als künstler vom geld womer als künstler verdient zlebe, isch wohl so zimli de allergrösti entfernt realisitschi luxus, womer als künstler chan gnüsse. weiss nöd inwiefern das miteme "für richtigi kunst nötige individualismus" zveriibare isch. wie ja jetz scho gnueg gseit, isch das wohl nur möglich, wennmer siin stil em mainstream apasst ---> fü mich kei "richtigi" kunscht.Natürlich braucht man Geld zum Leben, Equipment usw. Das wird ja auch alles eingesehen. Aber es muss ein Mittelweg gefunden werden. Künstler sollten genug Geld verdienen, um einigermaßen gut zu leben und sich ihr Equipment und alle Umkosten gut leisten zu können. Sie sollten aber nicht durch die Arbeit reich werden.
i minere weltauschauig isch en "richtige" künstler gern bereit so guet wie alles für siini liideschaft zmache, sprich au geld defür uszgäh (wenn denn überhaupt nötig), ohni debii a inahme zdenke (au wenn die inahme bescheide sind). das heisst er gid eher geld defür us als welches defür überzcho. wenner dann doch welches defür überchunnt isch das natürlich au voll geil und huerre schön für de "richtigi" künstler; aber e richtigi liideschaft zha, isch ehh so zimli was vom wertvollste wasmer chan haa, sich devo chönne siis läbe zleiste, isch da nu no en chliinste bruchteil devo wert und meh als absoluute oberbonus, hyperluxus azluege...
liideschaft verleit wohl meh chraft als alles wo ich mir vorstelle chan, als biispiel (ums nomal uf sthema zbezieh) au so viel, dass de gröössti drecksjob a dir apprallt wie en furz vonere muus.
oder wie mer mal öper gseit hat: "passion is love in action" ....... wenn du würklich liiideschaftlich bisch, so liideschaftlich, dass du diini liideschaft permanent im chopf und im rescht vom körper häsch, dann isches e soo als wärsch permanent am figge und du fühlsch dich immer guet, egal wie verschisse diini umständ grad sind.
