Einsamkeit
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Joss
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Einsamkeit
Fühlt ihr auch eine gewisse einsamkeit in euch aber könnt nicht beschreiben von wo die kommt?ich habe meine freunde kollegen und das alleien erfüllt mich immer mit einem super gefühl und macht mich glücklich!auf der arbeit läuft es auch nicht schlecht ausser dass die prüfüngen immer näher kommen aber ich denke von dort aus gibt es kein einasamkeits gefühl, freundinn habe ich nicht aber unglücklich bin ich nicht darüber denn ich bin der meinung dass es für jeden ddie oder den richtigen gibt und auch diese person werde ich noch finden! ich hab also keine ahnung woher das kommt vielleicht liegt es am depremierendem winter ohne schnee der mir aufs gemüht schlägt keine ahnung! weis nicht ob es jemandem gleich geht wie mir wür mich noch interressieren
http://www.schutz-vor-waffengewalt.ch

- altered
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ein paar gedanken:
einerseits könnte man sagen das einsamkeit ganz natürlich ist, du kommst und gehst einsam in und von dieser welt. möglicherweise ist es daher unausweichlich eine gewisse "grundeinsamkeit" zu verspüren.
man ist einsam mit seiner verantwortung, in dem sinne das man die verantwortung über sein leben mit niemandem teilt (und das niemand sonst sie für einen tragen kann).
die einsamkeit verschwindet doch oft, wenn man mit menschen in kontakt tritt, mit ihnen kommuniziert und mit ihnen freude und leid teilt. vorallem begegnungen mit menschen die die gleichen fragen teilen (auch wenn sie nicht an die gleichen antworten glauben) vermögen das herz von einsamkeit zu befreien.
auch in der liebe verschwindet die einsamkeit, jedoch nur in der wahrhaftigen liebe, welche jene ist, in der man das gegenüber vollkommen als ein dem selbst gleichwertiges annerkent und schliesslich sich selbst dadurch erkennt.
un homme sans illusions est un etranger
einerseits könnte man sagen das einsamkeit ganz natürlich ist, du kommst und gehst einsam in und von dieser welt. möglicherweise ist es daher unausweichlich eine gewisse "grundeinsamkeit" zu verspüren.
man ist einsam mit seiner verantwortung, in dem sinne das man die verantwortung über sein leben mit niemandem teilt (und das niemand sonst sie für einen tragen kann).
die einsamkeit verschwindet doch oft, wenn man mit menschen in kontakt tritt, mit ihnen kommuniziert und mit ihnen freude und leid teilt. vorallem begegnungen mit menschen die die gleichen fragen teilen (auch wenn sie nicht an die gleichen antworten glauben) vermögen das herz von einsamkeit zu befreien.
auch in der liebe verschwindet die einsamkeit, jedoch nur in der wahrhaftigen liebe, welche jene ist, in der man das gegenüber vollkommen als ein dem selbst gleichwertiges annerkent und schliesslich sich selbst dadurch erkennt.
un homme sans illusions est un etranger
Dieser Beitrag ist an jene gerichtet die Wissenschaft von Satire zu unterscheiden wissen.
http://www.myspace.com/miniskirtetranger
http://www.myspace.com/schngeist

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salü dave
einsamkeit in sich zu tragen, ist etwas völlig natürliches. ich laufe schon mein ganzes leben lang mit ihr herum. früher, als kind und vor allem in der pubertät, habe ich darunter gelitten. heute gibt es zwar immer noch zeiten, in denen ich sie überhaupt nicht ertrage und von ihr davon zu laufen versuche, doch meistens liebe ich sie und suche sie auch absichtlich. irgendwann habe ich entdeckt, dass die einsamkeit in mir drin wie ein unendlicher raum ist - ich finde dort ruhe, inspiration, kreativität... ich nutze sie, um mich zu entspannen, lieder zu schreiben, zu malen und zu träumen.
