warum sind wir auf der welt

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für was lebe ich

ich lebbe für nix
2
6%
ich lebbe weill ich eine mison habe
10
32%
ich lebbe weill 2 menschen mit nander geschlafen haben
11
35%
och ich weiss nicht
7
23%
ich habe mir keine gedanken gemacht
1
3%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 31

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Tom
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Registriert: Sa 6. Dez 2003, 20:20

Re: warum sind wir auf der welt

Beitrag von Tom »

also, abgseh devo dass Antwort 42 isch, wie de _Inter_ so schön gseid häd glaub ich an folgendes:

Mir sind da uf de Wält well durch üs, und all üsi Erfahrige wommer möchid cha sich "s'Trudi" (oder wer au imer eis höcher obe hocket) wiederum i sinnere ganze Schönheit selbscht Erfahre... (alles klar?)
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subjekt
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Re: warum sind wir auf der welt

Beitrag von subjekt »

nun ja, wie könnte ich es lassen , bei einem solchen thema, nun doch auch einmal meinen senf, dazu zugeben.
nun denn, 42 ist ja schon mal ne gute und amüsannte antwort, auf die frage des sinnes.
aber da wir nicht, mit eine herz aus gold durch die galaxie rasen ( oder doch?) und wir auch sonst nicht in einem literarischem kunstwerck leben, lassen sich doch sicherlich noch andere antworten dazu finden.
wohl auf.
mir scheint es so, dass der sinn der weltlichen existänz, sehr vielfälltig sein kann, es kommt irgendwie auch immer darauf an, welche lebensumstände einem begleiten.
so wird ein hungerndes kind, das gerade irgendwo von der sonne gegerbt wird, sicherlich einen ganz anderen sinn im leben finden, als ein vollgefressener und keine not leidenter irgendwer.
somit ist es eigentlich auch völlig irrelevant, was ander menschen als sinn des lebens sehen. wichtig hingegen scheint mir, dass wir es verstehen, uns selbst einen sinn unserer existänz zu geben.
klar kann man dann fragen und ich denke deine frage zielt eher auf das ab, was denn der sinn im generellen ist, also nicht auf ein indivieduelles leben betrachtet.
aber auch hier, denke ich, ist man frei zu leben und denken was man will.
somit ist es auch im generellen dir selbst überlassen ein konzept zu finden, dass dir das ganze verständlich und sinnvoll macht.
viele bedinen sich dann, wohl aus bequemlichkeit, vorgegebenen konzepten.
jedoch sehe ich eine kleine hacken, bei vorgegebene konzepten, egal wie schön und bunt sie sein mögen. sie kommen von aussen, sie kommen von einem anderen. wie könnten sie auch stimmen? schon gar nicht, wenn man sie nicht erforscht und überprüft hat. somit
findet man wohl nie wirklich ruhe darinn.
zugegeben, hat man sie erforscht und überprüft und ist dabei, auf wundersame und völlig erstaundlicherweise, auf das gleiche gekommen ,wie die, die dir sagen wollen, was der sinn ist, so ist es wohl dann, für dich zummindestens, der sinn des lebens.
einzig was mir persönlich als wichtig erscheint, was nicht heisst das es wirklich wichtig ist, ist das, wenn du für dich den sinn deiner existänz und des lebens kreierst, du einen wählst, der dir die grösstmögliche freude und gelassenheit beschert.
alles andere macht wiederum irgendwie keine sinn, oder?
daher passen mir die worte meine vorschreiber recht gut, dass die sinnlosigkeit der sinn des lebens ist.
denn dieses sagte es ja schon, es ist sinnlos daher kann man ihm,also dem leben, denn sinn geben den man will. oder es auch einfach lassen.
und eben sollte es 42 sein, ist es so auch gut, den die ultimative frage bleibt wiederum offen und man ist, dank den vogonen, noch immer frei:-)

p.s. frage mich gerade ob der sinn meiner existänz unteranderem darin liegt, dass ich irgendwann noch einmal die gute alte rechtschreibung behersche?
...sei dir selbst ein witz, der dich erheitert...
Individuum
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Re: warum sind wir auf der welt

Beitrag von Individuum »

also en biologische sinn hemer wie alles organische läbe, nämlich existiere und existenz sichere.

