Doku: Der Pakt mit dem Panda - Die Machenschaften des WWF

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Zachariel Drachenherz

Re: Doku: Der Pakt mit dem Panda - Die Machenschaften des WWF

Beitrag von Zachariel Drachenherz »

Suncollector hat geschrieben:genau! :lol:
Ich hät jetzt Yuan/Renminbi bringen können, der ist oberflächlich stabil, aber China leidet derzeit an einer sehr starken Inflation, eine aufkommende Immobilienblase, die bald platzen wird, zeichnet sich auch langsam ab, drum ist's wohl hans wie heiri, hehe. ^^
The Dude

Re: Doku: Der Pakt mit dem Panda - Die Machenschaften des WWF

Beitrag von The Dude »

Extra für alli Nilpene wo nie in Unterstützenswertes-Thread lueged da no ä Verschwörixtheorie-Ziitig... Copy/Paste rox! ;-p
Süddeutsche Zeitung!
UNunterstützenswertes:
WWF!
Auszüge hat geschrieben:Den Spendern wird suggeriert, sie kauften sich ein Stückchen heile Welt.

Doch sieht die Realität in Teilen ganz anders aus?

Die einflussreiche Umweltorganisation WWF mit ihren jährlich etwa 500 Millionen Euro an Spenden, rund 4000 Mitarbeitern und Gliederungen in mehr als 100 Ländern hat sich nach WDR-Recherchen in Interessenslagen der Industrie verstrickt - der Bericht wirft die Frage auf, ob die Arbeit des Verbands mit dem Slogan "For a living Planet" ("Für einen lebendigen Planeten") vereinbar ist.

legt der mehrfache Grimme-Preisträger Wilfried Huismann nahe, dass die Gutgläubigkeit der Spender stellenweise gehörig strapaziert wird für Interessen, die kaum der Bewahrung des Planeten dienen.

Huismann dokumentiert, dass der WWF offenbar zweifelhaften Unternehmen zu "Nachhaltigkeitszertifikaten" verhilft. Der Verband arbeitet an "runden Tischen" mit Gentechnikunternehmen wie dem Agrargiganten Monsanto und dem multinationalen Konzern Wilmar zusammen - und bestätigt ihnen demnach, dass sie "nachhaltig" Soja und Palmöl produzieren.

Er führt unter anderem die massenhafte, oft gewalttätige Vertreibung von Naturvölkern in Indien und Indonesien an, die seit Jahrhunderten mit als heilig verehrten Wildtieren zusammengelebt hatten.

lokale Aktivisten beklagen, im Namen des Ökotourismus werde der ursprüngliche Wald zerstört.

In Indonesien besucht Huismann eine Plantage, in der ungefilterte Abwässer im Boden versickern - sie wird den Recherchen zufolge gerade mit Hilfe des WWF als "nachhaltig" zertifiziert. Mit diesem Zertifikat "kann das Unternehmen in Europa den Zuschuss für 'regenerative Energie' kassieren", sagt der Sprecher im Film und ergänzt: "Und der WWF bekommt ein Honorar dafür, dass er das Unternehmen in Sachen 'Nachhaltigkeit' berät. Für beide Seiten ein lohnendes Geschäft."

Allein eine Großbank lässt laut Huismann 100 Millionen Dollar für eine "Klima-Partnerschaft" mit dem WWF springen. Doch in Indonesien finanziere eben dieses Geldinstitut die Abholzung durch Palmölkonzerne, der inzwischen große Teile des Regenwalds zum Opfer gefallen sind. Trotzdem sitze der WWF mit den Großen aus der Lebensmittelindustrie am "Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl" (RSPO).

Der Film dokumentiert auch die Verquickung von Geld- und Blutadel mit dem WWF. Ehrenpräsident ist Prinz Philip.

Mitbegründet wurde der WWF einst maßgeblich von Mitgliedern der europäischen Adelshäuser.

Huismann mutmaßt, dass der Verband nur entstand, weil der Großadel in Zeiten der Entkolonialisierung um seine Jagdgebiete fürchtete - ihr Motto sei noch das des Kolonialismus: "Natur ist Abwesenheit des Menschen - jedenfalls des Einheimischen", sagt Huismann zu sueddeutsche.de.

Kaum eine Spende, kaum ein Spender sei dem WWF in den vergangenen Jahrzehnten unangenehm gewesen, von Dow Chemical über Shell bis - zumindest für den WWF USA - auch Monsanto.

So wird seit 2010 Monsantos genmanipuliertes Soja vom "Runden Tisch für verantwortungsvolle Sojaproduktion" (RTRS) als "nachhaltig" zertifiziert. Das Zertifizierungssystem ist auf WWF-Initiative entstanden.

Der Film hat die deutsche Sektion des WWF offensichtlich schon vor der Erstausstrahlung bewegt. Es wurde versucht, mit Abmahnungen durch Medienanwälte die Sendung zu beeinflussen und Interviews platzen zu lassen.

Und was soll man davon halten, wenn der Verband auf SZ-Nachfragen eingesteht, Spenden von Monsanto entgegengenommen zu haben? Und davon, dass die Befürwortung der Gentechnologie durch Jason Clay eine "einzelne Außenseitermeinung" sei? Doch das ist er nicht. Er ist Vize-Präsidenten des WWF-Weltverbandes.

Die ARD sendete den 45-minütigen Film spätabends - und wird damit immerhin dem Auftrag gerecht, Kinder und Jugendliche vor 23 Uhr vor verstörendem Programm zu verschonen.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/wdr-r ... -1.1111269

Der ganze Artikel ist äusserst lohnenswert!
Und ja, ihr habt richtig gelesen, der Artikel kommt nicht vom bösen Kopp-Verlag, oder ASR, sondern von einer der letzten übriggebliebenen, ernstzunehmenden Perlen in einem Haufen zensiertem Müll unserer Medien, der Süddeutschen! Nicht zuletzt dank des grossartigen Engagements des Chefredakteurs! Nuff Respect!

Hier der Film dazu (leider keine Playlist vorhanden):


Ps. Ja klar, hätte auch gut in den NWO-Thread gepasst :-D
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