meiner meinung ist es das beste, die einsamkeit als freundin zu betrachten, anstatt als feind. wenn man sich immer gegen sie wehrt, dann sieht man nie das potenzial, das in ihr steckt und man beginnt dinge zu tun, nur um ihr aus dem weg zu gehen. man wird beispielsweise süchtig nach gesellschaft, nach menschen, nach arbeit, nach zigaretten, nach fernsehen usw, weil man sie einfach nicht aushält. und doch sind all die ablenkungen nicht wirklich befriedigend... so ists mir jedenfalls oft ergangen.
ich wünsche dir jedenfalls, dass du die einsamkeit nicht loswirst, sondern die schönheit in ihr erkennst und was gutes daraus machst.
liebe gruess, andrea
einsamkeit in sich zu tragen, ist etwas völlig natürliches. ich laufe schon mein ganzes leben lang mit ihr herum. früher, als kind und vor allem in der pubertät, habe ich darunter gelitten. heute gibt es zwar immer noch zeiten, in denen ich sie überhaupt nicht ertrage und von ihr davon zu laufen versuche, doch meistens liebe ich sie und suche sie auch absichtlich. irgendwann habe ich entdeckt, dass die einsamkeit in mir drin wie ein unendlicher raum ist - ich finde dort ruhe, inspiration, kreativität... ich nutze sie, um mich zu entspannen, lieder zu schreiben, zu malen und zu träumen.
meiner meinung ist es das beste, die einsamkeit als freundin zu betrachten, anstatt als feind. wenn man sich immer gegen sie wehrt, dann sieht man nie das potenzial, das in ihr steckt und man beginnt dinge zu tun, nur um ihr aus dem weg zu gehen. man wird beispielsweise süchtig nach gesellschaft, nach menschen, nach arbeit, nach zigaretten, nach fernsehen usw, weil man sie einfach nicht aushält. und doch sind all die ablenkungen nicht wirklich befriedigend... so ists mir jedenfalls oft ergangen.
ich wünsche dir jedenfalls, dass du die einsamkeit nicht loswirst, sondern die schönheit in ihr erkennst und was gutes daraus machst.
liebe gruess, andrea
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Father Oblivion
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- Wohnort: Zureich
da chunnt mer grad am hesse sis beruehmt beruechtigte gedicht in sinn:
seltsam im nebel zu wandern
fremd sind sich busch und stein
kein baum sieht den anderen
jeder steht allein
voll von freunden war mir die welt
als alles nocht licht war
doch nun da der nebel faellt
ist keiner mehr sichtbar
wahrlich, keiner ist weise
der nicht das dunkel kennt
das unentrinnbar und leise
von allen anderen ihn trennt
seltsam im nebel zu wandern
leben heisst einsamsein
kein mensch kennt den anderen
jeder ist allein
seltsam im nebel zu wandern
fremd sind sich busch und stein
kein baum sieht den anderen
jeder steht allein
voll von freunden war mir die welt
als alles nocht licht war
doch nun da der nebel faellt
ist keiner mehr sichtbar
wahrlich, keiner ist weise
der nicht das dunkel kennt
das unentrinnbar und leise
von allen anderen ihn trennt
seltsam im nebel zu wandern
leben heisst einsamsein
kein mensch kennt den anderen
jeder ist allein
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LittleMissGinger
Schön geschrieben @ altered / Shmahu & Father Oblivion.
Und @ Joss: Ich vermute, es verstehen Dich e i n i g e hier . Was mich selbst betrifft, fühle ich mich u.a. nach sehr schönen und intensiven Goaparties oft tagelang einsam - was (dieses Gefühl) nach diversen Gesprächen mit anderen Menschen vom selben Genre ziemlich verbreitet und bekannt ist.
Sind es nicht die heutige Ueberflut aller Dinge und der stetige Ueberreiz unserer Sinne die letztendlich einsam machen? Gewöhnt man sich zu sehr an die (ablenkende) Materie, verlernt der menschliche Organismus sehr schnell in sich zu lauschen.
