben die nicht einen gezeigt, der nie wieder der alte sein wird? (die angst nimmt für kurze zeit überhand, ich fühle mich hilflos ausgesetzt, jederzeit verwundbar). soll ich zum arzt? ich "muss" zum arzt! scheisse, wieso immer ich?


noch in diesem frühjahr: an einem wunderschönen sonntag suchte mein ich den weg in die natur. dazu wählte es eine route, die nicht alltäglich ist, und vor allem wo sich sehr selten ein mensch verirrt. innert ein paar stunden hatte ich einige der süssen krabbler an der angel ( ), die ich jedoch entweder schon beim krabbeln, oder spätestens beim beissen spürte. ich nahm sie behutsam weg, aber habe sie nicht wie früher zwischen den fingernägeln verquetscht, sondern liess sie wieder laufen (hab sie im laub ausgesetzt). dies war vielleicht nur möglich, weil sie sich noch nicht richtig festgebissen hatten. vielleicht bin ich hypersensibler als ihr, und spüre jede nochso kleine vergiftung schnell. hab bei acht aufgehört zu zählen, und nach einer kurzen rast (da sass ich einfach mal hin, und fühlte mich...wie ein teil des waldes), kamen noch einige hinzu - die jedoch keine chance hatten, weil ich vorgewarnt war.


ich hatte an keiner einzigen stelle eine entzündung aufzuweisen, und - ihr könnt denken, was ihr wollt (das macht ihr hoffentlich sowieso :P ), aber mit der alten, ängstlichen einstellung wäre ich mindestens von meiner einstullung krank gewesen. und dies hätte mich nicht resistenter gemacht. im gegenteil. es hätte womöglich tür und tor geöffnet für sowohl bore-dingsbums und für FSMNMSNCTRLDELWWWBMW - oder wie das heisst. wenn man die ganze zeit denkt, man wird in hundescheisse treten, dann wird man das vielleicht nicht die ganze zeit tun, aber bestimmt öfter, als wenn man das nie denkt.
Was ist mit denen, welche nie von Zecken gebissen werden? (bin 1x in meinem Leben bis jetzt von Zecken gebissen worden) Selten aber denke auch ich: „Oh, es hat hier Zecken, musst dich ein bisschen in Acht nehmen“. Trotzdem beissen die Viecher mich nie. Anders dagegen mit den Mücken, die beissen mich wie wild. Irgend einen psycho-materiellen Grund muss es deswegen geben. Ich finde es super, dass du ein solch aufmerksamen Geist besitzt, dass du die Zecken bemerkst, bevor sie anbeissen. Jedoch, könnte es sein, dass du durch psycho-materiellen Handlungen, wie z.Bsp. gesunde Ernährung und die richtige Haltung dazu, etc. Dein geistig-körperliches Milieu so weit verbessern könntest, dass dich, wie bei mir und anderen, gar keine Zecken bzw. Mücken beissen würden (sie würden sich nicht mal auf deinen Körper absetzen)? Diese Theorie ist mir am Wochende durch den Kopf ... werde dies für mich sicer in Zukunft erproben.

Übrigens, ein interessantes philosophisches Werk bezüglich der Homöopathie stellt Herbert Fritsche’s – Die Erhöhung der Schlange dar ...
Be. Soul. Body. Heart. Mind. Potential. Consciousness.
Fallen Angel 2

Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Aufgrund eines Artikels in der Zeitschrift "Natürlich" muss ich das nochmals überdenken, was ich hier so geschrieben habe.
Ein Auszug:
USA: anerkannte Impfschäden in Milliardenhöhe
Wegen der dramatischen Zunahme der Impfschäden im Laufe der letzten Jahrzehnte wurde durch den amerikanischen Kongress im Jahr 1986 das nationale Kindheitsimpfschadengesetz ins Leben gerufen. Anträge von Eltern gesunheitlich geschädigten Kindern werden von den Behören rigoros bekämpft und doch musste der Fonds bis heute annähernd 2 Milliarden Dollar für Imschäden auszahlen. Laut dem amerikanischen National Vaccine Information Center gehen in den USA jährlich mehr als 12000 Anträge ein. Darunter auch solche wegen Folgeschäden nach Masernimpfungen. Erstmals sind vor einigen Monaten Impfschäden anerkannt worden, die zu Autismsus geführt haben. In der Schweiz gibt es bis heute keinen einzigen anerkannten Imfpschaden.
Ob Impfungen einen Nutzen haben oder nicht sei jetzt einmal dahingestellt. Wichtiger ist die Frage: haben Impfungen zur Folge, dass man danach krank wird oder nicht?

Diese Frage muss unbedingt geklärt werden. Denn: Falls sie mit ja beantwortet werden muss, so könnte man anschliessend herausfinden, warum, und dieses 'warum' eventuell in den Griff bekommen.

Wenn aber von vornherein einfach gesagt wird "ach was da passiert nichts" und niemand untersucht, ob tatsächlich nichts passiert, so ist keine Verbesserung des Gesundheitssystems zu erwarten.

Die Schwierigkeit einer solchen Untersuchung liegt darin, dass zwar in einem kurzen Zeitraum von einigen Tagen Komplikationen durchaus erfasst werden, doch wenn jemand Jahre später eine Lebensmittelallergie oder eine Nervenkrankheit aufweist, so wird der Zusammenhang zur Impfung nicht wahrgenommen.
Auszug aus dem Artikel:
...statt einer sogenanten passiven Meldepflicht eine aktive und langfristige Überwachung grosser geimpfter Menschengruppen. Das führe zu viel genaueren und aufschlusreicheren Daten (...) als positives Beispiel einen Anfang 2000 in der Schweiz neu eingeführten Grippeimpfstoff. Bei diesem wurde im Rahmen einer längerfristingen Untersuchunt Monate nach seiner Einführung ebi impfenden Ärzten aktiv und direkt nach Nebenwirkungen des Stoffes gefragt. Als Resultat wurde auf diese WEise 23-mal mehr Gesichtsnervenlähmungen als Spätfolge der Impfung registriert, als vorher passiv gemeldet worde wäre.
Antworten