eARThlings

Hier kannst Du allg. Fragen stellen.

nach dem Film....

Ich kauf mir das Fleisch nur noch beim Biobauer
2
5%
Ich esse weiterhin Fleisch, welches industriell hergestellt ist (MacDonalds, Burger King, Migros etc)
13
33%
Ich vertraue in das Biolabel der grossen Firmen (coop, Migros)
13
33%
und jetzt? der Film ist überspitzt und die Realität sieht anders aus
1
3%
ich werde Vegetarier
7
18%
ich ernähre mich vegan
3
8%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 39

Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

ich verstehe schon, was Du meinst - aber die Meinungsbildung funktioniert doch so: zwei sind unterschiedlicher Ansicht, der eine findet, Tiere sind Dinge, der andere, Tiere sind Lebewesen. Die beiden kontrahenten werden ihre Meinung so oder so nicht ändern. Wichtig ist, was die neutralen Beobachter der Diskussion denken, die sich womöglich noch gar nie damit auseinandergesetzt haben. Erreicht man die, indem man freundlich und anständig darauf hinweist, dass es eigentlich noch nett wäre, wenn man Wale nicht abschlachten, und Tiere nicht wie Steine behandeln würde - oder erreicht man sie indem man publicity in den Medien hat? Und Publicity wird durch Emotionen oftmals ziemlich beeinflusst. Wer sich dafür interessiert, weiss eh schon alles über das Thema. Aber was ist mit denen, die sich nicht dafür interessieren? Um die geht's doch. Und auch darum, dass offensichtlich falsches Verhalten nicht toleriert wird. Wenn die Walfänger und Stierkämpfer mit der Begründung "Kultur" einfach so weitermachen wie bisher, muss man deren Praktiken halt verbieten, und bestrafen. Das wäre dann die Holzhammermethode, die mehr bringt, als eine sachliche Diskussion. Um ein solches Verbot zu erwirken, muss man (zumindest in einer Demokratie) erstmal eine genügend grosse Anzahl Personen davon überzeugen, dass die Sache wichtig ist (Emotionalität), und dann auch noch eine Mehrheit erreichen (Sachlichkeit). Wäre Alice Schwarzer nicht so total extrem gewesen in ihren Ansichten, hätten wir heute mit Sicherheit kein Frauenstimmrecht...
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Melliandra
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Beitrag von Melliandra »

TiTaLi hat geschrieben:...und is MC gehst du wohl auch nie oder?
Äm also ich will mich jetzt auf keine Fakten belegen, aber ich glaube
dass der MC besser zu seinem Fleisch =o) schaut, als so manches
Restaurant. Müssens sie ja auch, weil sie so in der Schusslinie stehen.

ABER JA Titali, ich weiss was du meinst. =o) Wenn man ein Stück
Fleisch kauft, achted mal vielleicht noch auf Bio, aber wenn es um ne
Servelat bei der Chilbi-Bude geht, wird es schwirig.
*poink*
Psymäleon
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Beitrag von Psymäleon »

Niemand will dich auseinandernehmen liebe Titali, ich bin halt auch netten Menschen gegenüber provokativ... O:) Grundsätzlich hast du natürlich recht damit, dass wir bewusster essen, ja eigentlich allgemein bewusster leben sollten. Das würde uns, und vor allem auch unserer Umwelt, mehr als gut tun. Wie gesagt, ich mag einfach das moralisierende und plakative Getue von militanten Vegetarieren nicht (womit ich dich keinesfalls zu dieser Gruppe zählen möchte). Man darf kritisch sein, aufmerksam machen, das ist sogar wichtig. Wenn es aber darum geht, sich über die Anderen zu stellen finde ich das einfach falsch; mal ebgesehen davon, dass man dadurch nur Abwehr beim "Gegner" erzeugt und sicherlich kein Verständnis. Zudem hat die Einstellung zum Vegetarismus seine Grenzen. Ich kann verstehen, dass amn kein Fleisch isst weil:

1. Man es einfach nicht mag, rein geschmacklich meine ich

2. Man mit den heutigen Bedingungen der Tierzucht nicht einverstanden ist

Fressen und gefressen werden ist aber ein natürliches Prinzip und gehört zum Menschen wie sein aufrechter Gang. Es ist nicht unnatürlich Fleisch zu essen, sondern ist ein wichtiger Teil des menschlichen Wesens und war zumindest in der frühzeitlichen Entwicklung des Menschen eminent wichtig.