Unser konstanter Herzschlag und das leuchtend rote Blut strömen jede Sekunde durch alle Venen. Sie lassen uns nie uns selbst überlassen.
Alleine geboren werden wir nicht; dank unseren Müttern (und Vätern). Aber sterben tut jede/r einzelne physische Körper für sich. Alleine.
Einsamkeit kann, so schwermütig und traurig dies manchmal ist, ein weiser Ratgeber und Helfer sein. Wir müssen einzig lernen ihre Sprache zu verstehen.
Erst nach dem Rückzug in's Dunkle offenbart sich das Helle wirklich. So wie sich jeder sonnige Morgen von der schwarzen Nacht verabschiedet.
Joss, ich wünsche Dir viel Power & Light.
Und @ Joss: Ich vermute, es verstehen Dich e i n i g e hier . Was mich selbst betrifft, fühle ich mich u.a. nach sehr schönen und intensiven Goaparties oft tagelang einsam - was (dieses Gefühl) nach diversen Gesprächen mit anderen Menschen vom selben Genre ziemlich verbreitet und bekannt ist.
Sind es nicht die heutige Ueberflut aller Dinge und der stetige Ueberreiz unserer Sinne die letztendlich einsam machen? Gewöhnt man sich zu sehr an die (ablenkende) Materie, verlernt der menschliche Organismus sehr schnell in sich zu lauschen.
Unser konstanter Herzschlag und das leuchtend rote Blut strömen jede Sekunde durch alle Venen. Sie lassen uns nie uns selbst überlassen.
Alleine geboren werden wir nicht; dank unseren Müttern (und Vätern). Aber sterben tut jede/r einzelne physische Körper für sich. Alleine.
Einsamkeit kann, so schwermütig und traurig dies manchmal ist, ein weiser Ratgeber und Helfer sein. Wir müssen einzig lernen ihre Sprache zu verstehen.
Erst nach dem Rückzug in's Dunkle offenbart sich das Helle wirklich. So wie sich jeder sonnige Morgen von der schwarzen Nacht verabschiedet.
Joss, ich wünsche Dir viel Power & Light.
- Waldgeischtli
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- Registriert: Mo 24. Jul 2006, 08:53
- Wohnort: Baden
@ father oblivion
schöns gedicht!! ha das mal vor paar johr ide schuel vortreit..
de shmahu hät deinsamkeit au sehr schön beschriebe..besch es wohrs usdruckswunder..
die einsamkeit...es het secher mitere phase ztue wod grad duremachsch und au die gaht weder verbie, es esch doch wiene achterbahn mit höchene und tüüfene..einisch esch me velecht sensibler und dänkt, "oh ich ben doch sooo einsam" (chli öbertribe) und es andersmal wod dänn velecht optimistischer dänksch aber ide gliche situation stecksch und seisch "nei, esch ja gar ned schlimm, i gnüüüsses!!"
ha vormene monet so öpis erläbt..vorallem sehr extrem! ha eifach überhaupt keis bedürfnis denah gha mit lüüt zrede, ha ned gwüsst über was verzelle, nume scho dasi mer die gedanke gmacht han "hm, öber was chönti rede" und mer esch nüt igfalle...ha kei ahnig gha a wases liit und i ha mi det au sehr elei gfühlt. sbedürfnid dröber zrede esch da gsi, het chönne schreie aber i ha ned gwösst, a was es liit oder gläge het und darom eschs mer so schwer gfalle mich öpperem zöffne...nachemene seeeehr erlööösende gspröch wo dänn doch zstand cho esch, welis eifach nüm usghalte han und rägelrächt usbroche esch hani mi scho weder besser gfühlt und i ha au en ahnig becho, wieso dass es mer ned guet gange esch (und es esch ned wäg de droge gsi.....naja, velecht doch es birebitzeli
)
und jetzt?
