Was Kunst in uns auslöst
Verfasst: Fr 6. Mär 2009, 15:43
Kunst ist eine Abbildung von Etwas, das in uns etwas auslöst.
Wer ein Bild von Giger anguckt wird auf eine Weise darauf reagieren.
Diese Reaktion nenne ich Selbstreflektion. Sich mit sich selbst auseinandersetzen.
Es gibt unterschiedliche Reaktionen, die nachfolgende Aufzählung ist beileibe nicht vollzählig:
- Abscheu
Der Beobachter der Kunst würde am liebsten Kotzen, oder fühlt sich sonstwie unwohl, wenn er das anschaut. Demungeachtet fühlt er sich gezwungen es anzuschauen.
- Interesse
Der Beobachter der Kunst, versucht herauszufinden, was das Bild sagen will. Lässt es auf sich wirken...
- Empathie
Der Beobachter stellt sich vor, ER (SIE) sei der Künstler, er versucht sich ein-zu-bilden, wie sich der Künstler gefühlt haben mocht, als er dies schuf.
- Liebe
Der Beobachter fühlt sich mit dem Bild verbunden, fühlt sich bestätigt, fühlt, dass es da draussen eine Seele gibt, die ihn versteht, die weiss, was ihn bewegt.
- Mitgefühl
Der Beobachter wird teil der beobacheteten Kunst, er stellt sich vor, er selbst, oder jemand, den er kennt/liebt wäre die Person oder auch die Szene (z.B. ein Wald) die er vor sich sieht. Je nach Sujet, löst das in ihm eine Anteilnahme aus.
So genug der Aufzählung, könnt sie ja ergänzen wenn ihr wollt
Wenn ich nun also ein Bild anschaue, so sagt mir das Bild - ohne Worte - etwas darüber, wie ich bin. Es sagt mir, wer ich bin, wie ich denke und noch wichtiger, wie ich fühle. Was ich spüre durch das Betrachten der Kunst, sagt mir etwas über mich selbst.
Aus diesem Grund, gibt es KEINE böse Kunst - keine Gute Kunst. Auch keine schöne oder grässliche. Die Kunst, das Kunstwerk IST einfach. Und dieses SEIN, weil es so 100%ig einfach das ist, was es ist - ohne Masken - lässt mich erschauern, und mich selbst erkennen. Durch das, was es in mir auslöst.
Aus diesem Grund ist Kunst - auch Literatur, selbst Wort haben diese Kraft, die Bilder, Töne, und dreidimensionale Gebilde ausstrahlen - drum ist sie so wichtig, für die Menschen. Für die Menschheit. Denn sie lehrt uns, was in den Schulen vergessen wird. Sie lehrt uns, was manche Eltern nicht wissen. Sie lehrt uns, was die Wirtschaft völlig übersieht.
Sie lehrt uns, dass wir Menschen sind. Die Fühlen und Denken.
Man stelle sich eine Welt ohne Kunst vor: die Menschen wären Roboter. Es geht nicht darum, was die Kunst sagen will, es geht nicht darum, ob der Künstler etwas bezwecken will, sondern es geht einzig und allein: DARUM WAS WIR DABEI EMPFINDEN WENN WIR SIE ANSCHAUEN!
Es geht also um uns. Und dadurch dass sie uns so unverblümt dazu bringt, irgendetwas in uns auszulösen, sei es Liebe oder Abscheu, sei es Freude oder Angst, IRGENDWAS löst sie aus, und das ist die Kraft der Kunst. Sie lässt uns fühlen und zeigt uns damit, das wir leben.
Daher auch die Bemühungen von Faschisten und Fundamentalisten (Stichwort: entartete Kunst) und anderen Idioten, die die Kunst verbieten möchten. Sie haben alle bislang versagt, der Wunsch danach Selbstreflektion zu betreiben, lässt sich aus den Menschen nicht ganz wegprügeln. Welch Glück.
Zudem haben diese Spinner natürlich einen grossen Feind: die Natur! - denn die ist ein Kunstwerk sondergleichen, das sich in Wasserfällen, Regentropfen, Schneeflocken und allerlei Klängen wiedergibt, und somit niemals besiegt werden kann.
Die Menschen sind also fähig sich der Kunst zu ergeben und sich selbst in ihr zu erfahren.