Noch ein kleiner Kommentar zu der Gleichstellung von Wal, Krokodil und Kängruh: Die hüpfenden Beuteltiere mögen niedlich sein, wer aber Känguruh-Fleisch isst, handelt moralisch ähnlich wie jemand der Wild isst. In Australien gibt es "zu viele" Känguruhs, wie es bei uns "zu viel" Wild gibt. Also werden sie gezielt erlegt, um ihre Population in einem "angemessenen" Rahmen zu halten. Bei Walen und Krokodilen sieht es da ja ziemlich anders aus bezüglich Population... Ich weiss, bin ein ewiger Tüpflischisser :mrgreen:
Es ist nicht wenig Zeit die wir haben. Sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen.
Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

auch die brauchts :mrgreen:

Dass man beim Gegner nur Abwehr erzeugt stimmt, und führt zu dem gegenseitigen Hochschaukeln, das Abraxas genannt hat, und wenn man das Hochschaukeln nicht stoppt, letzlich zu bewaffnetem Konflikt. Drum auch die Ablehnung von Extremismus von gebildeteren Leuten (als mir, hehe).

Dennoch ist die Mehrheit der Menschheit nicht so gebildet und in erster Linie emotional. Zeigt im Schweizer Fernsehen einen Hasen, und 87,5% aller Schweizer sagen Jööööh - zeigt dann den Hasen, wie er zu Hundefutter verarbeitet wird, und... naja vermutlich hat das Schweizer Fernsehen dann eine Klage am Hals - aber immerhin denken die Leute dann vielleicht mal drüber nach. Vielleicht auch nicht. Aber wenn Du dann am nächsten Tag Stimmen für eine Antihasenzutierfutterverarbeit-initiative sammelst, und den leuten die beiden hasenbilder nochmals zeigst, was meinst du wieviele unterschreiben werden, und der ansicht sind, dass das echt schlimm ist. sie meinen damit natürlich hauptsächlich, dass das im fernsehen gezeigt wurde, und sie ihren kindern erklären mussten, warum die menschen so was machen (und keine antwort wussten), aber immerhin: sie unterschreiben, und darum geht's ja.

das mit den känguruhs wusste ich nicht.. aber die sind doch so herzig, wie kann man das essen?? ;) ;) ;)
abraxas
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Beitrag von abraxas »

Fallen Angel 2 hat geschrieben:a
Dass man beim Gegner nur Abwehr erzeugt stimmt, und führt zu dem gegenseitigen Hochschaukeln, das Abraxas genannt hat, und wenn man das Hochschaukeln nicht stoppt, letzlich zu bewaffnetem Konflikt.
und genau deswegen deskridiert es denjenigen der zu hitzig reagiert wenn er es tut. plötzlich fangen die beschimpfungen an, und sobald das jemand macht hat er in den augen der objektiven dritten verloren. das ist dasselbe prinzip wie gewaltanwendung bei demonstrationen.

ob man in einer diskussion mit der faust ins gesicht oder verbal unter die gürtellinie schlägt macht keinen grossen unterschied, in meinen augen. und darum find ich den kessler auch nicht gut. am ende sieht jeder nur den spinner und beschäftigt sich mit dem affront, die sache wird sekundär.

aber wie schon geschrieben, es geht nicht darum dass man emotionslos diskutieren soll, sondern nicht über-emotional. auch wenn man denkt "das sind alles schweine" und "man sollte sie an die wand stellen", so ist es doch sehr kontraproduktiv wenn man das sagt.
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Titali
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Beitrag von Titali »

Melliandra hat geschrieben:
TiTaLi hat geschrieben:...und is MC gehst du wohl auch nie oder?
Äm also ich will mich jetzt auf keine Fakten belegen, aber ich glaube
dass der MC besser zu seinem Fleisch =o) schaut, als so manches
Restaurant. Müssens sie ja auch, weil sie so in der Schusslinie stehen.
soviel zum thema:

wo meinst du, werden all die rinder gehalten für soviele mc donalds filialen auf der ganzen welt? (bitte, kommt nicht wieder damit, dass im schweizer mc donalds ja eh nur ch-fleisch angeboten wird, mir geht es global darum, nicht regional ok):

noch was: der text ist ein wenig alt (1988), kann sein, dass es sich verbessert hat??? weiss das jemand???