witer zbegriffe, as die arme de riche emer en schritt vorus sind. as di underdrückte de underdrückende en schritt vorus sind. jeh weniger me het, desdo meh hetme. wemer garnüt hät, hät mer folglichermasse alles. aber wie/wenn het me nüt, wenn alles öpis esch ;)
jinn
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Re: warum sind wir auf der welt

Beitrag von jinn »

GoaBoa hat geschrieben:Söll jetzt kei agriff si oder so, aber: Wo hesch du schribe glernt jin? :D
in der klein klasse wiso.
das ist berndüsch

u mich schribt me jinn ne mit eim n
GoaBoa
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Re: warum sind wir auf der welt

Beitrag von GoaBoa »

achsoo.. jo mi hets eifach wunder gnoh gha :-D
Ehm.. jo i ha eifach die name gwüsst, also jin.. denn hani nid gwüsst wie schribe mit eim oder zwei n.. und zum luege bini z fuul gsi crazyeye
I seh dr Wald vor luter Bäum nümme...
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SalüDeFish
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Re: warum sind wir auf der welt

Beitrag von SalüDeFish »

Vellecht sed mer sich mol öberlegge eb echt ned s'lebe de sinn för was anderes isch.. Weiss echt ebbert was ich meine?

Also z.b. Was isch de sinn vo dere welt? - "s'lebe"
oder was isch de sinn vo de "5 sinn"? "s'lebe"
oder was isch de sinn vo de gfühl? "s'lebe"

also dass s'lebe scho de sinn vo ebisem isch, und dass das "ebis" de sinn vom lebe isch.
Kontrascht vonenander wo 2 sache en sinn gid.. Ying und yang. Guet und böös. Schwarz und wiess. Sinn und lebe?

Weiss ebbert uf was ich usewed?
wenn du schweigst - denken alle das du blöd bist.
wenn du redest - sind sich ale sicher.
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shivajanine
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Re: warum sind wir auf der welt

Beitrag von shivajanine »

Sophie ist 14 Jahre alt und geht in die 9. Klasse eines Gymnasiums in Berlin.

Nun sitzt sie zu Hause am Tisch und isst zusammen mit ihrer Mutter und ihrem kleineren Bruder Jonas zu Mittag. Irgendwie fühlt sie sich schon seit einiger Zeit unwohl. Sie denkt seit dieser Zeit über die großen Fragen des Lebens nach und irgendwie findet sie keine Antwort.

Ihre Mutter fragt sie: "Was ist los Sophie, du siehst so in dich gekehrt aus."

Sie antwortet: "Ich weiß nicht genau, ich frage mich, ob das, was ich so mache, einen höheren Sinn hat. Es ist irgendwie immer das gleiche: Zur Schule gehen, Mittagessen, Hausaufgaben, dann treffe ich mich entweder mit Andrea, gehe zum Tennis oder schaue fern. Dann frage ich mich, ob ich dafür geboren wurde; und wer bin ich überhaupt? Wo ist aber mein Platz im Universum, in so großen Dimensionen scheint mein Leben so sinnlos zu sein."

"Sophie, nun werde nicht albern, entgegnet ihre Mutter. Du bist meine Sophie, wer denn sonst. Ja ich weiß Mama, aber das ist doch nicht der Grund weswegen ich lebe."

"Da hast du Recht, Sophie, dein Vater hat ebenfalls etwas dazu beigetragen, dass du lebst." Ein leichtes Lächeln huscht ihrer Mutter über das Gesicht. Jonas, der sich bisher in sein Essen vertieft hatte, kam nun auch zu Wort und fragt: "Und warum lebe ich Mama?"

"Aus genau dem selben Grund!" Einen Moment schaut Jonas seine Mutter schräg an, scheint dann aber entschieden zu haben, dass diese Antwort ihm reicht, bzw, es sich nicht lohnen würde, für eine genauere Erläuterung seine Nudeln kalt werden zu lassen.

