Die heimliche Macht des Geldes

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Fallen Angel 3
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Re: Die heimliche Macht des Geldes

Beitrag von Fallen Angel 3 »

Geld ist gar nicht so wichtig.
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.
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Elias
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Re: Die heimliche Macht des Geldes

Beitrag von Elias »

Fallen Angel 3 hat geschrieben:Geld ist gar nicht so wichtig.
Genau, je mehr man das glaubt, je mehr ist es nicht mehr so wichtig, und man lebt trotzdem, ("trotzdem :-s ") und erst noch mehr.
Das Leben zahlt den gerechten Lohn, es braucht kein Bankkonto um den Lohn auszuzahlen.
Geld ist eine Energie und Energie wächst indem man sie weiter-gibt. Aber es ist auch eine Ego-fallgrube wie so vieles...
Naja gute Nacht, bin gerade aus dem Jungel zurück dort wahr Stimmung und ein Haufen Freaks, deshalb ohne Gewähr.
:-({|=
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Capablanca

Re: Die heimliche Macht des Geldes

Beitrag von Capablanca »

Fallen Angel 3 hat geschrieben:Geld ist gar nicht so wichtig.
kommt wohl ganz auf die menge und auf den zweck an.

ich würde sagen, viel geld ist in den meisten fällen nicht so wichtig.

die frage ist, was ist "wichtig"? wer definiert das?

geld braucht man heutzutage für jeden scheiss. ich komm nicht auf ne party ohne geld, bekomm nichts zu essen ohne geld, erfrier im winter, weil ich ohne geld die heizungskosten nicht zahlen kann. ohne geld komme ich nicht zum lesen, zum schreiben (ich komm nicht mal ins internet ohne geld), ich komme nicht mit anderen zusammen. geld ist substanziell wichtig, denn ohne geld geht überhaupt nichts.

und gerade weil geld zum leben so ungemein wichtig ist und wir darauf angewiesen sind, arbeiten wir.
die ego-falle beginnt erst dann ihre wirkung zu entfalten, wenn man aus der erkenntnis, dass geld wichtig ist, die naheliegende, aber im grundegenommen falsche folgerung macht, dass geld alles sei

dauerhaftes glück oder bleibende zufriedenheit kann man sich bekanntermaßen mit geld nicht kaufen ... deshalb kann geld nicht alles sein. geld als mittel zum zweck (z.b. als transfer- bzw. nachweismittel von dienstaleistungen, mit dem sich auch gefälligkeiten transformieren lassen) ist aber schon wichtig.
rizraz
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Re: Die heimliche Macht des Geldes

Beitrag von rizraz »

Ich wünsti, euses läbe würdi nid so sehr vom Gäld abhange!
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nexus
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Re: Die heimliche Macht des Geldes

Beitrag von nexus »

ohne moos, nix los :?


I share the belief of many of my contemporaries that the spiritual crisis pervading all spheres of western industrial society can be remedied only by a change in our world view. We shall have to shift from the materialistic, dualistic belief that people and their environment are seperate, to ward a new conciousness off an al-encompassing reality,wich embraces the experiencing ego, a reality in wich people feel their oneness with animate nature and all of creation.. =)

so schöni gedanke cha au nur eus luxusübrhüfte cho :P
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J. Void
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Re: Die heimliche Macht des Geldes

Beitrag von J. Void »

Capablanca hat geschrieben:
Fallen Angel 3 hat geschrieben:Geld ist gar nicht so wichtig.
kommt wohl ganz auf die menge und auf den zweck an.

ich würde sagen, viel geld ist in den meisten fällen nicht so wichtig.

die frage ist, was ist "wichtig"? wer definiert das?

geld braucht man heutzutage für jeden scheiss. ich komm nicht auf ne party ohne geld, bekomm nichts zu essen ohne geld, erfrier im winter, weil ich ohne geld die heizungskosten nicht zahlen kann. ohne geld komme ich nicht zum lesen, zum schreiben (ich komm nicht mal ins internet ohne geld), ich komme nicht mit anderen zusammen. geld ist substanziell wichtig, denn ohne geld geht überhaupt nichts.

und gerade weil geld zum leben so ungemein wichtig ist und wir darauf angewiesen sind, arbeiten wir.
die ego-falle beginnt erst dann ihre wirkung zu entfalten, wenn man aus der erkenntnis, dass geld wichtig ist, die naheliegende, aber im grundegenommen falsche folgerung macht, dass geld alles sei

dauerhaftes glück oder bleibende zufriedenheit kann man sich bekanntermaßen mit geld nicht kaufen ... deshalb kann geld nicht alles sein. geld als mittel zum zweck (z.b. als transfer- bzw. nachweismittel von dienstaleistungen, mit dem sich auch gefälligkeiten transformieren lassen) ist aber schon wichtig.
ja esch leider eso... wemer nurscho mal wörklich ehrlich zu sich esch und begriffe het das glücklich si und geld zwei paar schue sind, esch mer scho viel witer. es gat au garned nur ums geld, sondern allgemein ums materielle. ob besitz, oder au s'ussehe... das alles sind sache, womer emer sgfühl het, es müessi no meh und no meh. deför wärde mer ned glöcklicher, nei sondern de druck uf sich selber wachst eifach i jedem inne immer no meh. und keine fühlt sich schlussamend me wohl i de eigne huut.
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Elias
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Re: Die heimliche Macht des Geldes