Fünf Quadratmeter Regenwald für einen Fleischklops?

Oft überfällt er einen gerade dann, wenn man in der Stadt ist und eigentlich gar keine Zeit zum Essen hat: der Hunger! Was liegt da näher, als bei einem der Fast-Food-Läden vorbeizuschauen und sich schnell einen Hamburger einzuverleiben?

Doch bevor der eilige Esser das amerikanische Klopsgericht hinunterschluckt, sollte er sich ein paar Zusammenhänge vor Augen führen. Die steigende Nachfrage nach dem Hamburger geht einher mit dem Abholzen der Regenwälder, der Versteppung der Böden und damit der Verarmung ungezählter Menschen.

„Für einen einzigen Klops zwischen den Hälften einer Semmel müssen fünf Quadratmeter Regenwald in Weideland verwandelt werden", erläuterte Oliver Weilandt vom „Volksmund-Büro" in Frankfurt, eine Umweltorganisation mit Schwerpunkt auf Dritte Welt und Fast-Food, im Gespräch mit der ÄRZTE ZEITUNG. „Auf einer solchen Fläche stehen im Durchschnitt ein 18 Meter hoher Baum, 50 junge Bäume. Hunderte Insektenarten, Moose, Pilze, Vögel, Eidechsen, Frösche und höhere Säugetiere haben hier ihren Lebensraum."

Die Bulettenkonzerne bewirten weltweit täglich über 25 Millionen Menschen mit ihren gefrosteten Rinderplätzchen. Alle 17 Stunden öffnet irgendwo auf der Welt ein neuer McDonalds-Laden seine Türen, demnächst nun sogar in Moskau.

Allein für McDonalds USA werden täglich 1000 Tonnen Rindfleisch zu Klopsen verarbeitet. Die Fast-Food-lndustrie insgesamt verbraucht ein Vielfaches dieser Menge, denn neben dem Marktbeherrscher McDonalds gibt es noch viele andere Schnellimbißketten. Die Kehrseite dieser Entwicklung kennen die wenigsten. Weilandt weiter: „Die Fleischlieferanten sitzen größtenteils in Zentralamerika und zerstören um der Devisen willen die Regenwälder und damit die Lebensgrundlagen der einheimischen Bevölkerung."

Ein Beispiel ist Costa Rica. Das mittelamerikanische Land, vor Jahren noch als die Schweiz Amerikas bezeichnet, ist inzwischen das Land mit der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung der Welt. 1950 bestanden noch 72 Prozent der Landesfläche Costa Ricas, nämlich 51000 Quadratkilometer, aus Regenwald. Heute ist der Bestand auf 26 Prozent geschrumpft. Jedes Jahr werden weitere 60 000 Hektar Wald abgeholzt. Vier Fünftel der gerodeten Fläche bewirtschaften Viehfarmer, die den Rohstoff Fleisch hauptsächlich an die Hamburger-Ketten in den USA liefern. Während das Fleisch zu Spottpreisen ins Ausland verkauft wird, beherrschen Wucherpreise den einheimischen Markt.

Die Costaricaner selbst bekommen die negativen Folgen des Raubbaus zu spüren. Denn dort, wo der Regenwald den riesigen Weideflächen weichen mußte, bleibt am Ende nur noch Steppe. Der Regenwald, das Symbol unerschöpflicher Fruchtbarkeit, ist ein sich selbst reproduzierendes System. Abgestorbene Pflanzenteile werden von Bakterien zersetzt. Als Dünger werden sie dem lebendigen Kreislauf der Natur wieder einverleibt. Wenn die Bäume gefällt sind, wird dieser Kreislauf unterbrochen. Es bleibt nur noch eine dünne Humusschicht zurück, die relativ schnell ausgelaugt ist. Im ersten Jahr nach der Rodung benötigt ein Rind jeweils ein Hektar Weideland, um satt zu werden. Nach fünf Jahren ist der Boden aber schon derart erschöpft, daß jedes Tier fünf bis sieben Hektar abgrasen muß, um seinen Hunger zu stillen. Drei bis fünf weitere Jahre dauert es dann, bis die Böden endgültig unfruchtbar sind.