Sophie lässt es für heute ebenfalls auf sich beruhen, nimmt sich jedoch vor, mit Ihrer Freundin Lena einmal den Jugendtreff der Kirche zu besuchen, in die auch Lenas Eltern jeden Sonntag gehen. Lena hatte sie schon mehrmals gefragt, ob sie mitkommen wolle, doch bisher hatte Sophie nie recht Lust gehabt. Sie hatte schon einiges von Gott gehört, aber auch von anderen Religionen. Wieso sollte es gerade diesen Gott geben und die anderen nicht?

Es ist Dienstag Abend und Sophie kommt gerade von dem Jugendtreff aus der Kirche zurück. Zuhause denkt sie noch einmal über das nach, was sie dort gehört hatte. Angeblich soll Gott sie genau so gemacht haben wie sie ist. Es war einzig und allein sein Plan, sie auf diese Welt zu bringen und er hat auch noch einiges vor mit ihr. Das hörte sich alles sehr schön und viel versprechend an und wenn man am Ende ein richtiger Christ ist, dann darf man auch zusammen mit Gott in seinem Paradies leben, wo es kein Leid, sondern nur Glück und Harmonie gibt. Zum Schluss wurden noch einige Lieder gesungen, in denen der Herr für seine wundervolle Schöpfung gepreist wurde und ihm für alles was wir haben gedankt wurde. Während sie die Lieder gesungen haben, dachte Sophie an die armen Menschen in Afrika, die diese Lieder bestimmt nicht mitsingen könnten und an die Kriege und Gewalt auf dieser Welt.

War es das, wofür wir Gott preisen? Wenn es einen allmächtigen Gott gibt, sollte dann nicht jeder einzelne Mensch diese Lieder mitsingen können? Wenn sie Gott dafür dankt, dass sie gesund ist und Gott sie perfekt gemacht hat, was sollen denn kranke und behinderte Menschen denken?

Am nächsten Tag steht Sophie früh auf, weil sie um 7:30 Uhr in der Schule sein muss. Sie hat in den ersten beiden Stunden Biologie. Eigentlich hasst sie das Fach, aber heute wollen sie über die Evolution sprechen.

Als die Schule zu Ende ist, geht Sophie allein nach Hause, ihre Mutter und Jonas sitzen bereits am Mittagstisch. Sophie fängt an, von der Biologiestunde zu erzählen: "Unser Biologielehrer hat uns heute erzählt, dass wir alle uns über Jahrmillionen von winzigen Mikroorganismen über Fische und affenähnlichen Tieren hin zu dem entwickelt haben, was wir nun sind. Immer wenn eine Veränderung einen Vorteil für die Art brachte, hat sich diese Veränderung durchgesetzt. So haben sich mit der Zeit die Vorfahren des Menschen immer weiter verändert. Ich war gestern auch in dem christlichen Jugendtreff und dort wurde mir gesagt, dass Gott den Menschen geschaffen hat, jetzt höre ich, dass der Mensch eigentlich nicht viel mehr ist als ein Tier, es jedenfalls keine klare Grenze gibt, weil der Mensch sich aus dem Tier entwickelt hat. Irgendwie kommt mir alles komisch vor."

"Ach Sophie entgegnete ihre Mutter, du machst dir zu viele Gedanken. Letztendlich wirst du wahrscheinlich nie erfahren, was der Sinn hinter allem ist. Somit steck dir doch deine eigenen Grenzen und frage nicht nach einem universellen Sinn, sondern schau nach dem Sinn in deinem eigenen Leben. So können doch schon Kleinigkeiten, mit denen du anderen eine Freude machst, dir persönlich einen Sinn geben, auch wenn es für die Menschheit unbedeutend ist. Gib deinem Leben selber einen Sinn, dazu kann ein Beruf der einen erfüllt gehören genauso wie die Familie. Setzt den Maßstab nicht so hoch an, sondern sei einfach meine Sophie. Zu dem Sinn meines Lebens gehörst nämlich auch du!"
Don`t dream your life, live your dreams
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subconsciousmind
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Registriert: Fr 21. Jan 2005, 21:25

Re: warum sind wir auf der welt

Beitrag von subconsciousmind »

Ich weiss nicht warum ihr auf der Welt seid, aber ich bin auf der Welt um hier das zu tun was man nur in der materiellen Welt tun kann.
Um zu berühren, zu fühlen, zu sehen, zu hören, zu formen, zu schaffen.
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