aber darauf wollte ich doch hinaus: kampfhunderassen zu definieren und stärker zu kontrollieren macht wenig sinn, rasselisten und verbote erscheinen mir äussest fragwürdig - deine aufzählung scheint der schweizer studie zu entsprechen, schäferhunde beissen auffällig häufig zu. der ist aber in keinem kanton auf der liste. und im neuen gesetz für zh ist auch der rottweiler nicht drin... die angeblich so gefährliche bulldogge suche ich dafür in deiner aufzählung vergeblich und auch am. staff. und staff. terrier werden bloss 1x genannt...

es gäbe vernünftigere werte, um die gefährlichkeit eines hundes zu bewerten wie zb. körpergrösse, gewicht, vielleicht kiefergrösse oder beisskraft.
trotzdem stimme ich vermutlich JA zur Vorlage A, weil ich es für wichtig halte, dass das gefahrenpotential von hunden nicht unterschätzt wird und eine gesetzliche grundlage besteht, welche im einzelfall auf andere hunderassen ausgedehnt werden kann. zum wohle der menschen und der (lieben) hunde
und ja, wieviele erwachsene im letzten jahrhundert von hunden in der schweiz getötet wurden, weiss ich nicht, da kämen sicher noch ein paar vorfälle dazu. deutschland ist aber viel grösser als wir

prävention ist wichtig, aber man darfs auch nicht übertreiben mit den angeblich mordenden bestien: die amis haben viel mehr gefährliche hunde als wir, trotzdem ist unter der liste der häufigsten todesursachen der hundebiss viel weiter unten als der elektrische stuhl

Aschehäufchen freuen sich, wenn man sie für erloschene Vulkane hält [Wieslaw Brudzinski]