Die Schäden sind irreparabel. „Man rechnet, daß 680 Millionen Tonnen fruchtbarer Erde, 80 Prozent davon für den Verbrauch für die Viehzucht, verlorengehen", sagt der Gründer der ersten Umweltpartei Mittelamerikas, Alexander Bonilla Duran. Sein Fazit ist erschreckend: Costa Rica opfert von der dünnen Humusschicht „2,5 Tonnen für jedes exportierte Kilo Fleisch".

In der „Mäc-Press", der „freundlichen Gäste-Zeitung von McDonalds" rechtfertigt sich der Konzern damit, daß in der Bundesrepublik nur Rindfleisch aus deutschen Landen zu Hamburger-Klopse verbraten wird. Doch diese Tiere, die in 180 Tagen auf Schlachtreife getrimmt werden, brauchen Futter, Und das wird aus Entwicklungsländern importiert. Der ständig steigende Futtermittelbedarf für europäische Rindviecher begünstigt die Intensivierung der Monokulturen. Der tropische Regenwald muß also nicht nur den Viehherden weichen, sondern auch den immer größer werdenden Anbauflächen, die den Futtermittelbedarf der westlichen Welt decken sollen.


http://www.vegetarierbund.de/nv/dv/dv_1 ... hklops.htm
Zuletzt geändert von Titali am Mo 17. Sep 2007, 11:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Titali »

noch was:

ich will niemanden angreifen, sondern nur einfach einspruch erheben, auf ein paar manchmal naive aussagen hier! ich bin halt teilweise extrem, aber nur so kann man den andern die augen öffen und vielleicht einen neue ansicht der dinge vermitteln!


ich will niemanden ändern, es kann sich nur jeder selber ändern und bewusster werden durch wissen O:)
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satropa
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Beitrag von satropa »

Ich verstehe, die Heftigkeit in gewissen Argumentationen, es schmerzt solche Bilder zu sehen. Jedoch bringt es gar rein nichts sich emotional darin zu verbohren. Ich bin da sehr Abra's Meinung. Hitzige, verurteilende Gesprächsführung schadet der Sache in grossem Masse. Es führt dazu, dass sich das Gegenüber noch mehr verschliesst anstatt sich den Fakten zu öffnen.

Ich habe mich kürzlich durch sämtliche vegane Webpages geklickt. Diese streiten sich in ihren Foren darüber, ob "richtige" Veganer nun Gemüse essen dürfen, welches von Fleischessern in Lederschuhen geerntet wird.....schadet Sex mit einem Nichtveganer, meiner inneren Harmonie? #-o
Da vergeht einem die Lust sich mit ihren Fakten auseinanderzusetzen. Ich kann gut nachvollziehen, dass man sich gar nicht mehr die Mühe machen möchte die Aussagen und Ideale dieser Gruppierung zu überprüfen.

Meine Absicht war, mit diesem Thread darauf aufmerksam zumachen, dass es Missstände gibt, in welcher Anzahl diese nun vertreten sind, sei mal dahingestellt.

Bewusstes Einkaufen, bewusste Ernährung, dies hat noch keinem geschadet. Es gibt nur einen Weg zur Besserung der Umstände, auf einander zu ;-)
Hörst du zu, lernst du meistens etwas.
Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Also Abraxas, Respekt, ich bin zwar nicht 100%ig Deiner Meinung, aber was Du schreibst, bringt einen echt zum nachdenken.
Auch Psymäleons Beitrag ist diesbezüglich sehr interessant.

Dennoch glaube ich, dass die "Guten" meistens den Fehler machen, allzu gut zu sein (oder sagen wir mal, das was sie darunter verstehen). Bei manchen Arena-Sendungen könnte ich echt schreien, wenn die mit ihrer Sachlichkeit daherkommen und nicht verstehen, dass das keinen interessiert. Und die andere Seite geht dann hin und labert was von Freiheit des Menschen (oder was auch immer), Schlagworte, die beim Mob halt gut ankommen - und gewinnt. Gewinnt im Denken und im Herzen der meisten Menschen, weil viele Menschen halt einfach nicht so sachlich denken. Nicht so sachlich sind. Fernsehen und Presse ist auf eine Art auch Unterhaltung, oder die Zuschauer/Leser machen es dazu.