es esch alles weder guet....ha miteme grosse thema jetzt chöne abschlüsse indem i ine neui wohnig zoge ben!! velecht bruchsch e chlini oder grossi veränderig i dim läbe? mer hät die ussicht ufd veränderig seehhr sehr ghulfe nach füre zluege...
kopf hoch mein lieber....chunnt weder guet!!
schöns gedicht!! ha das mal vor paar johr ide schuel vortreit..
de shmahu hät deinsamkeit au sehr schön beschriebe..besch es wohrs usdruckswunder..
die einsamkeit...es het secher mitere phase ztue wod grad duremachsch und au die gaht weder verbie, es esch doch wiene achterbahn mit höchene und tüüfene..einisch esch me velecht sensibler und dänkt, "oh ich ben doch sooo einsam" (chli öbertribe) und es andersmal wod dänn velecht optimistischer dänksch aber ide gliche situation stecksch und seisch "nei, esch ja gar ned schlimm, i gnüüüsses!!"
ha vormene monet so öpis erläbt..vorallem sehr extrem! ha eifach überhaupt keis bedürfnis denah gha mit lüüt zrede, ha ned gwüsst über was verzelle, nume scho dasi mer die gedanke gmacht han "hm, öber was chönti rede" und mer esch nüt igfalle...ha kei ahnig gha a wases liit und i ha mi det au sehr elei gfühlt. sbedürfnid dröber zrede esch da gsi, het chönne schreie aber i ha ned gwösst, a was es liit oder gläge het und darom eschs mer so schwer gfalle mich öpperem zöffne...nachemene seeeehr erlööösende gspröch wo dänn doch zstand cho esch, welis eifach nüm usghalte han und rägelrächt usbroche esch hani mi scho weder besser gfühlt und i ha au en ahnig becho, wieso dass es mer ned guet gange esch (und es esch ned wäg de droge gsi.....naja, velecht doch es birebitzeli
und jetzt?
kopf hoch mein lieber....chunnt weder guet!!
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LittleMissGinger
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TheAngel1985
Mhm... obwohl ich Stress han so nach dä Ferie (mälde mich übrigends offiziell wieder zrugg... *lach*) entlockt mir das Thema so einigi Gedanke...
Erstens Joss ich verstehe dich ganz gut... letzte Woche war ich mal wieder in einem Skilager und durfte eine absolut geniale Gemeinschaft geniessen und viele neue Leute kennen und schätzen lernen und einfach nur profitieren von der tollen Zeit... als ich nach Hause kam waren meine Eltern auch nicht da und ich genoss zuerst mal die Ruhe und plötzlich übermannte mich wieder die sogenannte Einsamkeit... zum Glück war dann noch der MSN da und ich durfte tolle Gespräche so erleben aber ich fühlte mich zutiefst doch alleine...
Eigentlich hab ich nen riesigen Freundeskreis... ab und zu bekomm ich einfach ne SMS oder ne E-Mail und auch sonst mach ich sehr viel mit meiner Familie oder mit meinen engsten Freunden und da ich nun wieder single bin fehlt mir auch da der Stützpunkt wo ich mich zurückziehen kann aber zur Zeit bin ich froh darüber...
Ich hab erfahren dass ich wohl zur Zeit einfach für mich sein muss... (wie du glaub ich daran den Richtigen irgendwann mal anzutreffen... wann das sein wird weiss ich nicht... aber ich vertraue darauf dass es mal sein wird... *smile*) -> sorry hab ein wenig weit ausgeholt... was ich sagen wollte zur Einsamkeit trifft sich ein wenig mit der Meinung von Shmahu...