Beitrag von Elias »

geld braucht man heutzutage für jeden scheiss. ich komm nicht auf ne party ohne geld, bekomm nichts zu essen ohne geld, erfrier im winter, weil ich ohne geld die heizungskosten nicht zahlen kann. ohne geld komme ich nicht zum lesen, zum schreiben (ich komm nicht mal ins internet ohne geld), ich komme nicht mit anderen zusammen. geld ist substanziell wichtig, denn ohne geld geht überhaupt nichts.
Stimmt schon, Geld ist trotzdem nicht wichtig, wichtig ist der Mut und die Lebensfreude.
Dass man den Job macht den man gerne macht. Das man die Ausbildung macht die einem wirklich zusagt. usw diese Dinge haben mit Geld an sich gar nichts zu tun. Geld an sich ist neutral, tote Substanz der man Wichtigkeit gibt oder nicht. Grundsätzlich wird Geld überbewährtet. Ich sage nicht das ich ohne Geld leben kann, (geld ist substanziell wichtig) ich sage nur, dass Geld an sich nicht wichtig ist. Es ist tote Substanz es ist lächerlich wie der Mensch sich von der manipulieren lässt.
Die Ursache der Unzufriedenheit ist nicht das man kein Geld hat sondern das man unzufrieden ist. Wenn man zufrieden ist tun sich auch Türen auf die dann oberflächlich auch mit Geld in Zusammenhang stehen koennen.
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damiana
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Re: Die heimliche Macht des Geldes

Beitrag von damiana »

Geld ist ein Phantastikum! /yo
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rizraz
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Re: Die heimliche Macht des Geldes

Beitrag von rizraz »

Gäld isch doch "de grossi grabe" zwischet de mänsche. Wer würdi no go schaffe oder besser gseit was würd jede schaffe wenn mer für sis tue kai Gäld bechämt, sondern eifach das wo erschaffet wird. Wer vo eus würdi schaffe, nid für Gäld, aber für sin nachbar. Wer het de muet sis schaffe nid z'bewerte sondern eifach z'verschänke für der der's brucht. Ich würd säge; bättle darfmer mit ruhigem gwüsse, au für schwirigereri aglägeheite, so lang sich keine dra bericheret.
Wiso mues, bevor me öpis macht uf dere Wält, zerscht alles mit Gäld bewertet wärde, do isch doch öpis nid ganz suber! Ich glaub das isch s'virus uf dere Wält, de einti Gedanke wo entsprunge isch, irgendwo.
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nexus
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Re: Die heimliche Macht des Geldes

Beitrag von nexus »

chaschs au na simpler xeh rizraz; 3 sache chamer tueh zum überläbe bätle chlaue odr was leischte :roll:
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BuddhaNature
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Re: Die heimliche Macht des Geldes

Beitrag von BuddhaNature »

Alle benutzen Geld. Alle Glauben an dieses System. Nur sehr wenige hinterfragen es jedoch.
Das Problem ist vermutlich, dass die wenigsten wissen wie Geld entsteht. Wenn man dies ein wenig anschaut, erkennt man sehr schnell die Interessen hinter diesem System.

Der Film verdeutlicht dies noch gut:
Nun, bin ich auch schon länger an der Idee mich vom monetären System langsam zu trennen. Nur ist dieser Schritt leider nicht ganz einfach. Ich glaube es kann auch nur funktionieren wenn ein Netzwerk dahintersteht.
Nur bekommt man verm. baldigst damit rechtliche Probleme, da der Staat dies zu unterbinden versucht.
Aber ich bin grosser Hoffnung, dass sich immer mehr für eine alternative umschauen werden.

Zitat Hartmut Bachmann :
Wer viel Geld hat, hat Macht,
wer die macht hat, hat das Recht
wer das Recht hat, kann das Recht biegen und dehen wie er will, denn er hat das Recht

Und Gesetze und das Recht sind eh nur Richtlinien. Wer sich strikt daran hält, kommt mit Sicherheit in den Himmel n-smile_bow.gif
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Namaste
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Re: Die heimliche Macht des Geldes

Beitrag von Namaste »

BuddhaNature hat geschrieben: Nun, bin ich auch schon länger an der Idee mich vom monetären System langsam zu trennen. Nur ist dieser Schritt leider nicht ganz einfach. Ich glaube es kann auch nur funktionieren wenn ein Netzwerk dahintersteht.
Nur bekommt man verm. baldigst damit rechtliche Probleme, da der Staat dies zu unterbinden versucht.
Aber ich bin grosser Hoffnung, dass sich immer mehr für eine alternative umschauen werden.
Sich ganz vom monetärem System zu lösen ist schwierig (aus man will wie Öff-Öff leben);
aber man kan viele kleinen Schritten machen, um teilweise davon weg zu kommen:

1. kein Geld auf dem Bankkonto lassen - das einfachste, vor allem am Ende des Monates ^^
2. keine Kredit aufnehmen (auch keine Kreditkarte, Konto Überziehen)
3. Waren und Dienstleistungen im Bekanntenkreis tauschen
4. Verzicht auf überflüssige Sachen
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damiana
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Re: Die heimliche Macht des Geldes

Beitrag von damiana »

Irgendwann im Mittelalter hat es einer geschafft. Der war reich, hat alles an die Armen verschenkt was er hatte und lebte bis zu seinem Tode als Bettelmönch, wobei er kein Geld nahm, nur Naturalien. Ich glaube er hiess Franziskus und war aus Assisi.
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