Ich kehr nochmal den Wal unter dem Teppich hervor: Das Tier stirbt jetzt dann aus. Es ist sicher nicht allzu nett und möglicherweise "tyrannisch" wenn man die Japaner und Skandinavier dazu zwingen würde (Zwang=Konflikt), keine Wale mehr abzuschlachten. Aber im Endeffekt die einzige Möglichkeit. Denn bis Du all die Japaner überzeugt hast, ist das Tier nicht mehr da.

Grundsätzlich hat Abraxas 1000%ig Recht mit dem was er schreibt. Es gibt da eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Ausser, dass es manchmal einfach nicht ausreicht.

@Titali
Jeder kann nur sich selbst ändern. Ich glaube das ist nicht ganz richtig. Es gab immer wieder Idole, Menschen, an die andere Menschen geglaubt haben, und/oder an das was sie sagen. Meistens sind das nicht unbedingt die Menschen, denen man folgen sollte - aber hin und wieder hat es auch ein paar gute Seelen darunter. Charisma muss nicht unbedingt etwas schlechtes sein - wenn es für eine gute Sache (und der Schutz von Tieren ist mit Sicherheit "gut", selbst wenn Philosophen nicht an die Existenz dieses Worts glauben) eingesetzt wird, wenn es Leute wachrüttelt und zum handeln bringt, so hat es durchaus die Möglichkeit, auch andere zu beeinflussen. Wir sagen immer und wiederholen das auch ständig, dass wir als Einzelpersonen keine Macht hätten, die Welt zu beeinflussen, aber schaut man sich die Geschichte mal an, wer hat denn die Welt massgeblich beeinflusst, sei es mit Erfindungen, mit neuen Ideen, mit Wandel? Einzelne Personen. Aber: die hatten auch den Mut, ihre Meinung zu sagen, wenn der Rest der Menschheit anderer Ansicht war. Vielleicht ist das der Unterschied, zwischen einer Masse und einer Einzelperson?
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Beitrag von Titali »

hm, ich versteh euch nicht ganz!

satropa, du postest hier ein wirklich krasses video rein, aber willst dann keine hitzige diskussionen??? emotional verbohren? hööö, ich kann noch ganz anders sein, es kamen nicht mal die hälfte meiner emotionen zum vorschein sowie hätte ich hier ganz andere fakten und bilder noch posten können!

ich wollte mich zuerst gar nicht darüber äussern, weil ich es satt bin über dieses thema zu labbern, aber wenn ich solch naive beiträge lese, kann ich halt mein mund nicht halten!!!

aber ich gebe auf, ich bin in der minderzahl als halb-vegi, als mcdonalds-verachterin und bioprodukte-einkäuferin!!!

ich hatte in meinem leben echt genug solche sinnlose scheiss diskussionen, vorallem mit fleischessenden mitbewohner und damals hab ich mir geschworen, ich lass mich auf solche diskussionen nicht mehr ein - reine energie-verschwendung!

leben und leben lassen... wir können ja froh sein, sind wir kein tier sind, sondern affen, sorry menschen! *bäääh*

punkt für mich und schluss! nächstes thema bitte ;)
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Beitrag von satropa »

Titali, ich habe nicht dich angesprochen sondern ganz allgemein meine Meinung geäussert.

Ich bin Veganerin ;-)
Hörst du zu, lernst du meistens etwas.
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Titali
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Beitrag von Titali »

satropa hat geschrieben:Titali, ich habe nicht dich angesprochen sondern ganz allgemein meine Meinung geäussert.

Ich bin Veganerin ;-)
yuuuuhuuuuu - ich mag dich :dubbleK:

willst du einen bissen von meiner bio sellerie-stange ?
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Beitrag von satropa »

Ich mag dich nicht, du isst Fleisch #-o

;-)
Hörst du zu, lernst du meistens etwas.
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Dhanistha
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Beitrag von Dhanistha »

MMMMmmmmmmmh Fleisch miami-miami.....

Auso i finde die Tierli ganz fein....
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Beitrag von satropa »

*lach*....
Hörst du zu, lernst du meistens etwas.
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