Ich finde dies nicht negativ... auch wenn ich manchmal einfach im Bett liege und mich in den Schlaf heul weil ich mich so alleine fühle muss ich merken dass ich am Morgen mit viel mehr Energie aufwache als wenn ich zum Teil einfach im Ausgang war und späht nach Hause komme... es ist so wie wenn ich diesen Teil auch brauche... um zu mir zurück zukommen mich selbst zu erkennen und meine Gefühle und Schmerzen wahrzunehemen und auch zu merken dass es doch eigentlich genial ist wenn man dann wirklich Freunde und ne Familie hat die da ist... so Phasen in denen ich mich total einsam fühle bringen mich zurück zur Dankbarkeit für die Menschen die mich in meinem Leben begleiten und prägen... wenn du dies mal erkennen kannst und fühlst dass die Einsamkeit eigentlich auch gut für dich ist gehst du sicherlich auch ganz anders mit ihr um... und wie Waldgeischtli erzählt hat kann so eine Phase auch Umschwung bedeuten... dass was an der Reihe ist wo sich verändern muss...
Nimm es nicht zu schwer und leb sie aus diese Einsamkeit... ein Freund hat mal gesagt "Dramas geben ein Lebensgefühl" und das hat schon was... so Phasen und Erfahrungen machen das Leben lebenswert und ich glaub daran dass dir diese Zeit im Nachhinein sehr viel bedeuten wird... ist jedenfalls bei mir so...
Kopf hoch und ich wünsch dir viel Kraft und Energie!!
Bless you, Rebi
Erstens Joss ich verstehe dich ganz gut... letzte Woche war ich mal wieder in einem Skilager und durfte eine absolut geniale Gemeinschaft geniessen und viele neue Leute kennen und schätzen lernen und einfach nur profitieren von der tollen Zeit... als ich nach Hause kam waren meine Eltern auch nicht da und ich genoss zuerst mal die Ruhe und plötzlich übermannte mich wieder die sogenannte Einsamkeit... zum Glück war dann noch der MSN da und ich durfte tolle Gespräche so erleben aber ich fühlte mich zutiefst doch alleine...
Eigentlich hab ich nen riesigen Freundeskreis... ab und zu bekomm ich einfach ne SMS oder ne E-Mail und auch sonst mach ich sehr viel mit meiner Familie oder mit meinen engsten Freunden und da ich nun wieder single bin fehlt mir auch da der Stützpunkt wo ich mich zurückziehen kann aber zur Zeit bin ich froh darüber...
Ich hab erfahren dass ich wohl zur Zeit einfach für mich sein muss... (wie du glaub ich daran den Richtigen irgendwann mal anzutreffen... wann das sein wird weiss ich nicht... aber ich vertraue darauf dass es mal sein wird... *smile*) -> sorry hab ein wenig weit ausgeholt... was ich sagen wollte zur Einsamkeit trifft sich ein wenig mit der Meinung von Shmahu...
Ich finde dies nicht negativ... auch wenn ich manchmal einfach im Bett liege und mich in den Schlaf heul weil ich mich so alleine fühle muss ich merken dass ich am Morgen mit viel mehr Energie aufwache als wenn ich zum Teil einfach im Ausgang war und späht nach Hause komme... es ist so wie wenn ich diesen Teil auch brauche... um zu mir zurück zukommen mich selbst zu erkennen und meine Gefühle und Schmerzen wahrzunehemen und auch zu merken dass es doch eigentlich genial ist wenn man dann wirklich Freunde und ne Familie hat die da ist... so Phasen in denen ich mich total einsam fühle bringen mich zurück zur Dankbarkeit für die Menschen die mich in meinem Leben begleiten und prägen... wenn du dies mal erkennen kannst und fühlst dass die Einsamkeit eigentlich auch gut für dich ist gehst du sicherlich auch ganz anders mit ihr um... und wie Waldgeischtli erzählt hat kann so eine Phase auch Umschwung bedeuten... dass was an der Reihe ist wo sich verändern muss...
Nimm es nicht zu schwer und leb sie aus diese Einsamkeit... ein Freund hat mal gesagt "Dramas geben ein Lebensgefühl" und das hat schon was... so Phasen und Erfahrungen machen das Leben lebenswert und ich glaub daran dass dir diese Zeit im Nachhinein sehr viel bedeuten wird... ist jedenfalls bei mir so...