Das ist Schön. Und Hoffnungsvoll.
Wer ein Bild von Giger anguckt wird auf eine Weise darauf reagieren.
Diese Reaktion nenne ich Selbstreflektion. Sich mit sich selbst auseinandersetzen.
Es gibt unterschiedliche Reaktionen, die nachfolgende Aufzählung ist beileibe nicht vollzählig:
- Abscheu
Der Beobachter der Kunst würde am liebsten Kotzen, oder fühlt sich sonstwie unwohl, wenn er das anschaut. Demungeachtet fühlt er sich gezwungen es anzuschauen.
- Interesse
Der Beobachter der Kunst, versucht herauszufinden, was das Bild sagen will. Lässt es auf sich wirken...
- Empathie
Der Beobachter stellt sich vor, ER (SIE) sei der Künstler, er versucht sich ein-zu-bilden, wie sich der Künstler gefühlt haben mocht, als er dies schuf.
- Liebe
Der Beobachter fühlt sich mit dem Bild verbunden, fühlt sich bestätigt, fühlt, dass es da draussen eine Seele gibt, die ihn versteht, die weiss, was ihn bewegt.
- Mitgefühl
Der Beobachter wird teil der beobacheteten Kunst, er stellt sich vor, er selbst, oder jemand, den er kennt/liebt wäre die Person oder auch die Szene (z.B. ein Wald) die er vor sich sieht. Je nach Sujet, löst das in ihm eine Anteilnahme aus.
So genug der Aufzählung, könnt sie ja ergänzen wenn ihr wollt
Wenn ich nun also ein Bild anschaue, so sagt mir das Bild - ohne Worte - etwas darüber, wie ich bin. Es sagt mir, wer ich bin, wie ich denke und noch wichtiger, wie ich fühle. Was ich spüre durch das Betrachten der Kunst, sagt mir etwas über mich selbst.
Aus diesem Grund, gibt es KEINE böse Kunst - keine Gute Kunst. Auch keine schöne oder grässliche. Die Kunst, das Kunstwerk IST einfach. Und dieses SEIN, weil es so 100%ig einfach das ist, was es ist - ohne Masken - lässt mich erschauern, und mich selbst erkennen. Durch das, was es in mir auslöst.
Aus diesem Grund ist Kunst - auch Literatur, selbst Wort haben diese Kraft, die Bilder, Töne, und dreidimensionale Gebilde ausstrahlen - drum ist sie so wichtig, für die Menschen. Für die Menschheit. Denn sie lehrt uns, was in den Schulen vergessen wird. Sie lehrt uns, was manche Eltern nicht wissen. Sie lehrt uns, was die Wirtschaft völlig übersieht.
Sie lehrt uns, dass wir Menschen sind. Die Fühlen und Denken.
Man stelle sich eine Welt ohne Kunst vor: die Menschen wären Roboter. Es geht nicht darum, was die Kunst sagen will, es geht nicht darum, ob der Künstler etwas bezwecken will, sondern es geht einzig und allein: DARUM WAS WIR DABEI EMPFINDEN WENN WIR SIE ANSCHAUEN!
Es geht also um uns. Und dadurch dass sie uns so unverblümt dazu bringt, irgendetwas in uns auszulösen, sei es Liebe oder Abscheu, sei es Freude oder Angst, IRGENDWAS löst sie aus, und das ist die Kraft der Kunst. Sie lässt uns fühlen und zeigt uns damit, das wir leben.
Daher auch die Bemühungen von Faschisten und Fundamentalisten (Stichwort: entartete Kunst) und anderen Idioten, die die Kunst verbieten möchten. Sie haben alle bislang versagt, der Wunsch danach Selbstreflektion zu betreiben, lässt sich aus den Menschen nicht ganz wegprügeln. Welch Glück.
Zudem haben diese Spinner natürlich einen grossen Feind: die Natur! - denn die ist ein Kunstwerk sondergleichen, das sich in Wasserfällen, Regentropfen, Schneeflocken und allerlei Klängen wiedergibt, und somit niemals besiegt werden kann.
Die Menschen sind also fähig sich der Kunst zu ergeben und sich selbst in ihr zu erfahren.
Das ist Schön. Und Hoffnungsvoll.