http://www.fuerstenhaus.li/_news/attach ... ew_SDF.pdf
und sicherlich spannender als Elitärer Humor.
spass beiseite - so positiv das Interview klingen mag, sicherlich ist der Fürst intelligenter als der Durchschnitt der Bevölkerung (siehe letzten Beitrag in diesem Thread), so sollte man zweimal nachforschen, bevor man die Demokratie gleich wieder abschafft.
Die im Interview angesprochene Saatgutfirma ist folgende:
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/162/463767/text/Nicht ohne Störgeräusche laufen auch die Reisgeschäfte. RiceTec heißt das fürstliche Unternehmen mit Sitzen in Vaduz und im texanischen Alvin. Es züchtet, produziert und vermarktet hochwertige Reissorten und beliefert 20.000 amerikanische Supermärkte. Den Versuch, 16 Basmati-Reissorten in den USA patentieren und schützen zu lassen, kritisierten Entwicklungsorganisationen als Bio-Piraterie, die hunderttausende indischer und pakistanischer Reisbauern die Existenz koste. Der Patentschutz wurde von den Behörden für die meisten Sorten verweigert. Die Kritik an seinem Geschäftsgebaren empfand Fürst Hans-Adam als ungehörig.
Was das langweilige Blatt offenbar nicht wichtig genug findet um nachzufragen. Der Punkt ist, dass Monsanto und RiceTec Firmen sind, die nichts weiter tun als:
Grundnahrungsmittel leicht abzuändern, und diese abgeänderte "Version" zu patentieren, um anschliessend das natürlich gewachsene Saatgut, mittels der stärkeren künstlichen Version zu vertreiben.
Was wohl zur folge hat, dass es irgendwann kein nicht patentiertes Saatgut mehr gibt.
Womit wir dann wieder beim Copyright wären.