Kopf hoch und ich wünsch dir viel Kraft und Energie!!
Bless you, Rebi
- Zauberhäxli
- Platin Member

- Beiträge: 508
- Registriert: Fr 22. Sep 2006, 08:49
- Wohnort: Land of Fantasy
Das isch mir äs bekannt Thema die Einsamkeit. Äs Gfühl voller Wehmuet und mängisch au Schmerz. Äs fühlt sich so a wie en kalte Wind innere dunkle Winternacht. Einsam innere Menschemasse wo am Bahnhof a dir verbihetzt. Einsam im Chreis vu Lüt wo eim känned, wo nöd wüssed über was sinnvolls z`redä und du dis Herz nöd berüehret, unsichtbar als wärsch gar nöd debi.
Aber Einsamkeit chan au öppis schöns und erfüllends si. Zum Bispiel wänd innere wunderschöne Landschaft ällei am wandere bisch, wit und breit kein einzige Mensch und mä sich eifach nur frei fühlt. Mä schmöckt, fühlt und gseht d`Natur und cha sie mit allne Sinne gspüre. So findet mä au Rueh und erneuti Chraft i dä Einsamkeit.
Ich würd mich eher als einsame Mensch bezeichne. Ich wohn ällei und verbring mini Freizit meischtens ällei. Das isch nöd nur negativ, ich bruch das au meeega um mini Chraftreserve nöi ufztanke. Doch beschäftigt mich das Thema Einsamkeit immer wider, well ich mich mängisch fräg a was das lit das ich kei Person als würklich guete Fründ oder Fründin bezeichne chan. Ich känn zwar scho rächt vil Lüt a dä Partys und au suscht, aber mit däne hani praktisch fascht kei oder gar kei Kontakt, äs meldet sich au fascht niemert bi mir, hans Gfühl die händ halt all scho ihre fescht Fründeschreis. Ich bin scho als Chind immer ä Ussäsiterin gsi und han mich i dä Freizit sälber beschäftigt, das hät mich glaubs scho sehr prägt. So weiss ich halt nöd wie mer Fründschafte richtig tuet pfläge und wie mer überhaupt gueti Fründe findet. Trotz allem würd ich mich als sehr offne und kommunikative Mensch bezeichne, ich chume mit Mänsche schnell is Gspräch und vil Lüt findet mich au "nett", aber das langed leider nöd für ä Fründschaft.
Puhhh däs hät jetzt alles ä chli sehr negativ tönt. Däbi bin ich doch z`fride mit mim Läbe und en sunnige Mensch.
Chan dir also sehr guet nahfühle Joss, au wänn dini Einsamkeit wahrschinlich chli andersch isch als mini. Wänd einsam bisch chasch vilicht besser zu dir sälber finde, dini Einsamkeit kreativ nutze, so mach ichs immer. Du wirsch gseh äs chömed wider anderi Zite voller Zweisamkeit
Aber Einsamkeit chan au öppis schöns und erfüllends si. Zum Bispiel wänd innere wunderschöne Landschaft ällei am wandere bisch, wit und breit kein einzige Mensch und mä sich eifach nur frei fühlt. Mä schmöckt, fühlt und gseht d`Natur und cha sie mit allne Sinne gspüre. So findet mä au Rueh und erneuti Chraft i dä Einsamkeit.
Ich würd mich eher als einsame Mensch bezeichne. Ich wohn ällei und verbring mini Freizit meischtens ällei. Das isch nöd nur negativ, ich bruch das au meeega um mini Chraftreserve nöi ufztanke. Doch beschäftigt mich das Thema Einsamkeit immer wider, well ich mich mängisch fräg a was das lit das ich kei Person als würklich guete Fründ oder Fründin bezeichne chan. Ich känn zwar scho rächt vil Lüt a dä Partys und au suscht, aber mit däne hani praktisch fascht kei oder gar kei Kontakt, äs meldet sich au fascht niemert bi mir, hans Gfühl die händ halt all scho ihre fescht Fründeschreis. Ich bin scho als Chind immer ä Ussäsiterin gsi und han mich i dä Freizit sälber beschäftigt, das hät mich glaubs scho sehr prägt. So weiss ich halt nöd wie mer Fründschafte richtig tuet pfläge und wie mer überhaupt gueti Fründe findet. Trotz allem würd ich mich als sehr offne und kommunikative Mensch bezeichne, ich chume mit Mänsche schnell is Gspräch und vil Lüt findet mich au "nett", aber das langed leider nöd für ä Fründschaft.
Puhhh däs hät jetzt alles ä chli sehr negativ tönt. Däbi bin ich doch z`fride mit mim Läbe und en sunnige Mensch.
Chan dir also sehr guet nahfühle Joss, au wänn dini Einsamkeit wahrschinlich chli andersch isch als mini. Wänd einsam bisch chasch vilicht besser zu dir sälber finde, dini Einsamkeit kreativ nutze, so mach ichs immer. Du wirsch gseh äs chömed wider anderi Zite voller Zweisamkeit
- Melliandra
- Platin Member

- Beiträge: 1011
- Registriert: Mi 24. Mai 2006, 13:14
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Hm... isch no speziell. Triffe au immer wieder Lüüd wo mier genau das wo du daZauberhäxli hat geschrieben:...Ich würd mich eher als einsame Mensch bezeichne. Ich wohn ällei und verbring mini Freizit meischtens ällei. Das isch nöd nur negativ, ich bruch das au meeega um mini Chraftreserve nöi ufztanke. Doch beschäftigt mich das Thema Einsamkeit immer wider, well ich mich mängisch fräg a was das lit das ich kei Person als würklich guete Fründ oder Fründin bezeichne chan. Ich känn zwar scho rächt vil Lüt a dä Partys und au suscht, aber mit däne hani praktisch fascht kei oder gar kei Kontakt, äs meldet sich au fascht niemert bi mir, hans Gfühl die händ halt all scho ihre fescht Fründeschreis. Ich bin scho als Chind immer ä Ussäsiterin gsi und han mich i dä Freizit sälber beschäftigt, das hät mich glaubs scho sehr prägt. So weiss ich halt nöd wie mer Fründschafte richtig tuet pfläge und wie mer überhaupt gueti Fründe findet. Trotz allem würd ich mich als sehr offne und kommunikative Mensch bezeichne, ich chume mit Mänsche schnell is Gspräch und vil Lüt findet mich au "nett", aber das langed leider nöd für ä Fründschaft.
..
gschriebe hesch beschriebet. Vorallem de Punkt dass doch alli scho en
Kollegeschreis händ.
Mier sind mini Lüüd um mich sehr wichtig! Muess aber au dezue säge
dass es enorm Energie brucht de Fründeschreis ufrächt z'erhalte. I eusere
Gsellschaft wo alles so strub schnell gad und niemert meh fürenand Ziet
hed, isch es dopplet a strängend drah z'bliebe dass mer de Konntakt nid
verlüürt oder sogar erscht ufbaue chan.
Dönt dumm aber ich würd säge mini zwüschemänschliche Bezieige sind mies Hobby...
Aber ebe es brucht viel telefonat viel ziet und au viel Energie, defür lüdet denn
au öber mal mier ah oder ich han en Schultere woni mi chan ah läne.
Zum Thema Einsamkeit... Ich chume mier amigs einsam vor mit mine
Gedanke... viellicht isch einsamkeit da sFalsche Wort aber so fühlts sich
so ah für mich. Zum Glück gfind ich denn aber meischdens en Person woni
über die Gedanke chan rede, drum.....
hm.... eigendlich fühl ich mich nie einsam... hehe strub, das han mer no
gar nie überleid....
Sorry.... isch jetzt gad chli oftopic gsie....
*poink*
Hej Joss altes Haus. Keine Panik auf der Titanik !
Du bist kerngesund !
Das ist der normale biologische Ausgleich der Hirn-Chemie.
Das ist nötig damit Du im Gleichgewicht bleibst.
Dazu gehört Einsam-Gefühl, Unsicherheits-Gefühl, Null-Bock-Gefühl, Schlechte-Laune-Gefühl, etc.
Das haben wir nunmal immer wieder zwischendurch für kurze Zeit.
Im Gegenzug erhalten wir dann Freude-Gefühl, heiteres-Lachen-Gefühl, Geborgenheit, Liebe, Tatendrang, Erfolgserlebnis, etc.
Ist halt so mit Drogen, wenn man sie andauernd immer nimmt, lässt der Effekt nach und wenn mann den Stoff absetzt dann fällt man in ein tiefes Loch des Gegenteils von dem was die Droge bewirkt hat am Anfang.
Und unser Gehirn verschafft uns die verschiedenen Gefühle mittels körpereigenen Drogen-Cocktails, deshalb diese Abwechslung.
Aber solange das Einsamkeits-Gefühl nicht andauernd anhält und Dich in Sumpf zieht, ist alles OK.
Geniesse die schlechten Gefühle als Vorbereitung auf die Freude und das Glück.
cheers
Du bist kerngesund !
Das ist der normale biologische Ausgleich der Hirn-Chemie.
Das ist nötig damit Du im Gleichgewicht bleibst.
Dazu gehört Einsam-Gefühl, Unsicherheits-Gefühl, Null-Bock-Gefühl, Schlechte-Laune-Gefühl, etc.
Das haben wir nunmal immer wieder zwischendurch für kurze Zeit.
Im Gegenzug erhalten wir dann Freude-Gefühl, heiteres-Lachen-Gefühl, Geborgenheit, Liebe, Tatendrang, Erfolgserlebnis, etc.
Ist halt so mit Drogen, wenn man sie andauernd immer nimmt, lässt der Effekt nach und wenn mann den Stoff absetzt dann fällt man in ein tiefes Loch des Gegenteils von dem was die Droge bewirkt hat am Anfang.
Und unser Gehirn verschafft uns die verschiedenen Gefühle mittels körpereigenen Drogen-Cocktails, deshalb diese Abwechslung.
Aber solange das Einsamkeits-Gefühl nicht andauernd anhält und Dich in Sumpf zieht, ist alles OK.
Geniesse die schlechten Gefühle als Vorbereitung auf die Freude und das Glück.
cheers
- Waldgeischtli
- Gold Member

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@Ginger
dini antwort zeigt mer dasi mi zwenig guet und tüüf usdruckt han..ha das ned wele wils ganz intim esch. was dete gsi esch hät sech öber es halbs johr i mis underbewusstsii gfrässe und i ha versuecht zfllüchte. so guet wies gaht..flüchte wel, die situation hät me ned chöne usdiskutiere. ich dänke häsch mi falsch verstande, droge händ nume ganz en chline teil usgmacht.
und ja, es git ebe leider so schlächti phasene, usglöst durch es heftigs erläbnis (kei droge!!!) , dass me au nüme mag small talke...
truurig aber ebe leider wahr
dini antwort zeigt mer dasi mi zwenig guet und tüüf usdruckt han..ha das ned wele wils ganz intim esch. was dete gsi esch hät sech öber es halbs johr i mis underbewusstsii gfrässe und i ha versuecht zfllüchte. so guet wies gaht..flüchte wel, die situation hät me ned chöne usdiskutiere. ich dänke häsch mi falsch verstande, droge händ nume ganz en chline teil usgmacht.
und ja, es git ebe leider so schlächti phasene, usglöst durch es heftigs erläbnis (kei droge!!!) , dass me au nüme mag small talke...
truurig aber ebe leider wahr
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( (( {-_{-_-}_-} )) )
- Platin Member

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